Fahrplanauskunft
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Bauarbeiten zwischen Eutin und Pönitz (3 Wo ab 4.10.)

Eintrag von J.Schulz, 22.09.2010

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Werte Reisende zwischen Kiel und Lübeck, ab 4. Oktober werden die Gleise zwischen Eutin und Pönitz erneuert, weshalb die Strecke während 3 Wochen vollständig gesperrt wird. Zwischen Eutin und Lübeck wird dann ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingesetzt. Der Fahrplan ist in dieser Broschüre zusammengestellt. Wir bedauern natürlich die Unannehmlichkeiten, die damit verbunden sind. Die mit den Bauarbeiten verbundene grundlegende Erneuerung der Gleise ist aber für die dauerhafte Sicherung der Infrastrukturqualität von großer Bedeutung.

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Kommentare

  • @Pönitzer die Idee, den SEV in Bad Schwartau oder gar Pansdorf enden zu lassen ist zweifelsohne die Beste Lösung gegen die Rushhour im Lübecker Stadtverkehr. Warum das bei der RBSH keiner begreift bleibt mal wieder ein Rätsel. Auf die Busunternehmen kann man es nun wirklich nicht schieben. Die fahren wirklich schon auf dem Zahnfleisch, können gegen die Rushhour in Lübeck aber natürlich auch nichts unternehmen.
    Die Busse sind jedenfalls deutlich leerer geworden. Auch ich habe auf PKW umgeschwenkt und fahre direkt bis Eutin, weil der Anschlusszug Richtung Kiel leider 1-2 min VOR Ankunft des leicht verspäteten SEV Busses abfährt. Auf Nachfragen, warum man denn nicht 2min warten könne kann man mit einem alten Klassiker: "Dafür bin ich nicht zuständig".

    Geschrieben von fox, 07/10/2010 7:14pm (vor 8 Jahren)

  • Ein paar Tage besteht der SEV ja nun schon und damit lässt sich ein erster Eindruck vom Funktionieren des Ersatzverkehr gewinnen.

    Anfänglich waren einige ortsunkundige Busfahrer unterwegs, was zu einigen Verzögerungen führte. Ich denke das wird sich geben, aber mich würde schon interessieren ob die im Vorwege eigentlich geschult werden?

    Hauptproblem aber bleibt, dass der herausgegebene Fahrplan sich im Berufsverkehr (morgens wie abends) kaum einhalten lässt (bis zu 22 Minuten Verspätung bei bisher 5 Fahrten, keine pünktlich). Insbesondere in Lübeck besteht dieses Problem, aber auch der Bus um 6:51 ab Pönitz kommt erst mit 10 Minuten Verspätung an). Die Anschlüsse nach Hamburg sind dann meistens gerade abgefahren, da eine Koordinierung nicht stattfindet.

    Die Beschilderung der Busse mit Richtungsangaben ist nicht immer gegeben und führt zu Problemen und Verzögerungen an den Zwischenhalten.

    Positiv zu bewerten ist alleine der Halbstundentakt für Pansdorf und Pönitz.

    So ganz verstehen kann ich allerdings nicht warum mit diesem SEV Konzept gefahren wird, was auch schon in der Vergangenheit nicht optimal verlief.
    Eine Alternative wäre die Züge aus Richtung Lübeck so weit wie möglich fahren zu lassen und nur auf dem aktuellen Bauabschnitt SEV stattfinden zu lassen. Das würde die Anzahl der eingestezten Busse verringern und das Verkehrsproblem in Lübeck umgehen. Das dies möglich ist, hat anfänglich der SEV in 2002 gezeigt (weggespülter Bahndamm bei Pansdorf). Solange die Züge von/bis Schwartau und von/bis Pansdorf fuhren klappte alles reibungslos. erst als die Züge nicht mehr bis Bad Schwartau eingesetzt wurden, gab es Probleme mit Verspätungen und Anschlüssen und dementsprechend unzufriedene Fahrgäste.

    Geschrieben von Pönitzer, 06/10/2010 8:48am (vor 8 Jahren)

  • Ich nehme alles wieder zurück: Die Rückfahrt heute Nachmittag war der organisatorische Super-Gau. Nachdem in Lübeck sowohl Direkt, als auch Regionalbus komplett besetzt waren, stellte man erstaunt fest, das man die Busse verwechselt hatte. Also alle Mann erstmal umsteigen!
    Nach der Ankfungt in Eutin mit ca 5min Verspätung die nächste Überraschung: Der in der Broschüre versprochene Direkte Anschlusszug ist einfach abgefahren! Ohne auf die Passagiere aus Lübeck zu warten!

    Liebe Bahn, wie wär es mit warten oder wollt ihr Leerfahrten machen?

    Geschrieben von fox, 04/10/2010 6:59pm (vor 8 Jahren)

  • Offenbar lernt man sogar bei der RBSH noch was dazu: Der erste Tag SEV hat überraschend gut funktioniert. (Der Bus war sogar pünktlich, was man von der Bahn bislang nicht so häufig behaupten konnte). Natürlich hat sich schnell herausgestellt dass 2 Busse nicht reichen, also hat man prompt einen dritten herbeigeordert so dass auch wirklich jeder Fahrgast einen Platz bekommen konnte. Vorbildlich!

    Wenn nun der Regelbetrieb auf der Schiene ähnlich zuverlässig ablaufen würde wie auf der Straße, wär das mehr als löblich.

    Geschrieben von fox, 04/10/2010 11:18am (vor 8 Jahren)

  • Die Schienen in Malente sind ein bunter Mix, aber nach meiner Sichtung höchstens von 1955, auch S 49. Die haben aber selbst die Russenloks überstanden. Bedenklicher ist eher, dass man das Unkraut so wuchern läßt. Mal abwarten, ob bei den Umbauarbeiten der Anschluß der Kaserne in Eutin erhalten bleibt. Hier gibt es ja auch inzwischen fast ein "Grasgleis". Für die geplanten Fahrtzeitreduzierungen wäre es eine Überlegung wert, das vorhandene BW-Gleis für eine Verlängerung des zweigleisigen Abschnitts Zwischen Eutin und Malente zu nutzen.

    Geschrieben von Bahnkunde, 29/09/2010 9:51pm (vor 8 Jahren)

  • Alt ist kein Ausdruck :-)
    Die Schienen am Malenter Bahnhof sollen ja noch aus Weimarer Zeiten stammen.
    Viel interessanter wird, ob man sich dieses mal Gedanken über die Kapazitäten
    gemacht hat. Mit weniger als 2-3 Bussen ist hier nichts zu machen. Aber so wie man es letzten Winter von der RBSH gewohnt ist, wird wohl maximal 1 kommen und die restlichen 100 Fahrgäste müssen sich um den Platz halt prügeln. :-)
    Dann erzäht man wieder, man habe von dem hohen Passagieraufkommen ja nix gewusst...wir kennen das Spiel ja alle...aber hoffen wird das man diesmal erst nachgedacht und dann entschieden hat.

    Geschrieben von fox, 29/09/2010 4:06pm (vor 8 Jahren)

  • Es ist ja schön, dass auf der Strecke investiert wird. Doch warum läßt man die vorhandenen, älteren Gleisanlagen derart verkrauten? Beispielsweise in Bad Malente oder Preetz. Nicht ohne Grund liegen Gleise samt Schwellen in einem Schotterbett, das auch der Entwässerung dient. Schmutz und Bewuchs stören diese Funktion. Bei Holzchwellen kann das durch Pilzbefall zur frühzeitigen Zerstörung von Schwellen führen. Auch Betonschwellen leiden durch zu starke Feuchtigkeit und können langfristig unbrauchbar werden. Abgesehen davon zieht eine "Unkrautwüste" Müll scheinbar magisch an: So wird das zur Schmuddelbahn.

    Geschrieben von Bahnkunde, 23/09/2010 2:47pm (vor 8 Jahren)