Fahrplanauskunft
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Der neue Fahrplan 2016

Eintrag von Jochen Kiphard, 13.11.2015

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Der neue Fahrplan für das Jahr 2016 tritt am 13. Dezember 2015 in Kraft. Im Vergleich zum Fahrplan 2015 gibt es Verbesserungen und Änderungen auf einigen Linien, zudem kommt es durch zweijährige Bauarbeiten im Bereich Berliner Tor in Hamburg zu teils gravierenden Einschränkungen im Fahrplan.


Netz Mitte
• Die von der Industrie bereits zum Dezember 2014 versprochenen neuen Doppelstockfahrzeuge für den RE 7 Hamburg - Flensburg und RE 70 Hamburg - Kiel konnten noch nicht vollständig ausgeliefert werden, so dass auch zum Fahrplan 2016 noch nicht das ursprünglich vorgesehene Konzept mit Zugteilungen in Neumünster gefahren werden kann. Nach derzeitigem Stand sollen jedoch auf dem RE 7 im kommenden Jahr grundsätzlich Züge mit 5 modernen Doppelstockwagen zum Einsatz kommen. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit von Flensburg um bis zu 7 Minuten und die kürzeste Fahrzeit nach Hamburg beträgt in Zukunft 1:59. Südlich von Rendsburg ergibt sich durch den Einsatz der neuen Züge ein exakter Stundentakt.

• Die RB 77 Neumünster - Kiel kann im Zusammenhang mit den Änderungen des RE 7 ebenfalls im exakten Stundentakt fahren. Die auf dem RE 7 freiwerdenden Wagen des Schleswig-Holstein-Express ersetzen auf der RB 77 die älteren bisher dort eingesetzten sogenannten n-Wagen. Durch Verschiebungen im Fernverkehr, kann morgens der Zug ab Kiel 7:58 bereits um 7:55 verkehren und stellt damit in Neumünster den neuen Anschluss nach Hamburg an den RE 7 her. Durch diese Verschiebung gibt es morgens eine weitere wichtige Umsteigeverbindung nach Hamburg.

• Die Leistungen des RE 70 Kiel - Hamburg bleiben weitgehend unverändert.

• Das von der Nordbahn betriebenen Angebot auf den Linien RB 61 Hamburg - Itzehoe und RB 71 Hamburg - Wrist werden im Abschnitt Elmshorn - Hamburg um insgesamt 12 Züge deutlich ausgeweitet. Insbesondere nach Hamburg-Altona werden am frühen Morgen und am frühen Nachmittag zusätzliche Fahrten aufgenommen (Elmshorn ab: 4:04, 5:04, 9:04, 14:04, 15:04; Hamburg-Altona ab: 3:30, 4:34, 4:55, 13:34, 14:34, 15:34). Richtung Itzehoe wird durch Verlängerung des neuen Zuges um 4:55 ab Altona eine zusätzliche morgendliche Verbindung nach Itzehoe geschaffen (Ankunft 5:48), die insbesondere für Schichtarbeiter mit Arbeitsbeginn um 6:00 eine bisher nicht angebotene Fahrtmöglichkeit schafft. Die beiden am stärksten ausgelasteten Züge der Nordbahn zum Hamburger Hbf (an 7:53, ab 17:06) werden durch einen zusätzlichen Zug entlastet. Diese Züge halten nur in Tornesch, Pinneberg und Hamburg Dammtor und verkehren direkt vor dem bisherigen Stammzug. Der Zug um 11:40 ab Itzehoe, bei welchem derzeit kein Halt in Dammtor möglich war, verkehrt in Zukunft erst um 11:42 und kann dann auch in Dammtor halten. Aufgrund von Trassenkonflikten mit dem Fernverkehr verkehren vier Züge in geänderter Zeitlage nördlich von Elmshorn (11:42 und 17:42 statt 11:54 und 17:54 ab Itzehoe sowie 12:15 und 14:15 statt 12:06 und 14:06 an Itzehoe).

• Vom 27.02.2016 bis 22.05.2016 finden zwischen Pinneberg und Elmshorn umfangreiche Bauarbeiten zum Aufstellen von Lärmschutzwänden statt. Daher muss in dieser Zeit zwischen 21 und 5 Uhr das Zugangebot eingeschränkt werden. Der genaue Fahrplan während der Bauarbeiten wird rechtzeitig von den EVU veröffentlicht.

Netz West
• Beim Fahrplan des RE 6 Hamburg - Westerland kommt es teilweise zu deutlichen Änderungen. Die bisher notwendigen Taktabweichungen von 30 Minuten, die durch den IC erforderlich waren, konnten soweit wie möglich beseitig werden, so dass südlich von Husum ein fast lückenloser Stundentakt mit Bedienung der Taktknoten Heide und Husum möglich wird. Zum Teil ändern sich dadurch jedoch die Fahrzeiten für Durchgangsreisende.

• Der bisherige Zug um 9:52 ab Westerland verkehrt bereits um 9:10 und erreicht Hamburg-Altona eine halbe Stunde früher als bisher um 12:21. Selbiges gilt für den Zug um 12:52 ab Westerland, der in Zukunft erst um 13:10 fährt und eine halbe Stunde später als bisher, um 16:21 in Hamburg-Altona ankommen wird. Beide Züge können aufgrund von Konflikten mit dem Fern- bzw. Autozugverkehr nicht mehr in Morsum halten. Der bisherige Zug um 15:22 muss aufgrund von Konflikten mit dem Fernverkehr bereits um 14:52 ab Westerland verkehren. Bei diesem Zug ist leider auch in Zukunft keine Anschlüsse in den Takt-Knoten Husum und Heide möglich. Der Zug um 18:52 ab Westerland verkehrt in Zukunft nur noch bis Niebüll statt Husum und wird mit zwei Dieseltriebwagen des "Syltshuttle Plus" abgewickelt. Im Gegenzug fährt der Zug um 19:22 ab Westerland wieder mit dem gewohnten Material der NOB und auf dem gesamten Laufweg bis Hamburg. Die im vergangenen Jahr ersatzweise eingerichtete Fahrt um 19:52 von Westerland nach Hamburg entfällt hingegen wieder zugunsten der Taktlage um 19:22. Der sogenannte „Bettenwechslerzug“ nach Hamburg Hbf an Samstagen in der Hochsaison verkehrt zukünftig erst um 11:52 und ersetzt den bisher nur samstags in der Hochsaison in derselben Zeitlage verkehrenden Zug nach Hamburg-Altona. Der um 10:22 ab Westerland verkehrende Zug fährt wieder täglich nach Hamburg-Altona.

• Der südlich von Niebüll bisher nur samstags und sonntags im Sommer verkehrende Zug um 7:58 ab Husum fährt zukünftig ganzjährig täglich um 8:00 ab Husum. Die bisher nur im Winter angebotene Taktlage um 9:40 ab Altona wird zukünftig ganzjährig angeboten und bedient damit die Anschlüsse in den Taktknoten Heide, Husum und Niebüll. Die Vorverlegung des Zuges im Sommer auf 9:02 ab Altona kann damit entfallen. Der Zug um 11:40 ab Hamburg-Altona kann in Zukunft aufgrund von Veränderungen beim Fernverkehr erst um 12:08 verkehren. Um die dadurch entstehende Lücke nördlich von Husum zu schließen, verkehrt werktags ein zusätzlicher Zug um 13:00 von Husum nach Westerland. Der heute taktabweichend um 13:03 ab Altona verkehrende Zug fährt zukünftig in der Taktlage um 13:40 mit Bedienung der Taktknoten Heide und Husum, allerdings nur bis Niebüll. Dort besteht Anschluss an einen Zug nach Westerland. Der sogenannte „Bettenwechslerzug“ von Hamburg Hbf an Samstagen in der Hochsaison verkehrt zukünftig eine Stunde später um 15:03 ab Hamburg Hbf.

• Die Pendelzüge Heide - Itzehoe werden von der NOB mit neuen Triebwagen der Baureihe Lint 54 gefahren, die über deutlich mehr Plätze als die bisher dort eingesetzten Züge verfügen.

Netz Ost
• In Hamburg werden im Bereich Berliner Tor für zwei Jahre Eisenbahnbrücken erneuert. Der Streckenabschnitt im Bereich der Baustelle ist nur eingleisig zu befahren. Dadurch kann das Angebot nicht im bisherigen Umfang aufrechterhalten werden. Die halbstündlich verkehrenden RE-Züge der Linien 8 und 80 können weiterhin im bisherigen Umfang verkehren. Die Züge der RB 81 zwischen Bad Oldesloe - Bargteheide - Hamburg verkehren ebenfalls wie bisher stündlich ab Bad Oldesloe bzw. halbstündlich ab Ahrensburg (in der Hauptverkehrszeit halbstündlich ab Bargteheide).

• Die jeweils morgens und nachmittags zwischen Lübeck und Hamburg ohne Halt verkehrenden zwei Sprinterzugpaare müssen ersatzlos entfallen. Ebenfalls entfallen die Verstärkerzugpaare der RB 81. Zwischen Ahrensburg und Hamburg Hbf wird mit der RB 81 weiterhin ein Halbstundentakt angeboten. Die Züge um 6:00, 6:38, 7:00 und 8:00 sowie 16:38, 17:38, 17:59, 18:38 und 18:58 ab Ahrensburg entfallen. Der halbstündliche Grundtakt zur Minute 22 und 52 ab Ahrensburg bleibt jedoch bestehen. Zusätzlich kann die Fahrt um 7:38 weiterhin angeboten werden. Von Hamburg Richtung Ahrensburg entfallen die Fahrten um 5:22, 5:54, 6:20, 7:20 sowie um 15:53, 16:22, 16:53, 17:53, 18:22 und 18:53. Der halbstündliche Grundtakt zur Minute 08 und 38 ab Hamburg Hbf bleibt jedoch bestehen, ebenso der Zug um 6:54.

• Auf der Strecke Kiel - Lübeck beginnen und enden die zwei bisher bis Hamburg fahrenden Zugpaare zukünftig in Lübeck, da aufgrund der Bauarbeiten am Berliner Tor die entsprechenden Leistungen südlich von Lübeck komplett entfallen. Alternativ besteht eine Umsteigeverbindung in Lübeck mit dem RE 80.

• Auf der Vogelfluglinie Lübeck - Puttgarden verkehrt montags bis freitags ein neuer Zug (5:12 ab Lübeck; 6:56 an Puttgarden). Dieser Zug verkehrt bis Sierksdorf vereint mit einem Triebwagen nach Neustadt (Holst).

Netz Nord
• Die Linien RE 74 Kiel - Husum, RB 64 Husum - Bad St. Peter-Ording und RB 73 Kiel - Eckernförde bleiben im Wesentlichen unverändert.

• Die zwei letzten Züge des Tages auf der RE 72 Kiel - Flensburg fahren in Zukunft in Flensburg rund 10 Minuten früher ab (22:12 und 23:12), werden beschleunigt und erreichen in Kiel noch den Anschluss an die Linie RB84 Kiel - Lübeck.

• Die Linie RB 75 Kiel - Rendsburg verkehrt wie bisher sonntags nur zweistündlich. Die Abfahrten werden jedoch um eine Stunde verschoben (Abfahrten in Kiel in der geraden Stunde zur Minute 25 bzw. Abfahrten in Rendsburg in der geraden Stunde zur Minute 53). Dadurch kann in Rendsburg ein schneller Anschluss von und nach Kiel an die Intercity-Züge nach Århus und Aalborg hergestellt werden.

• Die Züge der Linie RB 82 Bad Oldesloe - Neumünster fahren in Richtung Bad Segeberg in Zukunft Bad Oldesloe 5 Minuten früher ab. Dadurch verkürzt sich für Reisende von Hamburg nach Bad Segeberg die Fahrzeit entsprechend. Da auf der eingleisigen Strecke in Bad Segeberg der Gegenzug abgewartet werden muss, hat der Zug dort in Zukunft einen 5 Minuten längeren Aufenthalt.

• Auf der Linie RB 63 Neumünster - Hohenweststedt - Heide wird den geänderten Ladenöffnungszeiten samstags in Neumünster Rechnung getragen. Der Zug um 20:32 ab Neumünster fährt daher zukünftig auch samstags.

AKN Netz
• Der Fahrplan bleibt in seinen Grundzügen bestehen; es ändern sich in diesem Jahr für die AKN-Fahrgäste lediglich einige Fahrplanzeiten geringfügig, einige Fahrten kommen hinzu: Es werden Taktlücken auf der Linie A3 Elmshorn – Ulzburg Süd in der morgendlichen Hauptverkehrszeit und auf der Linie A1 Neumünster – Kaltenkirchen sonnabends am frühen Abend geschlossen. Auf den Linien A1 und A2 Norderstedt – Ulzburg Süd wird der spätnachmittägliche 10-Minuten-Takt um jeweils eine Fahrt verlängert. Hinzu kommen einige Fahrplanverschiebungen im Minutenbereich, um den jeweiligen Takt anzugleichen.

• Die AKN nimmt zum Fahrplanwechsel die neuen Fahrzeuge des Typ LINT 54 auf ihrer Linie A1 in Betrieb. Dadurch ändert sich das Angebot nicht nur auf der Linie A1, sondern das Unternehmen kann auf vielen Verbindungen die Sitzplatzkapazitäten zu erhöhen. So ist es beispielsweise auf der Linie A2 an Werktagen morgens in der Hauptverkehrszeit zwischen circa 6 und rund 8.30 Uhr möglich, alle Verbindungen in so genannten Doppeltraktionen fahren zu lassen. Mittels zweier aneinander gekoppelter Fahrzeuge bietet die AKN bei diesen Fahrten zukünftig insgesamt 192 Sitz- und 248 Stehplätze und verdoppelt damit ihr Angebot. An Feiertagen erweitert die AKN ihr Angebot ebenfalls: Es fahren künftig auf allen Linien nachts zwischen 0 und 2.40 Uhr zusätzliche Züge und zwar nach dem jeweiligen Sonntagsfahrplan.

Netz Ostseeküste
• Durch die Inbetriebnahme der Neubaustrecke Erfurt – Halle/Leipzig ändert sich auch zwischen Hamburg und Berlin der Fernverkehr. Dies zwingt zu Veränderungen der Fahrlagen des RE 1. Die Züge der Linie RE 1 müssen in Zukunft in Büchen von Fernzügen überholt werden und erhalten damit dort einen längeren Aufenthalt. Die Abfahrt von Büchen Richtung Hamburg ist in Zukunft etwa 10-15 Minuten später als heute, spiegelbildlich sind die Ankünfte in Büchen etwa 5-10 Minuten früher als heute. Die Fahrzeiten zwischen Büchen und Hamburg verlängern sich dadurch jedoch in der Regel nicht. Darüber hinaus finden im Bereich Berliner Tor in Hamburg für zwei Jahre umfangreiche Bauarbeiten statt, die zu eingleisigem Betrieb in diesem Abschnitt führen und zu weiteren Fahrplanänderungen sowie teilweise auch Fahrzeitverlängerungen führen. Durch die neuen Fahrlagen auf der Achse Büchen - Hamburg ändern sich auch die Anschlusssituation zum RE 83 Richtung Ratzeburg und Lüneburg in Büchen sowie zu den vertakteten Regionalbuslinien in Büchen und Schwarzenbek, was zu längeren Umsteigezeiten führt.

• Der erste Zug nach Schwerin verlässt Hamburg zukünftig bereits eine halbe Stunde früher um 4:57. Die weiteren Abfahrten Richtung Büchen - Schwerin verschieben sich in der Regel um einige Minuten nach vorne und finden in Hamburg Hbf rund um die Minute 20 statt. In der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit fahren die Züge künftig ab Hbf teils deutlich früher um 15:00, 16:11, 16:56, 17:13 und 18:11.

• Richtung Hamburg fahren die Züge in Zukunft ab Büchen etwa 10 Minuten nach der vollen Stunde ab. In der morgendlichen Hauptverkehrszeit gibt es in Büchen Abfahrten um 5:08, 5:53, 6:10, 7:07, 7:34 und 8:12.

• Am Wochenende wird weiterhin jede zweite Stunde ein durchgehender Zug über Büchen nach Hamburg Hbf angeboten. In den Zwischenstunden wird das Angebot durch Pendelzüge Büchen - Aumühle mit Anschluss zur S-Bahn verdichtet. Aufgrund des veränderten Fernverkehrs müssen die Pendelzüge um 2 Minuten beschleunigt werden, um weiterhin kurze Anschlüsse in Büchen und Aumühle herstellen zu können. Leider kann daher der Halt in Friedrichsruh nur noch insgesamt 6-mal am Tag angeboten werden. Bei einigen der Züge, die in Friedrichsruh halten, entfällt der Halt in Müssen.

NEG
• Die Linie RB 65 Niebüll - Dagebüll richtet sich nach dem Kurswagenverkehr und bleibt weitgehend unverändert.

• Auf der Linie RB 66 Niebüll - Tønder fahren die Züge aufgrund von Entscheidungen in Dänemark am Wochenende in veränderten Fahrlagen jeweils zur Minute 39 ab Niebüll und zur Minute 25 an Niebüll. Dadurch verlängern sich leider die Umsteigezeiten aus Richtung Hamburg und Westerland um teilweise bis zu 30 Minuten. Werktags werden morgens die Fahrten besser auf die Bedürfnisse des Schülerverkehrs abgestimmt. So verkehren die ersten beiden Züge ab Niebüll bereits um 6:39 und 7:33 nach Tønder. Die erste Verbindung von Tønder verkehrt bereits um 7:06.

Dänemark
• Die DSB stellt landesweit ihren Fahrplan um. Davon ist auch die zweistündliche IC-Linie Flensburg - Kolding - Kopenhagen betroffen. In Dänemark fahren die Züge in Zukunft ab Kolding nicht mehr Richtung Odense - Kopenhagen, sondern über den Bahnknoten Fredericia weiter nach Århus und Aalborg. In Fredericia besteht mit 14 Minuten Übergang ein sehr guter Anschluss an einen Expresszug nach Kopenhagen. Durch die Nutzung des Expresszuges verkürzt sich die Reisezeit von Flensburg nach Kopenhagen trotz Umsteigen um ca. 30 Minuten. Auch nach Århus und Aalborg werden die Fahrzeiten deutlich kürzer (46 bzw. 55 Minuten Beschleunigung). In Lunderskov besteht Anschluss nach Esbjerg mit kurzen Übergangszeiten (48 Minuten Beschleunigung).

• In Flensburg werden die Fahrzeiten der IC-Züge leicht angepasst. Die Abfahrt Richtung Dänemark ist in Zukunft 6 Minuten früher in der geraden Stunde zur Minute 50. Die Ankunft in Flensburg ist 3 Minuten später als heute in der geraden Stunde zur Minute 07. Die Anschlüsse Richtung Hamburg bleiben erhalten.

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Kommentare

  • Die neuen Lokomotiven auf der Marschbahn lassen aber schon jetzt die Vermutung zu das es bei bestimmten Wetterlagen zu Verspätungen kommt.
    Wenn es, wie im Herbst üblich zu Wetterlagen mit Nebel, Diesigkeit und evtl. Nieselregen kommt, schaffen die Züge den Anstieg zu Kanalquerung nicht ohne Probleme. Die Züge haben dann wegen 'schlüpfriger Gleise' Schwierigkeiten und Verspäten sich deshalb. So ist es beim Probebetrieb im November geschehen. Die 'schlüpfrigen Gleise' Aussage kam so mehrfach über die Lautsprecher während der Fahrten.

    Geschrieben von Jörg Mahmens, 11/12/2015 12:37pm (vor 2 Jahren)

  • Danke für die Rückfragen:

    Die Züge der RB 81 können nicht um weitere Wagen verstärkt werden, da dann nicht mehr alle von diesen Garnituren bedienten Stationen angefahren werden könnten.

    Die zusätzlichen Doppelstockwagen für Hamburg - Flensburg kommen aus mehreren Quellen. So sollen im Dezember bereits die ersten neuen für das Netz Mitte vorgesehen Doppelstockmittelwagen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus werden Doppelstocksteuerwagen und 1. Klasse Doppelstockwagen aus anderen Bundesländern nach Schleswig-Holstein umbeheimatet.

    Eine Taktdrehung der Marschbahn um 30 Minuten ist nicht vorgesehen, da dieses die Anschlüsse in Husum von/nach Kiel oder in Niebüll von/nach Esbjerg deutlich verschlechtern würde, bzw. alle diese Linien ebenfalls gedreht werden müssten, was an anderer Stelle zu neuen Konflikten führen würde.

    Eine komplette Schließung des Halts in Friedrichsruh ist im Vorfeld geprüft worden. Aufgrund der touristischen Bedeutung des Bahnhofs am Wochenende fiel jedoch die Entscheidung auch weiterhin den Bahnhof zumindest samstags und sonntags anzufahren.

    Die Umsteigezeiten zwischen dem RE 70 Hamburg - Kiel und dem RE 72 Kiel - Flensburg betragen 4 bzw. in Gegenrichtung 5 Minuten. Leider lässt der Fahrplan es aufgrund verschiedener Zwangspunkte nicht zu diese Umstiegzeiten etwas zu verlängern. Erst nach Ablieferung aller Neufahrzeuge für den RE Hamburg - Kiel ist mit einer kleiner Fahrzeitverkürzung bis Kiel zu rechnen, wodurch sich wiederum die Umsteigezeiten etwas entspannen.

    Geschrieben von Jochen Kiphard, 26/11/2015 12:18pm (vor 2 Jahren)

  • Wie sieht es mit den Anschlußzeiten zwischen Kiel und Eckernförde/Flensburg aus? Diese wurden jedes Jahr verkürzt, so dass das Erreichen des direkten Anschlusses immer unwahrscheinlicher wird. So werden dann aus der bisherigen Fahrzeit von ca. 1:50 h von HH nach Eckernförde plötzlich 2:20 h (ohne weiter Verzögerungen). Da ist das Auto dann doch schneller, komfortabler und flexibler....

    Geschrieben von Dieselross, 26/11/2015 10:53am (vor 2 Jahren)

  • Die für den RE 7 vorgesehenen Doppelstockwagen kommen von Bombardier. Sie sind neu gebaut worden. Das kann die Firma offenbar besser und vor allem schneller als die versprochenen Doppelstocktriebwagen herzustellen.

    Dazu steht was im aktuellen "Takt":

    http://www.regionalbahn-sh.de/regional/view/regionen/schholst/info/takt_sh.shtml

    Geschrieben von Bahni, 17/11/2015 1:51pm (vor 3 Jahren)

  • Vielen Dank für diese ausführliche Zusammenstellung der Angebotsänderungen.

    Aber wieviele Fahrgäste werden denn in Friedrichsruh mit den verbliebenen Zügen erwartet? Wäre es nicht vernünftig im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Steurgeldern, die Station zu schließen? Was spricht dagegen?

    Mfg
    Bahni

    Geschrieben von Bahni, 16/11/2015 9:22am (vor 3 Jahren)

  • Wo kommen denn plötzlich so viele "moderne" Doppelstockwagen für den RE7 her? Im Moment besteht doch eher ein Mangel an solchen Fahrzeugen in Schleswig Holstein (siehe z.B. RB81). Auf RB81 und RB/RE84 werden doch maximal 2-3 Umläufe frei.

    Zu meinen Vorrednern:
    Die Züge der RB81 werden sicher nicht verstärkt, weil a) es in dem ansonsten sehr ausführlichen Bereicht nicht erwähnt wird, b) sie zum Teil auf den RE1 nach Büchen wechseln und dort nicht alle Bahnsteige lang genug sind, c) sie außerhalb der HZV zu viel warme Luft durch die Gegend fahren würden und d) schon jetzt nicht genug Doppelstockwagen vorhanden sind.

    Die paar IC-Züge nach Sylt sollte man meiner Meinung nach eher an den Takt des RE6 und dessen Taktknoten anpassen und nicht umgekehrt.

    Geschrieben von RE1 Nutzer, 14/11/2015 6:51pm (vor 3 Jahren)

  • Wäre es nicht sinnvoll dauerhaft zu überlegen, ob die Taktlage der Marschbahn um 30 Minuten zu verschieben, um wenn auch der vierte IC ebenfalls auf die derzeitige Taktlage des NV fährt, um einen sauberen Taktverkehr auf der Marschbahn zu fahren. Die dann längeren Umsteigezeiten können dann als Verspätungsreserve dienen, solange die Strecke nicht durchgehend zweigleisig Ausgebaut ist.

    Geschrieben von Nahne Johannsen, 14/11/2015 5:46pm (vor 3 Jahren)

  • Guten Tag,
    eine Frage zu RB81. Werden denn wenigstens die Züge, die halbstündlich bzw. stündlich von und nach Hamburg verkehren, mit einem Wagen verstärkt? Das heißt anstelle 5 DS- Wagen deren 6? Ansonsten sind die Zügen in den SpitzenZeiten ständig sehr stark gefüllt. Wagen müssten ja jetzt genug vorhanden sein, bei den massiven Einschränkungen.

    Geschrieben von RB-Fahrer, 13/11/2015 5:09pm (vor 3 Jahren)