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Glückstadt: LVS stellt neues Bahnangebot vor

Eintrag von Dennis Fiedel, 07.08.2012

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Die LVS hat gestern vor knapp 100 Zuhörern im Glückstädter Rathaus die Planungen für das neue Bahnangebot ab Dezember 2014 vorgestellt. Die Stadt Glückstadt und der Fahrgastverband Pro Bahn hatten für den Abend zu einer Informationsveranstaltung in das Glückstädter Rathaus eingeladen. Neben LVS-Geschäftsführer Bernhard Wewers und LVS-Fahrplangestalter Jochen Kiphard standen dort auch Vertreter der beiden Bahnunternehmen Nord-Ostsee-Bahn und nordbahn Rede und Antwort. Es moderierte Glückstadts Bürgermeister Gerhard Blasberg.

 

Jochen Kiphard (LVS)

Kiphard stellte die Änderungen für Glückstadt vor: Die nordbahn wird ab Dezember 2014 mit modernen Elektrotriebwagen vom Typ Flirt des Herstellers Stadler unterwegs sein. Die Fahrzeuge sind klimatisiert, barrierefrei, komfortabel und leise. Sie bieten bis zu 320 Sitzplätze, zur Hauptverkehrszeit sogar bis zu 640 Sitzplätze. Die Fahrzeuge haben einen ebenerdigen Einstieg und verfügen über Mehrzweckbereiche an jedem Einstieg.

Künftig fahren die Züge von morgens bis abends einmal stündlich von Glückstadt nach Hamburg Hauptbahnhof und zurück. Hinzu kommen in der Hauptverkehrszeit zusätzliche Züge von und nach Hamburg-Altona. Die Fahrzeit von Glückstadt nach Hamburg Hauptbahnhof wird gegenüber heute fünf Minuten kürzer. Die Fahrzeit nach Hamburg-Altona wird im Vergleich zur heutigen Regionalbahn zwei Minuten kürzer, allerdings drei Minuten länger als heute mit der Nord-Ostsee-Bahn. Die Züge der Nord-Ostsee-Bahn werden auf ihrem Weg von Hamburg-Altona nach Sylt und zurück künftig nicht mehr in Glückstadt halten.

Der entfallende Halt der NOB und die als zu wenig empfundenen Fahrten nach Hamburg-Altona waren die Hauptthemen der Fragen und Forderungen der Zuhörer. Deutliche Kritik kam vor allem von Pendlern, die über Altona in Richtung Hafen/Finkenwerder weiterreisen müssen und für die sich das Angebot gegenüber heute verschlechtern wird.

LVS-Geschäftsführer Bernhard Wewers: „Die neuen Züge und die direkte Anbindung an den Hamburger Hauptbahnhof sind für die Bahnlinie Itzehoe – Hamburg insgesamt eine deutliche Verbesserung. Uns ist bewusst, dass die Neuerungen, vor allem der Wegfall des Haltes der Nord-Ostsee-Bahn, für Glückstadt auch Nachteile mit sich bringen. Wer zum Bahnhof Altona will, wird künftig weniger Verbindungen zur Verfügung haben. Wir halten die Verbesserungen insgesamt aber für so groß und wichtig, dass wir die negativen Auswirkungen in Kauf nehmen.“

Nach Einschätzung der LVS hat die ganz überwiegende Zahl der Fahrgäste aus der Region eher das Ziel Hamburg Hauptbahnhof als das Ziel Hamburg-Altona.

Wewers: „Wir prüfen aber, ob wir noch weitere Züge in der Hauptverkehrszeit nach Hamburg-Altona finanzieren und anbieten können.“

Die Halte der Nord-Ostsee-Bahn in Glückstadt, die das Unternehmen im Jahr 2005 freiwillig einführte, sollen ab Dezember 2014 entfallen. Dadurch wird es möglich, die Fahrtzeit auf der Gesamtstrecke Hamburg – Westerland/Sylt deutlich – um bis zu sieben Minuten – zu verkürzen. Die kürzere Fahrtzeit ermöglicht außerdem eine so genannte „Kurzwende“ in Hamburg-Altona, so dass die Nord-Ostsee-Bahn eine komplette Zuggarnitur einsparen kann.

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Kommentare


  • Es gibt ein ausführliches Papier der LVS zum Thema Glückstadt, das diese aber selbst offenbar noch nicht veröffentlicht hat, unter:

    www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/umdrucke/0700/umdruck-18-0762.pdf

    Geschrieben von Bahni, 07/02/2013 3:53pm (vor 5 Jahren)

  • Die Bemühungen, die Berufspendler aus Glückstadt nicht abzuhängen, scheinen Erfolg gehabt zu haben. Das geht aus einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums hervor:

    Zusätzliche Züge für Glückstadt

    Glückstadt erhält im Fahrplan ab Dezember 2014 vier zusätzliche Züge nach bzw. von Hamburg-Altona. Das gab Verkehrs-Staatsekretär Dr. Frank Nägele am 29. Oktober im Rahmen eines Besuches in Glückstadt bekannt.
    „Die Proteste der Bürgerinnen und Bürger und die Ergebnisse einer neuen Marktforschung haben uns gezeigt, dass im aktuellen Fahrplan eine Lücke besteht. Diese haben wir jetzt weiter geschlossen“, so Nägele.

    Damit habe das Land den ursprünglich ab Dezember 2014 vorgesehenen und von der Landesweiten Servicegesellschaft (LVS) im Sommer vorgestellten Fahrplan noch einmal nachgebessert.

    Nach den Worten des Staatssekretärs fahren die zusätzlichen Züge jeweils um 4.27 Uhr und 5.27 Uhr ab Glückstadt und um 14.55 Uhr und 15.55 Uhr ab Hamburg-Altona. Damit erhalte Glückstadt ab Dezember 2014 einen ganztägigen Stundentakt zum Hamburger Hauptbahnhof und in der erweiterten Hauptverkehrszeit zusätzlich insgesamt acht Züge von und nach Hamburg-Altona.

    Wie Nägele weiter sagte, sei der Hamburger Hauptbahnhof zwar für die meisten Fahrgäste ein wichtiger Zielbahnhof. Doch vor allem für die Pendler, die in den Hamburger Westen müssten, sei die Reise über Hamburg-Altona der schnellere Weg. „Für diese Pendler bieten wir die zusätzlichen Züge an“, sagte der Staatssekretär.

    Geschrieben von Kunde, 30/10/2012 7:04pm (vor 6 Jahren)

  • Zunächst ist der LVS zu danken, dass sie so offen, transparent und detailliert über ihre Konzepte informiert. Das findet in den meisten Bundesländern so nicht statt.

    Ich finde das vorgestellte Grundkonzept für die Strecke Itzehoe - Hamburg gut. Obwohl ich selbst den NOB-Halt in Glückstadt gelegentlich nutze, muss man eingestehen, dass er eigentlich systemwidrig ist. Die NOB-Züge haben in erster Linie die Funktion, Dithmarschen und Nordfriesland an Hamburg anzubinden. Die Reisezeiten sind nicht attraktiv. Durch ein Bündel von Maßnahmen (Sprinter-Züge, Ertüchtigung der Infrastruktur für höhere Geschwindigkeiten, Anpassung der Haltepolitik) müssen die Fahrzeiten reduziert werden, wenn die Westküste Schleswig-Holsteins im touristischen Wettbewerb mit Mecklenburg-Vorpommern eine Chance haben soll und wenn die Eisenbahn gegenüber dem Flugverkehr (Flughafen GWT) nicht weiter an Attraktivität einbüßen soll.

    Die grundsätzliche Führung der NBE-Züge von und nach Hamburg *Hbf* ist sehr zu begrüßen. Dort werden künftig gute Anschlüsse nach Berlin, Hannover - Nürnberg - München und Hannover - Frankfurt (M) - Basel / Stuttgart erreicht. Die Mehrzahl der Hamburger Unternehmen ist zukünftig via Dammtor und Hamburg Hbf besser zu erreichen.

    Aufgefallen ist mir, dass es nur zwei Zugpaare als Versträker von / nach Hamburg-Altona geben soll. Damit dürfte das bestellte Mengengerüst deutlich kleiner als das derzeitige sein. Weiterhin fällt auf, dass die Fahrplanlage der Verstärker eher ungünstig ist. Ideal wäre ein Abstand von ca. 30 Minuten zum Grundtakt. So wie jetzt geplant stellen die Verstärker kaum eine sinnvolle Ergänzung zum Grundtakt dar. Angestrebt werden sollten Ankünfte in Altona um etwa 6:20, 7:20 und 8:20 Uhr und in der HVZ 2 Abfahrten ab Hamburg-Altona um ca. 15:35 (Fr), 16:35, 17:35 und 18:35 (Mo-Do) Uhr.

    Alternativ muss man darüber nachdenken, morgens die NOB-Züge um 5:49 Uhr und um 6:49 Uhr - und nur diese - weiterhin in Glückstadt halten zu lassen, um den berechtigten Interessen der Berufspendler aus Glückstadt und Umgebung Rechnung zu tragen.

    Die Strecke wird durch die neuen Fahrzeuge vom Typ FLIRT 3 deutlich aufgewertet. Hoffen wir, dass die Motorisierung ausreichend ist, um angemessene Beschleunigungswerte zu erreichen. Erfahrungsgemäß knausert BeNEX an dieser Stelle sehr gerne. Und noch ein Problem könnte auf die nordbahn zukommen: die Gefäßgröße. Die Fahrgastzahlen werden zunehmen. Zusätzlich werden Fahrgäste aus Tornesch und Pinneberg (zukünftig kein RE-Halt mehr!) die nordbahn-Züge nutzen wollen. Hoffen wir, dass die Kapazitäten für die Hauptverkehrszeiten realistisch berechnet wurden. Dann können sich alle Fahrgäste auf die Umsetzung des LVS-Konzeptes freuen!

    Geschrieben von Kunde, 25/08/2012 11:03am (vor 6 Jahren)

  • Die fünf-oder sechsteiligen Flirt Triebwagen haben meiner Meinung nach keine ausreichende Sitzplatzkapazitäten. Völlig unverständlich, weshalb man keine Doppelstocktriebwagen geordert hat.
    Die Fahrtzeitverkürzungen halte ich ebenfalls für sehr mäßig. Hier könnte man mehr rausholen: Endlich Sanierung (da wurde teilweise seit Jahrzehnten nichts investiert) der Strecke zwischen Elmshorn und Glückstadt mit Heraufsetzung der Hg von 120 auf 140 kmh. Das geht auch mit den zahlreichen Privatwegübergängen.
    Optimierung beim Halt in Tornesch: Hier bremst die Signal-und Bü Technik die dort haltenden Züge aus. Es kann nur langsam (wegen der PZB) ein- bzw. ausgefahren werden, um die Schließzeiten bei den BÜ zu begrenzen.
    Abhilfe würde eine Bahnunterführung für die K 22 bringen, wodurch mindestens zwei Bahnübergänge wegfallen würden.

    Geschrieben von Nahverkehrskunde, 22/08/2012 12:46pm (vor 6 Jahren)

  • Der bis auf die Hamburg-Pendlerverkehre unbedeutende Halt Glückstadt ist mit den neuen Nordbahn-Verbindungen mehr als ausreichend angebunden. Das 11.500-.Einwohner zählende Schläfstädtchen kann froh über solch eine Bahnanbindung sein. Das etwa 1.500 Einwohner mehr zählende Brunsbüttel mit ungleich mehr Arbeitsplätzen hat überhaupt keine Bahnverbindung. Der Halt der NOB in AGST wurde ohnehin nur eingeführt, weil es von dort den NOB-eigenen Expressbus nach Brunsbüttel gab, der mangels Nachfrage wieder aufgegeben wurde. Somit sind die Halte schon jetzt obsolet. Früher hielten die DB-Eilzüge dort auch nicht. Vielleicht kann die LVS ja die NOB-Züge zum Hauptbahnhof durchbinden und die Nordbahn dann nach Altona, wenn die Glückstädter damit glücklicher sind. Die NOB nach Westerland erfüllt, auch wenn es Nahverkehrsleistungen sind, in erheblichem Maße Fernverkehrsfunktion und sollte im Prinzip nur an den Knoten Elmhorn, Heide, Husum und Niebüll zwischenhalten. Wenn man sich nun mal beeilen würde und die Elektrifizierung bis Heide durchziehen würde, könnte auch der Halt Itzehoe entfallen, da dieser im Grunde nur der Anbindung an die NOB-Züge Heide-Itzehoe dient. Jeder Halt kostet nicht nur Fahrzeit, Energie sondern auch Stationsgebühren, jeder zwischenzeit verlängert die Reisezeiten für die Fernreisenden und Fernpendler, die durch den ungünstigen Streckenverlauf über Glückstadt ohnehin sehr viel Fahrzeit aufwenden müssen, spielte Geld keine Rolle, müßte es eine gerade Trasse von Elmshorn nach Itzehoe geben. Denn schon jetzt sind die Fahrzeiten z.B. von Heide nach Hamburg gegenüber dem Individualverkehr nicht einmal annährend konkurrenzfähig. Das ist im Falle von Glückstadt nach Hamburg selbst mit Umsteigen völlig anders. Hier klagt man auf hohem Niveau.

    Wir von der Westküste sind froh, wenn dieser "Milchkannenhalt" wegfällt, gleiches dürfte für Fernreisende gelten, die dann in Altona wieder etwas mehr Luft bei den Umsteigeverbindungen haben, die Zeit mit teilweise nur 8 Minuten Übergang ist doch arg knapp und artet mit Gepäck schon schnell in Streß aus. Auch das eine NOB-Garnitur weniger benötigt wird und damit Kosten eingespart werden können sollte nicht gering geschätzt werden. Nur durch solche Einsparungen an einer Stelle können überhaupt Investitionen und Verbesserungen an anderer Stelle finanziert werden. Die Regionalisierungsmittel seitens des Bundes für den SPNV sind gekürzt worden, da muß man im Land zusehen, wie man was noch finanzieren kann.

    Geschrieben von H.-U. Neumann, 17/08/2012 9:53pm (vor 6 Jahren)

  • Liebe Pendler- Kollegen und ÖPNV- Fans,



    am 06.08.12 hat die LVS in Glückstadt die möglichen Bedingungen der Ausschreibung der Marschbahn Itzehoe - Hamburg für die Stadt Glückstadt vorgestellt.

    Für Glückstadt ist das Ergebnis eine Katastrophe, da die derzeitigen Pendlerströme Richtung Altona/ Hamburger Westen komplett zerschlagen werden.

    Glückstadt (ca. 12.000 Einwohner und großem Einzuggebiet aus dem südlichen Schleswig- Holstein bis Brunsbüttel) wird im jetzigen Fahrplan von der Regionalbahn SH mit zwei Zügen (Ziel HH Altona stündlich ganztägig und Ziel HH Hbf eingeschränkt stündlich in den Hauptverkehrszeiten , allerdings auch nur wochentags, angefahren.

    Im Jahre 2006 konnten wir Glückstädter, gemeinsam mit der Politik in Kiel, auch einen zusätzlichen Halt der Nord-Ostsee-Bahn (NOB), zumindest im Großteil der Hauptverkehrszeiten erreichen, die nur mit Halt in Elmshorn direkt nach Hamburg Altona fährt. Dieser Anschluss wird von den allermeisten Pendlern in den Hamburger Westen genutzt.

    Durch diese Zughalte besteht auch ein direkter Anschluss von Glückstadt auf die Insel Sylt, der sonst nur mit längeren Wartezeiten und umständlichen Umsteigemöglichkeiten in Itzehoe zu realisieren wäre.



    Nun sieht der Wunsch der LVS zukünftig nur eine stündliche Verbindung zum Hamburger HBF und nur je zwei Verbindungen morgens nach HH Altona und nachmittags von HH Altona nach Glückstadt vor.

    Der NOB Halt in Glückstadt soll ganz entfallen.



    Der Hamburger Westen, mit vielen Großbetrieben (Airbus Finkenwerder 15.000 Mitarbeiter, Berufsgenossenschaft Verkehr 800Mitarbeiter, Germanischer Lloyd, DEVK Versicherungen, Unilever, HLLA, Hermes Versicherungen, Asklepios Kliniken Altona 1400 Mitarbeiter und Westklinikum mit 800 Mitarbeiter, Altonaer Kinderkrankenhaus, Endo Klinik, Bezirksamt Altona, Diakonisches Werk HH, DB Altona, zukünftig Ikea Altona) lässt sich aber nur über den Bahnhof Altona zeitnah und ohne größeren Aufwand erreichen.



    Ein Umstieg in Pinneberg bzw. Dammtor kostet zwar auf dem Papier gerechnet nur 10 Minuten mehr Fahrzeit, ist aber mit Umsteigezeiten und verpassten Anschlüssen tatsächlich eher mit bis zu 20 Minuten zu kalkulieren, ist für die Pendler in den Hamburger Westen daher keine Alternative. Auch lassen sich die Planungen der LVS nicht mit den heutigen Anforderungen der Arbeitgeber an flexible Arbeitszeiten sowie Schicht- und modernen Gleitzeitregelungen (spät zur Arbeit oder früh nach Hause - bedeutet längere Fahrzeiten durch Umsteigezwänge in Pinneberg bzw. Dammtor) vereinbaren.

    Der Standort Glückstadt wird damit unattraktiv.



    Auch die ermittelte Nutzerzahlen der LVS, wonach 2/3 der Glückstädter Fahrgäste die Regionalbahn nach Hamburg und 1/3 die NOB nutzen, können wir nicht nachvollziehen.

    Nach aktueller Zählung steigen morgens in die RB 6.39 Uhr nach HH- Altona 50 Personen, in die NOB 6.50 Uhr nach HH Altona 110 Personen und in die RB 7.00 Uhr nach HH Hbf 75 Personen ein.



    Ein Wegfall der bisherigen guten Verbindungen, insbesondere der NOB, führt automatisch zu überfüllten Zügen, in denen man ab Tornesch stehen kann.



    Während alle Haltestellen (Lunden und Wilster behalten ja auch zukünftig morgens ihre NOB Halte/ Kremperheide und Herzhorn werden zukünftig von allen Nordbahnzügen angefahren) deutlich an Attraktivität gewinnen oder diese behalten, wird die Stadt Glückstadt, mit 12.000 Einwohnern und hohem Pendler- und Touristenaufkommen, mit den neuen Planungen der LVS degradiert.



    Wir "Glückstädter" möchten auch weiterhin die westlichen Arbeitsplatzstandorte in Hamburg, ohne große Umsteigezeiten, sowohl zu Frühschicht und Gleitzeit- und flexible Arbeitszeiten erreichen und fordern mindestens Züge ab Glückstadt ab 5.00 Uhr morgens bis 9.00 Uhr und Möglichkeiten zur Rückfahrt ab HH Altona von 14.00 bis mindestens 20.00Uhr.



    Dieses könnte durch zusätzliche Nordbahnzüge oder einfach durch weiter haltende NOB Züge erreicht werden.

    Die NOB Züge 5:50 und 6.50 Uhr ab Glückstadt (diese halten ja auch noch in Lunden und Wilster) könnten auch mit dem Halt Glückstadt ohne Zugwechsel den Bahnhof Altona wieder verlassen.

    Durch die wegfallende stündliche RB x.39 Uhr nach HH Altona, die bisher die zügige Fahrt der NOB häufig behindert hat, könnten die NOB Züge sicher auch noch häufiger, ohne großen Fahrzeitverlust, in Glückstadt halten.



    Im Interesse der Förderung des ÖPNV und der Pendler- und Touristenströme in Glückstadt, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Bitte treten Sie der Vorgehensweise der LVS deutlich entgegen. Wir werden Sie dabei auch unterstützen.





    Einen schönen Tag wünscht



    Heiko Schlüter

    Geschrieben von Heiko Schlueter, 14/08/2012 10:55pm (vor 6 Jahren)

  • Gibt es hier zensur?

    Geschrieben von Stephan Honeck, 13/08/2012 12:28pm (vor 6 Jahren)

  • Diese Taktung wie sie zur Zeit angedacht ist, ist nur sehr schwer zu verstehen. Welchen Sinn amcht es, nahezu zeitgleich einen Zug von Altona und einen vom HBf fahren zu lassen. Gerade für die Pendler die aus Richtung Landungsbrücken kommen, ist es relativ egal welchen man nimmt. Sinnvoller wäre es meines Erachtens einen Zug gegen 16.30, 17.30 ähnlich der NOB ab Altona fahren zu lassen, zu den vollen Uhrzeiten ab HBF. Aber wen interessieren schon die Pendler, die einen Hauptanteil der Grundlast tragen. (Es haben übrigens nicht alle Menschen so flexible Gleitzeiten, wie diejenigen die diesen Plan offensichtlich zusammengestellt haben.

    Geschrieben von Stephan Honeck, 10/08/2012 7:33am (vor 6 Jahren)