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Hein Schönberg: Erfolgreiche Sonderverkehre zur Kieler Woche

Eintrag von J.Schulz, 30.06.2011

Kategorien:

Ganz erfolgreich verliefen die Sonderverkehre zwischen Kiel und Schönberg zur Kieler Woche.

 

Ein Zug des Sonderverkehrs Kiel - Schönberg vor dem Schönberger Bahnhofsgebäude

Ein Zug des Sonderverkehrs Kiel - Schönberg vor dem Schönberger Bahnhofsgebäude

LVS und RB SH haben die Ergebnisse in einer gestern erschienenen Pressemitteilung dargestellt:

“Knapp über 1.000 Fahrgäste haben die an den beiden Wochenenden der Kieler Woche im Zweistundentakt angebotenen Sonderverkehre der Regionalbahn Schleswig-Holstein (RB SH) zwischen Kiel und Schönberg genutzt. Die LVS Schleswig-Holstein, die diese Fahrten bestellt hat, und die RB SH freuen sich über die gute Resonanz. „Wir sind mit den Zahlen zufrieden und haben viel positive Rückmeldungen in den Zügen erhalten“, sagt LVS-Geschäftsführer Bernhard Wewers. Torsten Reh, Leiter der RB SH ergänzt: „Wir konnten vor Ort demonstrieren, wie komfortabel unsere Triebwagen sind. Viele wollten das Bahnangebot kennen lernen und einige Züge waren mit Kieler Woche-Besuchern richtig gut besetzt.“

Für die Fahrten galt der Schleswig-Holstein-Tarif, so dass Kleingruppen und Anschlussfahrgäste besonders günstig unterwegs waren. Für die Rückfahrt konnte von der Kieler Woche konnte dann auch der Bus der VKP genutzt werden. Es gibt bereits jetzt Überlegungen, während der Kieler Woche 2012 die Fahrten bis in die späteren Abendstunden zu verlängern. Die Sonderverkehre sind ein Vorgeschmack auf die geplante Reaktivierung der Bahnstrecken für den regulären Verkehr. Dann könnten wieder im Stundentakt Züge zwischen Kiel – Schönberg und Schönberger Stand verkehren. Auch die VVM-Museumsbahn, die die ebenfalls im Zweistundentakt eingesetzten Anschlusszüge zwischen Schönberg und Schönberger Strand betrieb, war mit den beiden Wochenenden zufrieden.”

Die Züge fahren übrigens in alle Informationsmedien der DB AG eingearbeitet. Hier ein paar Impressionen dieser kurzen Reaktivierung der Strecke für den SPNV:

 

Zug nach Kiel Hbf in Oppendorf

Zug nach Kiel Hbf in Oppendorf

 

Aushangfahrplan in Kiel Hbf

Aushangfahrplan in Kiel Hbf

Auch im DB-Navigator tauchten die Züge auf.

Auch im DB-Navigator tauchten die Züge auf.

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Kommentare

  • Das Problem der AKN sind die Altlasten. Für die müsste es eine Art BEV geben. Oder sowas wie die “Bad Bank” in Kiel ;- die an der Färde ihre Schuden verwalten…;-
    Eine S-Bahn Kaki – Hauptbahnhof – Bergedorf wäre optimal. S-Bahn und AKN sowie Hybridzüge ( die gab es ja mal ) von Bad Bramstedt nach Hamburg zur HVZ! In Norddeutschland ist nun mal Hamburg der Nabel zur Welt und nicht Kiel. Eine Bahn muss sich rechnen!

    Geschrieben von Inselfan, 28/07/2011 1:09pm (vor 7 Jahren)

  • Die AKN hat um die 15 Millionen Fahrgäste pro Jahr, die meisten auf der A1. Bei der AKN gab es bisher keine Ausschreibungen. Zuständig für die Zahlungen der Defizite sind Hamburg und SH. Bei sehr optimistischen 1000 Fahrgästen pro Tag im Jahresmittel wären das 365.000 Fahrgäste im Jahr für den “Hein Schönberg”. Reaktiviert wurde Segeberg-Neumünster, hier 50 Mio Kosten bei 3000 Fahrgästen pro Tag: http://www.vcd.org/nds/themen/SPNV/SulingerKreuz/LVS_Schulz.pdf

    Geschrieben von Bahnkunde, 28/07/2011 1:08pm (vor 7 Jahren)

  • über die Größen Ordnung wie viele Fahrgäste Hein Schönberg bringt oder nicht, kann man eigentlich nur Spekuliere da die Strecke nicht Reaktiviert ist.

    und vor der Reaktivierung der Strecke “Bad Segeberg – Heide” hätte wahrscheinlich auch keiner gedacht das die Fahrgas zahlen so gut sind.

    ——

    und zu der AKN Strecken:

    dort wird so oder so sich was ergeben, da ab 2018 (glaube ich) neue Fährzeuge fällig werden und die Fährzeuge und/oder die Strecke (der A- Bahne) irgendwelche besonders heilten auf weist (hatte ich irgend wo mal gelesen),

    ist der LVS über haubt zuständig für die A – bahne?

    ———

    Was ich mich und auch andere (wie ich gelesen habe) muss man immer die verschiedene ÖPNV Projekte gegeneinander aus Spielen?

    “das man irgendwo anfangen muss ist Klar”

    Geschrieben von por SRB Kiel, 28/07/2011 1:07pm (vor 7 Jahren)

  • Wenn der Kopfbahnhof in Altona gemeint ist: An Prellböcken stehen die Tafeln Sh 2 oder Sh 0, die sich dort als Signalersatz befinden. Natürlich gibt es Bahnen, wo auf Sicht gefahren wird: Bei jeder Torfbahn, die ich kenne und bei den meisten Werksbahnen. Aber zurück zum Thema: ob nun 15 oder 25 Millionen Euro für den “Hein Schönberg”: Das ist verdammt viel Geld für einen stündlichen LINT-Pendelverkehr. Ich halte beispielsweise die Elektrifizierung der A1 nach Kaltenkirchen für weitaus wichtiger. Die Nachfrage auf der Strecke ist mindestens zehnmal so hoch.

    Geschrieben von Bahnkunde, 28/07/2011 1:07pm (vor 7 Jahren)

  • Vor Altona wird “auf Sicht” gefahren.
    “PHC ist Geschichte”. Richtig ! Und dann geht es mit SH endgültig bergab “Rambo” meets “Kieler-Wählerversteher”. Mann oh Mann…
    Der RD-McDo macht pleite…
    Da braucht es dann keinen SPNV mehr in SH. Dann zerlegt sich SH bis auf den Speckgürtel um HH und Sylt selber…;- und danach wird eingemeindet und es geht voran !

    Geschrieben von Inselfan, 28/07/2011 1:06pm (vor 7 Jahren)

  • Auf “Sicht” fährt kein Zug, nur nach Signal oder LZB. Ginge ja gar nicht mit der Sicht bei Dunkelheit. Die Sicht des Tf nach vorne dient nur der zusätzlichen Sicherheit. Automatischer Betrieb funktioniert bisher nur bei U-Bahnen ohne BÜ. Ansonsten ist der Betrieb auf Büsum-Heide-Neumünster erstmal lange bestellt worden. PHC ist nächstes Jahr Geschichte, wie die FDP als Mehrheitsbeschaffer.

    Geschrieben von Bahnkunde, 28/07/2011 1:05pm (vor 7 Jahren)

  • @Bahnkunde : Strecken wie die nordbahn mit nur 2 Zügen, die sich nur an einer Stelle kreuzen, kann man auch automatisch vom Stelltisch in Kaki betreiben. Desgleichen Büsum – Heide (Holst).
    Heide (Holst) – Hohenweststedt ist doch als nächstes dran wenn eingespart werden muss und PHC endlich vom Cheesburger wegkommt und davon ablässt unsere souveränen dänischen Freunde anzumachen.
    Der Vergleich mit der Hamburger S-Bahn, die teilw. auf Sicht fährt, ist daneben.
    NOB und metronom dürfen sich nicht erpressen lassen denn sonst geht das jahrelang so weiter !
    Mal sehen ob der Ossi mit Vorbedingungen reingeht. Die GdL hat den Vorteil daß ihre Gegenpartner nicht so gut aufgestellt sind.

    Geschrieben von Inselfan, 28/07/2011 1:05pm (vor 7 Jahren)

  • Die Lint werden da noch 10 Jahre fahren, ist nix mit automatischer Bahn. Sowas hat man vor über 40 Jahren schon bei der Hamburger S-Bahn angedacht: Seifenblase. Die Gewerkschaft und die Betreiber werden sich einigen und dann ist das Thema Streik wohl durch.

    Geschrieben von Bahnkunde, 28/07/2011 1:04pm (vor 7 Jahren)

  • Das Geld ( und das für Zukunftsprojekte bereitstehende ) Geld ist bei der AKN / nordbahn sehr gut angelegt. Die nordbahn ist eine Erfolgsgeschichte der Reaktivierungen in SH.
    Jedoch…Die GdL hat alles kaputt gemacht. Das Vertrauen der Bürger, die persönliche Planungssicherheit, (= ” pünktlich wie die Eisenbahn”) geht unwiderbringlich verloren.
    Im Landkreis SE geht eher die Tendenz zum Drittauto in der Familie und Bahnen wie die nordbahn kann man in wenigen Jahren ohnehin automatisch betreiben und Lokführer , die sich nicht an bestehende Tarifverträge halten braucht man dann nicht mehr.

    Geschrieben von Inselfan, 28/07/2011 1:04pm (vor 7 Jahren)

  • Bei der Ertüchtigung Bahnstrecke Neumünster-Süd-Bad Segeberg lagen die Verhältnisse etwas anders. Die sogenannte Natostrecke war überall mit 50 kmh befahrbar. Allerdings gab es viel zu viele technisch ungesicherte BÜ oder BÜ mit Kurbelschranken. Wegen der deutlich höheren Streckengeschwindigkeit wurden zahlreiche entweder aufgelassen oder durch teure Sicherungsanlagen geschützt. Die Signaltechnik mußte ebenfalls komplett erneuert, die Strecke mit Zugfunk ausgestattet werden. Dazu kamen mehrere neue Bahnsteiganlagen und eine neue Einfädelung der AKN bei Neumünster-Süd. Beim Oberbau hat man massiv gespart: Alte Schwellen wurden größtenteils wiederverwendet, sogar die sogenannten “Dröhnschwellen” aus Stahl. Lediglich die meisten Schienen wurden erneuert, vermutlich auch wegen der zweifelhaften Stahlqualitäten von vor etwa 50 Jahren( auch S49 T). Das damalige Sparen geschah vielleicht auch wegen des geplanten zweigleisigen Ausbaus der Strecke. Da hätte man Unter-und Oberbau wohl größtenteils komplett neu aufbauen müssen. Das Sparen damals hatte aber zur Folge, dass in der Vergangenheit bereits wieder Gleiserneuerungen nötig waren. Im Gegensatz zu der Schönberger Strecke kann diese Bahnstrecke auch für Umleiter und Güterverkehr genutzt werden: Das Geld war gut angelegt!

    Geschrieben von Bahnkunde, 28/07/2011 1:03pm (vor 7 Jahren)