Fahrplanauskunft
nahsh header 03

Kellinghusener Ratsversammlung begrüßt einstimmig Reaktivierung der Bahnstrecke Wrist-Kellinghusen

Eintrag von Jochen Schulz, 19.07.2012

Kategorien:

Kellinghusener Ratsversammlung begrüßt einstimming Reaktivierung der Bahnstrecke Wrist-Kellinghusen

Ausschnitt des LVS-Infoflyers der bei der Einwohnerversammlung am 14.6.2012 verteilt wurde

Schon bei der Einwohnerversammlung in Kellinghusen am 14.6.2012 waren viele Stimmen zu hören, die die Reaktivierung der Bahnstrecke ausdrücklich unterstützen. Die Ratsversammlung hatte sich nun in ihrer Sitzung am 20.6.2012 mit der Bahnstrecke beschäftigt und einstimmig eine Resolution mit folgendem Wortlaut verabschiedet:

"Die Ratsversammlung der Stadt Kellinghusen begrüßt die geplante Wiedereinrichtung der Bahnstrecke Kellinghusen-Wrist und des Bahnhofs Kellinghusen und der damit einhergehenden noch engeren Anbindung an die Metropole Hamburg.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt sehen in den Bestrebungen der LVS eine Chance für die Region, die Kellinghusen in die Zukunft des ÖPNV einbindet, anstatt abgekoppelt zu werden.

Die Ratsfrauen und Ratsherren werden sich aber auch dafür einsetzen, dass Bürgerinnen und Bürger, so weit wie möglich, in die Planungen und die Realisierung des Projektes einbezogen und mögliche Bedenken ernst genommen werden" (BFK Fraktion - Martin Dethlefsen / CDU Fraktion - Rainer Kruse / KeLi Fraktion - Wolf-Dietrich Debus / SPD Fraktion - Ute Burkhard).

Eine derart breite Unterstützung durch die Lokalpolitik ist natürlich sehr erfreulich. Wir hoffen dass Planung und Bau tatsächlich so schnell abgewickelt werden können, dass 2015 die ersten Triebwagen aus Hamburg kommend nach Kellinghusen fahren können und hoffen auch, dass wir den begonnenen Dialog auch mit den Bürgerinnen und Bürgern die Befürchtungen aufgrund der Auswirkungen von z.B. Lärm oder Elektrosmog fortsetzen können und Befürchtungen ausräumen können.

Kommentieren

Kommentare

  • Die Bedenken gegen den Elektrosmog sind ernst zu nehmen. Ich fand das erst auch seltsam, aber diese Einspeisung von Wechselstrom über die Oberleitung und Rückfluß durch die Schiene ist wohl nicht unproblematisch, Stichwort vagabundierende Ströme: Man lernt nie aus!
    Ob man die Einspeisung technisch optimieren könnte, ist die Frage.
    Soweit ich mich informiert habe, ist für die Oberleitung auch ein vereinfachtes Planfeststellungsverfahren erforderlich.
    Fazit: Was gegen den Elektrosmog technisch machbar ist, sollte man hier umsetzen. Bei dem kurzen Streckenast wird das keine Umsummen kosten.
    Klagen gegen das Projekt würden die Sache vermutlich hinauszögern: Das wäre schlecht.

    Geschrieben von Fahrgast, 24/07/2012 7:31pm (vor 6 Jahren)