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Kurze Schrankenschließzeit beim neuen Bahnübergang auf Fehmarn

Eintrag von J.Schulz, 30.08.2010

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Bei der Diskussion über den Standort des neuen Bahnhofs Fehmarn-Burg war die Befürchtung immer wieder zum Ausdruck gebracht worden, der erforderliche neue Bahnübergang würde zu erheblichen Behinderungen des Straßenverkehrs führen. Wir haben demgegenüber immer auf die kurzen Schrankenschließzeiten hingewiesen und sind dabei von einer Größenordnung 60 bis 75 Sekunden vom Leuchten des gelben Warnsignals bis zur vollständigen Wiederöffnung der Schranke ausgegangen. Jetzt haben wir selbst einmal die Zeit gestoppt und waren angenehm überrascht: es waren nur 50 Sekunden! Damit dürfte bewiesen sein, dass die Verkehrsbehinderungen durch den neuen Bahnübergang, der derzeit 36 mal pro Tag, d.h. im Durchschnitt ein- bis zweimal pro Stunde (im Winter werden es nur 28 mal pro Tag sein) geschlossen ist, vernachlässigbar sind.

Der neue Bahnübergang am Ortsrand in Fehmarn-Burg fällt durch kurze Schrankensch

Der neue Bahnübergang am Ortsrand in Fehmarn-Burg fällt durch kurze Schrankenschließzeiten auf

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Kommentare

  • Es ist leider so, dass die Gegner von irgendwelchen Projekten gerne mit Schwarzmalerei und Panikmache arbeiten, statt mit Sachargumenten. In diesem Falle war es der Bahnübergang, der angeblich zu Staus führen sollte. Das war eines der Kernpunkte in der Argumentationskette der Bahnhofsgegner, zusammen mit später angeblich 56 Zugfahrten pro Tag. Die Herrschaften von der BI hatten es wohl versäumt, sich mal an verschiedenen BÜ an eingleisigen Strecken umzusehen. Abgehakt, das Thema, denke ich.
    Mal eine Frage: Gibt es schon erste Fahrgastzahlen für Burg?

    Geschrieben von Bahnkunde, 30/08/2010 1:19pm (vor 8 Jahren)