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Mit MdBs auf Bahnhofstour in Bad Oldesloe und Reinfeld

Eintrag von J.Schulz, 28.06.2011

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Auf Veranlassung der beiden Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann und Ingo Gädechens (beide CDU) und begleitet durch die Konzernbevollmächtigte der DB AG für Hamburg und Schleswig-Holstein Ute Plambeck gab es in der vergangenen Woche einen Termin zu Zustand und Zukunftsperspektiven der Bahnhöfe Bad Oldesloe und Reinfeld.

Viel Prominenz auf dem Bahnsteig in Reinfeld: v.l.n.r.: Egbert Meyer-Lovis (Pres

Viel Prominenz auf dem Bahnsteig in Reinfeld: v.l.n.r.: Egbert Meyer-Lovis (Pressesprecher DB AG), Dirk Teubler (Bahnhofsmanager Lübeck), Ute Plambeck (Konzernbevollmächtigte DB AG), Ingo Gädechens (MdB), Gabriele Huhn (CDU Reinfeld) und Gero Storjohann (MdB)

In Bad Oldesloe ging es um folgende Punkte:

  • Erweiterung der Pkw-Stellplätze;
  • Verbesserung der Zugänglichkeit des Bahnhofes für mobilitätseingeschränkte Personen in den späten Abendstunden (da der Aufzug in die ab 22.00 Uhr geschlossene Empfangshalle des Gebäudes führt, gibt es hier ein Problem);
  • Öffnung des Reisezentrums am Samstagmorgen;
  • Verbesserung der Situation für Fahrradfahrer; hier wurde auch die Idee einer Fahrradstation diskutiert;
  • Erfordernis von Arbeiten an den Bahnsteigen (z.B. Bahnsteigerhöhung); hier wurde kein akuter Handlungsbedarf gehen.

In Reinfeld ist die Situation weit schwieriger. Die Bahnstation ist sehr gut frequentiert, doch es fehlt ein barrierefreier Zugang. Dieser ist m.E. aufgrund der beengten Situationen nur über eine neue Fußgängerbrücke mit Aufzügen herzustellen. In Reinfeld wurde intensiv über die Gestaltung des Zugangs gesprochen. Die Stadt hat hier vor, den Bahnübergang am Umschlag zu beseitigen. In diesem Zusammenhang soll östlich des Bahnhofsgebäudes eine neue Straßenbrücke und an der Stelle des heutigen Bahnübergangs eine neu Fuß- und Radwegunterführung entstehen. Eine bisher in den Plänen ebenfalls enthaltene weitere Überführung mit direktem Zugang zum Bahnsteig war bei unserem Termin entfallen. Alle Beteiligten waren aber der Meinung, dass diese unbedingt erforderlich ist. Ein barrierefreier Bahnsteigzugang ausgehend von der geplanten neuen Unterführung am Umschlag, würde zu unverhältnismäßig langen Wegen führen.

Für uns hat die Herstellung der Barrierefreiheit im Bahnhof Reinfeld eine große Bedeutung und hohe Priorität. Aufgrund der vielen Abhängigkeiten wird die Realisierung des Projektes schwierig werden. Hier bestand Einigkeit, dass ggf. der Bau der neuen Bahnsteigerschließung (der alte Tunnel durch das Empfangsgebäude würde dann aufgegeben werden) auch zeitlich vorgezogen werden solle. Trotz aller Defizite, die an den Stationen bestehen und die natürlich ärgerlich sind, war der Termin doch ganz erfreulich, da das Interesse an den Stationen und deren Bedeutung sehr deutlich wurden.

Die Resonaz in der Lokalpresse war auch ganz gut: Hier die entsprechenden Links: Bericht in den Lübecker Nachrichten vom 24.6.2011 und Bericht im Hamburger Abendblatt/Region Stormarn vom 24.6.2011.

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Kommentare

  • Pünktliche Verbindungen wären auch mal ganz schön. Wann passiert da eigentlich endlich mal etwas?

    Geschrieben von Bahnopfer, 28/07/2011 12:43pm (vor 7 Jahren)

  • Ganz positiv, dass man die Bahn als Verkehrsmittel der Zukunft zur Fahrt nach Hamburg erkannt hat. Leider setzt man bisher im Westen von Hamburg zu sehr auf das Auto. Der der dreispurige Ausbau der A 23 hat sich hier als nicht machbar herausgestellt. Erfreulicherweise gibt es jetzt eine Machbarkeitsstudie für die S4 West. Die A 7 wird dreispurig ausgebaut. Hier dürfte der Durchgangsverkehr die Kapazitäten binden. Entsprechend notwenig dürfte mittelfristig der S-Bahnausbau der AKN ab Kaltenkirchen werden. Gleiches gilt für den Ersatz der A 2 durch eine Verlängerung der Hochbahn.

    Geschrieben von Bahnkunde, 28/07/2011 12:43pm (vor 7 Jahren)