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Neue RB-Linie Kiel-Rendsburg-Fockbek?

Eintrag von P.Coordes, 25.06.2010

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Das neue Angebotskonzept Kiel-Rendsburg-Fockbek

Die Option, Züge über eine neu zu errichtende Verbindung über Rendsburg hinaus bis nach Fockbek fahren zu lassen, haben wir im Rahmen der Ausschreibung der Leistungen des Netzes Nord abgefragt. Der Gewinner dieser Ausschreibung hat hierfür einen interessanten Preis angeboten. Nach einem Gespräch zwischen dem Rendsburger Bürgermeister und dem Verkehrsminister fand in dieser Woche ein Termin vor Ort statt. Die wichtigsten Informationen können dem Artikel der shz hier entnommen werden.  

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Kommentare

  • Der gemeine Pöbel formiert sich, hätte man früher gesagt. Sowas darf man heute nur noch denken. Der geistige Horizont mancher Mitbürger scheint nur bis zum Gartenzaun zu reichen, finde ich. Für mich ist das wieder so ein Irrwitz, wie diese Querulanten aus Fehmarn. Der Link: http://www.kn-online.de/top_themen/160550-500-Unterschriften-gegen-Bahnlinie-durch-Rendsburg-Nord.html

    Geschrieben von Bahnkunde, 09/07/2010 6:16pm (vor 8 Jahren)

  • Auf der Schleife sind auch noch Signale: Momentan warten die Züge dort vor dem eingleisigen Abschnitt. Aber bei vier Zügen pro Stunde mit unterschiedlichen Fahrtzeiten könnte das Probleme geben.

    Geschrieben von Bahnkunde, 02/07/2010 11:06pm (vor 8 Jahren)

  • Ich wuerde mal hoffen, dass im Falle einer Verspaetung des Zuges Kiel-Rendsburg der Gegenzug im Bahnhof Rendsburg zurueckgehalten wird, damit eben genau nicht passiert, dass er auf dem Hauptgleis in Osterroehnfeld warten muss.

    Geschrieben von Kieler, 02/07/2010 10:38pm (vor 8 Jahren)

  • Für die Kreuzung in Felde waren vor längerer Zeit 5 Mio Euro eingeplant. Wieviel km Gleis bekommt man dafür? Ein kurzer zweigleisiger Abschnitt in Osterrönfeld hätte den Vorteil, dass kein Zug bei Verspätungen auf der Hauptstrecke rumsteht. Der Bahndamm dort ist breit genug, wegen der ehemaligen Industriebahn nach Schacht-Audorf. Lieger gleich etwas mehr investieren, als so einen "Eiertanz", wie er momentan auf Kiel-Lübeck zu sehen ist.

    Geschrieben von Bahnkunde, 02/07/2010 10:08pm (vor 8 Jahren)

  • Ein Begegnungsabschnitt waere allerdings deutlich teurer als lediglich ein Kreuzungsgleis in Felde. Der 2gleisige Abschnitt muesste ja auch etwa 5km lang sein, um ueberhaupt ein Mehr an Flexibilitaet zu gewaehren. Ist ein Begegnungsabschnitt zu kurz, muss man trotzdem in 90% der Faelle stehen bis der Gegenzug kommt. Dann kann man das auch gleich an einem bahnsteig tun und die Zeit sinnvoll zum Fahrgastwechsel nutzen.

    Geschrieben von Kieler, 02/07/2010 9:52pm (vor 8 Jahren)

  • Sehe ich nicht so: Zeitlich bringt es kaum was, wenn sich die Züge direkt neben dem Haltepunkt Felde kreuzen würden. Der Kieler Zug könnte erst in Felde halten, dann der Gegenzug. Man hätte nur das ganze Theater dort nicht, mit zwei Bahnsteigen, eiligen Gleislatschern und noch weniger Parkplätzen. Aber das müßte man fahrplantechnisch mal durchrechnen, wo der optimale Kreuzungspunkt wäre. In Osterrönfeld wäre ja auch noch Platz auf dem Bahndamm für eine zweigleisige Einfädelung.

    Geschrieben von Bahnkunde, 01/07/2010 11:04pm (vor 8 Jahren)

  • Ein zweigleisiger Streckenabschnitt westlich von Felde würde allerdings dazu führen, dass die Züge in Kiel früher abfahren bzw. später ankommen, so dass Eigenwenden nicht mehr möglich sein werden, sofern man nicht nach Eckernförde durchbindet. Einem eingesparten zweiten Bahnsteig stünde dann ein zusätzlicher Fahrzeugumlauf gegenüber, den ich als wesentlich teurer einschätzen würde.

    Geschrieben von Stefan Barkleit, 01/07/2010 4:51pm (vor 8 Jahren)

  • Ich habe gesucht, in den KN stand was dazu: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/landeszeitung/artikeldetails/article//140-meter-lang-so-sind-die-haltepunkte-geplant.html Was die Kreuzungsmöglichkeit in Felde betrifft, erscheint mir ein zweigleisiger Streckenabschnitt westlich von Felde eventuell sinnvoller, als ein zweiter Bahnsteig mit Ausweichgleis. (Es sieht so aus, als ob es dort früher bereits mal zwei Gleise gegeben hat, vermutlich im Zusammenhang mit dem Tanklager am Flemhuder See.) Einige Vorteile dieser Lösung: Man spart sich den zweiten Bahnsteig (auch die Folgekosten dafür) und einen Umbau des BÜ. Bei Kreuzung direkt in Felde käme es am BÜ zu relativ langen Schließzeiten. Bei ausreichender Länge des zweigleisigen Abschnittes hätte man einen Zeitpuffer für kleinere Verspätungen.

    Geschrieben von Bahnkunde, 01/07/2010 3:14pm (vor 8 Jahren)

  • Wenn ich die Frage richtig verstanden habe, bezog sie sich auf den Abschnitt Kiel - Rendsburg. Dort wird es sicherlich dann einen Kreuzungsbahnhof in Felde geben, wie er seit vielen Jahren im Gespräch ist.

    Mit eingleisigem Engpass in Kiel ist sicherlich der Abschnitt Kiel Hbf - Kiel Hassee/ CITTI-PARK gemeint, der zumindest ab Stormarnstrasse recht einfach auf Zweigleisigkeit auszubauen ist; hoffentlich umfasst ein Ausbau dann auch den Bahnübergang in Kiel-Hassee.

    Was Fockbek betrifft : Was ist an der Reaktion der Politik erstaunlich? Sie repräsentiert die Skepsis der Bürger und den allgemeinen Trend in Deutschland, dass es schwieriger ist, eine Bahnstrecke zu reaktivieren/neuzubauen als es bei einer Bundesstraße der Fall ist.

    Ganz abgesehen davon, kommt noch hinzu, dass die Anwohner der Strecke über Jahrzehnte in dem Glauben gelebt haben, dass dort nie mehr ein Zug rollen würde.

    Geschrieben von Stefan Barkleit, 01/07/2010 12:07pm (vor 8 Jahren)

  • Ich rätsele noch: Soll es auf der eingleisigen Strecke keine Kreuzungsmöglichkeit geben? Wie löst man es mit dem eingleisigen Engpass in Kiel? Die Reaktion der Politik in Fockbek ist erstaunlich. Manch einer von den Herrschaften scheint schon länger nicht mit der Bahn gefahren zu sein.

    Geschrieben von Bahnkunde, 25/06/2010 6:52pm (vor 8 Jahren)