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Schulnote 2,38 für die Bahnstationen

Eintrag von Dennis Fiedel, 23.08.2011

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Für die 172 Bahnstationen in Schleswig-Holstein gab es bei der halbjährlichen Qualitätskontrolle jetzt die Durchschnittsnote 2,38.  Damit wurden die Stationen erheblich besser bewertet als im Winter 2010 (Note 2,48) und im Sommer 2010 (Note 2,49). Der jetzige Wert ist der beste seit dem Sommer 2006 – damals wurde die Note 2,32 erreicht. Die Qualitätskontrollen führt die Agentur Bahnstadt bereits seit 2001 im Auftrag der LVS durch. Bei den Kontrollen geht es darum, zu bewerten, ob die vereinbarte Ausstattung der Stationen für die Fahrgäste in der erforderlichen Qualität zur Verfügung steht.

Die Stationsbetreiber haben die an den Stationen festgestellten Schäden und Verschmutzungen seit dem Sommer 2010 kontinuierlich reduziert. Auch in den einzeln bewerteten Bereichen „Wartekomfort“, „Information“ und „Service“ gab es erfreulicherweise Verbesserungen gegenüber den letzten beiden Qualitätsprüfungen.

Ungewöhnlich hoch warenn allerdings die Zahlen der defekten Aufzüge (an 5 Stationen gegenüber 2 im Winter) und der defekten Uhren (an 26 Stationen gegenüber 18 im Winter).

Wie schon bei den vergangenen drei Qualitätskontrollen gab es auch dieses Mal für keine Station die Gesamtnote „mangelhaft“. „Sehr gut“ in allen Bereichen gab es in diesem Sommer für neun Stationen, die bis auf Niebüll NEG alle im Bereich der AKN liegen.

Bericht zur 20. Qualitätskontrolle

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Kommentare

  • Diese Überprüfungen finden leider immer bei trockenem Wetter statt. Der Fahrgastunterstand in Friedrichstadt am Gleis Richtung HH bietet nicht wirklich einem Regenschutz. Durch den meist vorherrschenden Wind wird er auf der offenen Seite herrein gepustet. Hinten wird man aber durch eintropfendes Wasser nass das am Dach zurückläuft um dann auf die Sitze oder die Aushangtafeln tropft und sich dann Richtung Reisende bewegt.
    Desweiteren ist es jetzt Ende September schwierig vom Parkplatz zum Gleis Richtung Hamburg zu kommen da dazu der Bahnübergang überquert werden muß. Hier sind aber nach dem Umbau auf die Elektonischen Bahnübergänge und Signale die Beleuchtung nicht mit angeschaltet worden. Masn bewegt sich dort im Dunklen und kann den Weg nicht so Recht erkennen.
    Die Zugzielanzeiger sind auch an einem ungünsigen Platz montiert und nur zu sehen wenn man sich ganz am südlichen Ende der Bahnsteige befindet. Da aber auch Leute in der Mitte oder weiterter nördlich Einsteigen werden diese nicht von den Anzeigern erreicht, wenn sie denn etwas anzeigen. Da ich morgens um 5:32 fahre sehe ich oft keine Hinweise über Verspätungen (besonders Mo.).
    Ein weiterer Kritikpunkt ist der Zughalt am verkürzten angehobenen Bahnsteig Richtung Westerland. Wenn die Verlängerten Züge mit 10 Wagen am Bahnsteig halten, treffen sie oft nicht den erhöhten Bahnsteig zum Ausstieg von mobilitäts eingeschränken Fahrgästen. Die Lokführer haben keine Makierung für den richtigen Haltepunkt. Bei nomaler Zuglänge klappt dieses aber bestens. Richtung Hamburg klappt dieses immer da der Lokfüher das Bahnsteigende im Blick hat.

    Geschrieben von J. Mahmens, 21/09/2011 1:28pm (vor 7 Jahren)