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Pünktlichkeit im März gesunken

Eintrag von Nadine Niewiera, 22.04.2013

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Die Pünktlichkeit im Bahnverkehr ist nach der zuletzt sehr erfreulichen Entwicklung leider im März deutlich gesunken. Ursache hierfür war vor allem der erneute Wintereinbruch; dieser führte zu einigen Bahnübergangs- und Signalstörungen. Auch die Fahrzeuge blieben von Schnee und Eis nicht verschont: Insbesondere auf den Strecken, auf denen Doppelstockwagen eingesetzt sind, kam es zu Verzögerungen aufgrund von Türstörungen.

Pünktlichkeit 2013 nach Netzen und Linien

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Kommentare

  • Das Steckenbleiben von einem LINT Ende März bei Rieseby in der Nacht von Freitag zu Samstag auf der Strecke Kiel-Flensburg war wohl der traurige Höhepunkt im Wintergeschehen.
    Das Krisenmanagment der Bahn war eher suboptimal. Die Abschlepplok blieb auch stecken. Die Feuerwehr zog bereits am Sonnabendmittag wieder ab, bevor die Fuhre freikam. Eine Lok vom Typ 218 hatte einen Schaden, fiel aus. Die zweite Lok schaffte es erst nicht, die eingeschneiten Fahrzeuge freizubekommen. Das Personal samt Notfallmanager hatte nur einen Spaten als Hilfsmittel. Damit gelang es dann am Samstagnachmittag, wegzukommen. Die Strecke blieb bis Sonntag gesperrt. Die Schneefräse kam hier erst viel zu spät zum Einsatz.
    Warum werden an der Strecke nicht Maßnahmen getroffen, derartige Schneeverwehungen zu verhindern?
    Es gab dort an einer Stelle Schneefangzäune, aber viel zu dicht am Gleis. Folglich setze sich der Schnee dort besonders heftig ab.
    Abhilfe würden beispielsweise nur bepflanzte Wälle schaffen, die weit genug vom Gleisbett ab sind. Tut man nichts, wird es dort immer wieder zu derartigen Schneeverwehungen kommen.
    Der Verfasser dieses Beitrages hatte sich die Situation am eingeschneiten Zugverband angesehen und selbst mitgeschippt.

    Geschrieben von Bahnnutzer, 22/04/2013 10:03pm (vor 5 Jahren)