Fahrplanauskunft
nahsh header 03

Strecke Kiel-Eutin seit heute morgen wieder in Betrieb

Eintrag von J.Schulz, 13.10.2010

Kategorien:

Die bei den Bauarbeiten zwischen Eutin und Pönitz durch einen Bagger verursachte Zertrennung eines Kabels, die gestern die Einstellung des Zugverkehrs zwischen Kiel und Lübeck erforderte, konnte gestern behoben werden. Seit heute morgen Betriebsbeginn verkehren die Züge daher wieder planmässig.

Kommentieren

Kommentare

  • Bei älteren Stellwerken, wie etwa Puttgarden, hat man Ausweichbedienplätze für Störungen geschaffen. Das erste Häuschen steht in Burg-West, dann folgt Großenbrode usw. Die Möglichkeiten heute wären noch vielfältiger. Man müßte nur eine zweite Einspeisemöglichkeit in Kiel schaffen und die Daten lassen sich wohl auch per Internet oder Bahn-GSM übertragen.Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas vom Prinzip her Unsummen kostet. Bleibt noch anzumerken, dass dieses das einzige Stellwerk von dem Hersteller W. bei der DB geblieben ist. Hat damals wohl fast 5 Jahre gedauert, bis es funzte. Bei der AKN lief es sogar noch schlechter mit dem Anbieter.

    Geschrieben von Bahnkunde, 21/10/2010 3:36pm (vor 8 Jahren)

  • Guten Morgen! Zunächst einmal klingt es ja plausibel, dass möglichst ein "doppelter" Boden über eine zweite Leitung da sein sollte. Ich habe einmal etwas recherchiert und erfahren, dass es bei sehr weiten Wegen, wie etwa der Verbindung Betriebszentrale Hannover - Stellwerk Kiel eine solche Ausweichverbindung durchaus gibt. Beim Stellwerk für die Strecke Kiel - Lübeck ist so etwas aus Kostengründen aber nicht drin. Wie sollte es auch funktionieren? Ein zweiter Kabelkanal auf der anderen Seite der Bahntrasse? Das wäre sehr teuer. Ein Kabel, das von Lübeck über Hamburg nach Kiel geführt wird und von da dann die Strecke erschließt? Ob dieser Aufwand sinnvoll wäre? Schließlich passiert es doch äußerst selten, dass das (besonders geschützte Kabek) "getroffen" wird.

    Geschrieben von J.Schulz, 21/10/2010 9:55am (vor 8 Jahren)

  • Egal wo Kabel verlegt sind: Sinnvollerweise gibt es Ringleitungen, wo bei Unterbrechungen umgeschaltet werden kann. Die ganze Technik von einem einzigen Kabel abhängig zu machen, erscheint mir suboptimal.

    Geschrieben von Bahnkunde, 17/10/2010 9:24pm (vor 8 Jahren)

  • Warum gibt es generell keine Ersatzverbindung zwischen den Stellwerken, die im Schadensfall genutzt werden kann. Ist wirklich billiger einen Busnotverkehr zu bestellen und die Fahrgäste zu unnötig verärgern, da es oftmals sehr lange dauert bis der erste Bus bei den Fahrgästen auftaucht.

    Gruß

    Nahne Johannsen

    Geschrieben von Nahne Johannsen, 14/10/2010 2:06pm (vor 8 Jahren)

  • Die Fernsteuerung der Strecke erfolgt über ein Lichtwellenleiterkabel, das keine Ersatzleitung besitzt. Die Reparatur des Kabels ist dann auch nicht einfach, weshalb die Störung so lange gedauert hat.

    Geschrieben von J.Schulz, 14/10/2010 9:49am (vor 8 Jahren)

  • Warum konnte nicht auf ein Ersatzleitung umgeschaltet werden?

    Gruß

    Nahne Johannsen

    Geschrieben von Nahne Johannsen, 13/10/2010 5:41pm (vor 8 Jahren)