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Umbau Bahnhof Heide: Aktuelles vom Baufortschritt

Eintrag von Jochen Schulz, 18.01.2013

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Beim Umbau des Bahnhofes Heide hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Das neue Empfangsgebäude hat deutlich Gestalt angenommen. Mit dem Innenausbau wurde bereits begonnen. Nach Fertigstellung werden die Fahrgäste im Gebäude ein Reisezentrum, einen DB ServiceStore, einen Wartebereich und ein WC finden. Außerdem wird der Bahnsteigservice dort untergebracht werden. Die Eröffnung erfolgt nach und nach in den kommenden Monaten.

Die zur Stadt zeigende Seite des Empfangsgebäudes

Der Mittelbahnsteig an der Strecke Hamburg-Westerland wurde mittlerweile abgerissen. Als Provisorium bis zur Errichtung der neuen Bahnsteigdächer wurden zwei hölzerne Wartehallen auf dem Hausbahnsteig (Gleis 1) und der Umsteigeplattform (Gleise 2, 3 und 4) errichtet.

Provisorisches Wetterschutzhaus am Hausbahnsteig

Die Treppenanlage erhielt ein zusätzliches Mittelgeländer mit zwei Handläufen. Damit ist die Gesamtproblematik der Treppenanlage (Mängel bei der Ausführung, Gefühl "Treppe wäre zu steil!") zwar noch nicht gelöst, das zusätzliche Geländer erleichtert aber die Nutzung der Treppe für Nutzer, die sich sonst unsicher fühlen würden.

Zusätzliches Mittelgeländer bei der Zugangstreppe zur Umsteigeplattform

Endlich verschwunden sind die verschlungenen Wege zum Bahnsteig an Gleis 5 (Züge nach Neumünster) und zur Unterführung an der Ostseite des Bahnhofes. Hier ist jetzt ein großzügiger Übergangsbereich zur Rüsdorfer Straße entstanden.

Zugangsbereich an der Ostseite des Bahnhofes zur Rüsdorfer Straße

Bis zum Sommer sollen die Bahnsteigdächer erstellt werden. Diese werden das Gesicht des Heider Bahnhofes entscheidend prägen und hoffentlich für einen stimmigen Gesamteindruck sorgen. Anschließend ist auch noch die Neugestaltung des nördlichen Zugangsbereiches inkl. der Fläche des ehemaligen Empfangsgebäudes vorgesehen. Über die Baufortschritt werden wir hier weiterhin informieren.

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Kommentare

  • Schön, dass es kostenfreie PR-Plätze für PKW an der Südseite des Bahnhofs gibt. Aber was ist mit Fahrrädern? Wenn man die Diebstahlsrate bei Fahrädern betrachtet, wäre es bestimmt sinnvoll am Bahnhof diebstahlsichere Einstellmöglichkeiten zu schaffen. Die Kosten sind mit Sicherheit geringer als die Parkplätze ganz davon zu schweigen, dass es immerhin an der Nordseite etlichen Parkraum gibt. Provoniziell heißt eben leider immer noch, einseitig auf PKW zu setzen.

    Geschrieben von Gunter Hirche, 24/04/2014 9:50am (vor 4 Jahren)

  • Stand letzter Montag: Die Treppenstufen aus Ziegelsteinen waren beidseitig zur Hälfte bis auf den Beton rausgerissen. Die ganze Treppenkonstruktion wird demnach neu aufgebaut. Das kostet viel Geld, sinnlos durch die Fehlplanung verbrannt. Diese Jahr dürfte das noch nicht fertig werden, ein Trauerspiel!

    Geschrieben von Bahnnutzer, 01/11/2013 8:30pm (vor 5 Jahren)

  • Eine Treppenstufe auf der Ostseite hat die
    Tiefe von 27,8 cm und eine
    Höhe von 16,7 cm.

    Nach den Angaben von Bahnnutzer ist damit alles im optimalen Bereich.

    Geschrieben von Bahni, 14/05/2013 7:36pm (vor 5 Jahren)

  • Nun ist eine weitere Anzeigentafel für die nächsten Abfahrten auf der Ostseite gebaut worden. Eigentlich eine gute Idee. Aber warum baut man sie so auf, daß man sie nicht von den neuen Fahrradständern und von der Rüsdorfer Str. nur von hinten sehen kann? Die Anzeigentafel müßte um 90Grad in Richtung Rüsdorfer Straße gedreht werden. So nützt die Anzeigentafel nicht viel.

    Geschrieben von Marschbahnfan, 25/04/2013 2:24pm (vor 5 Jahren)

  • Ein Auftritt von 24 cm ist eindeutig zu kurz. Sowas würde nicht einmal einem Architekten von einem Einfamilienhaus passieren. Im Rahmen von Garantie/Gewährleistung nach VOB sollte da eine Nachbesserung passieren. In der Höfe sehe ich nur den NF-Ziegel plus Fuge: 19 cm sind da laut Foto wohl nicht vorhanden.

    Geschrieben von Bahnnutzer, 23/04/2013 9:22pm (vor 5 Jahren)

  • Die Treppenstufen in Heide sind definitiv höher als 11,5 cm. Leider habe ich nicht gemessen, aber geschätzt sind es 20 cm. 19 cm möchte ich explizit nicht ausschließen. Mit 24 + 40 = 64 oder 24 + 38 = 62 wäre die von Bahnnutzer genannte Formel erfüllt.

    Der Auftritt scheint das Problem zu sein, denn das ist wirklich nur eine Steinlänge, also mutmaßlich genau 24 cm.


    Geschrieben von Bahni, 18/04/2013 12:53pm (vor 5 Jahren)

  • Der optimale Bereich für Treppen sind Auftritte von 32 bis 26 cm und Steigungen von 14 bis 19 cm.
    Das ergibt sich aus der Schrittmaßformel "Auftritt + 2 x Steigung = 62 cm ± 3 cm."
    Hier sehe ich ganze Klinker im Format NF ( 240 x 115 x 71 mm), die die Maße für Auftritt und Steigung vorgeben, also vermutlich 24 cm und 11,5 cm. Das ergibt nach der Formel 57 cm.
    Folglich scheint diese Treppe nicht nur subjektiv falsch konstruiert worden zu sein.

    Geschrieben von Bahnnutzer, 15/04/2013 9:49am (vor 5 Jahren)

  • Ich verstehe die Aufregung nicht: die Treppe ist hell und freundlich und lässt sich bequem und gut gehen. Ich habe mal einige Stufen nachgemessen - die Treppe entspricht eindeutig den einschlägigen Bestimmungen.

    Geschrieben von Weltingenieure, 03/04/2013 1:38pm (vor 5 Jahren)

  • Diese grauenhafte Treppe ist gerade bei dem winterlichen Wetter immer wieder eine Herausforderung. Da wegen des Wetters die Aufzüge auch gerne mal ausfallen, kann man eigentlich nur noch die Empfehlung geben, den Bahnhofe Heide weiträumig zu umgehen. Alles andere ist ein Unfallrisiko.

    Geschrieben von Zenthoefer, 18/03/2013 7:30pm (vor 5 Jahren)

  • Glückwunsch an DB StuS und an die LVS: Eure Katastrophen-Treppe hat es ins Fernsehen geschafft:
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra5087.html

    Geschrieben von Kunde, 14/03/2013 6:14pm (vor 5 Jahren)