Fahrplanauskunft
nahsh header 03

Fahrplanwechsel 2016/ 2017

Fahrplanwechsel in Pinneberg

Anpassungen auf der Linie RB 62

Anpassungen auf der Linie RE 1


Fahrplanwechsel in Pinneberg

Wie verändert sich die Anbindung Pinnebergs zum Fahrplanwechsel?
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 wird sich die Anbindung Pinnebergs nicht grundsätzlich verändern. Mehr Regionalexpress-Halte sind in Pinneberg erst dann möglich, wenn der Fahrzeughersteller Bombardier die ursprünglich für den Fahrplanwechsel 2014/2015 vorgesehenen spurtstärkeren Fahrzeuge vollständig geliefert hat. Stand von NAH.SH und DB Regio ist, dass die Fahrzeuge in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres ausgeliefert werden und dann zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 einsatzbereit sind. Ab Ende 2017 ist dann der neue Fahrplan im Netz Mitte möglich und es soll weitere RE-Halte in Pinneberg geben, die speziell auf die Bedürfnisse der Pendler von Pinneberg nach Kiel und Rendsburg abgestimmt sein werden. Die bessere Anbindung Pinnebergs ist also nach wie vor geplant, derzeit aber noch nicht umsetzbar.

Der Hintergrund der früheren Fahrplananpassungen im Netz Mitte
Die RE-Züge von Kiel und Flensburg nach Hamburg waren vor dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 in der Hauptverkehrszeit ab Elmshorn sehr stark ausgelastet und teilweise überlastet. Durch den A7-Ausbau werden in den nächsten Jahren noch mehr Fahrgäste erwartet, vor allem aus Kiel, Neumünster, Wrist und Elmshorn. Die NAH.SH GmbH musste hier im Sinne aller Fahrgäste für eine Entzerrung der Verkehre sorgen, zumal der Abschnitt südlich Elmshorns und die Verbindungsbahn in Hamburg das größte Infrastruktur-Nadelöhr in Schleswig-Holstein ist.
Die nordbahn bietet im Abschnitt Elmshorn – Pinneberg Richtung Hamburg seit Dezember 2014 zu den Hauptverkehrszeiten morgens und abends einen 20-Minuten-Takt an, um der großen Pendler-Nachfrage gerecht zu werden. Tagsüber ist die nordbahn dann grundsätzlich in Abständen von rund 20 und 40 Minuten unterwegs, zu stark nachgefragten Zeiten fahren jedoch zusätzliche Züge.
Früher war die Situation eine andere: Es gab einen 20-Minuten-Takt. Ein großer Teil der Züge begann bzw. endete aber bereits in Pinneberg und fuhr nicht nach Hamburg durch. Außerhalb der Hauptverkehrszeit haben diese Verbindungen nur sehr wenige Fahrgäste genutzt. Deshalb wurde der Fahrplan so angepasst, dass zwar insgesamt weniger Züge unterwegs sind, dafür aber alle Züge von und nach Hamburg fahren.

Die Züge in Richtung Hamburg sind in der Hauptverkehrszeit in Elmshorn sehr dicht getaktet. Oft fahren im Abstand von fünf oder zehn Minuten zwei Züge und dann ist eine längere Pause. Könnte man diese Taktung nicht zugunsten der Anbindung nach Pinneberg entzerren? Der Bahnhof Elmshorn ist für wartende Pendler darüber hinaus nicht sehr einladend…
Die nordbahn-Linien RB 71 und RB 61 fahren tagsüber etwa im 20-Minutentakt. In die Lücken dazwischen sind die RE-Züge der Linien 6, 7 und 70 eingetaktet. Die exakte Fahrlage der Züge wird durch die freien Trassenfenster für den Nahverkehr auf der Hamburger Verbindungsbahn bestimmt. Die Anschlüsse in Elmshorn sind eine Folge aus diesen Zwangspunkten.
Mit dem Einsatz der Neufahrzeuge für die RE-Linien im Netz Mitte zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 sollen sich auch die Umsteigezeiten verbessern: In Elmshorn zwischen den RE-Linien aus Neumünster und den RB-Linien der nordbahn nach Pinneberg sollen sie jeweils drei Minuten kürzer werden. Der Übergang von der RE-Linie 70 beträgt dann nur noch zehn Minuten und der von der RE-Linie 70 nur noch 15 Minuten statt heute 13 bzw. 18 Minuten.
Mittelfristig ist auch eine deutliche Aufwertung des Bahnhofs Elmshorn und seines Umfelds geplant. Die Stadt Elmshorn, die DB Station & Service AG und NAH.SH befinden sich dazu in enger Abstimmung.

Die RB 61, die um 06:35 Uhr von Pinneberg zum Hamburger Hauptbahnhof fährt, hatte in letzter Zeit sehr viel Verspätung, langsame Fahrten und Wartezeiten auf den Gleisen oder freier Strecke. Wird sich das mit dem Fahrplanwechsel wieder verbessern?
Wahrscheinlich wird sich die Situation auf dieser und auf anderen Linien bedingt durch die vielen Bauarbeiten auf der Strecke in den nächsten Monaten nicht deutlich entspannen. Der Abschnitt südlich Elmshorns ist das größte Infrastruktur-Nadelöhr in Schleswig-Holstein. Der Hauptbahnhof und der Weg dorthin – die sogenannte Verbindungsbahn über Hamburg Dammtor mit einem nutzbaren Gleis je Richtung – sind in der Hauptverkehrszeit sehr stark durch den Fern-, Güter- und Nahverkehr belegt. Verspätungen einzelner Züge übertragen sich damit schnell auf die folgenden Fahrten und Züge. Die Bauarbeiten zur Instandsetzung der Infrastruktur erschweren die Situation noch zusätzlich. Es gibt regelmäßig Treffen der Eisenbahnverkehrsunternehmen, Eisenbahninfrastrukturunternehmen, des Landes und der NAH.SH GmbH, bei denen u. a. die Themen Störungsmanagement und die Verbesserung der Qualität auf der Tagesordnung stehen. Die Verkehrsunternehmen versuchen, möglichst stabile Ersatzfahrpläne und ggf. Ersatzverkehre zu planen. Hinweise zu den einzelnen Bauarbeiten finden Sie unter www.nah.sh/aktuell/sonderfahrplaene/

Warum bekommt Pinneberg keinen grundsätzlichen RE-Halt mehr?
Eine weitere Verlängerung der RE-Züge war aufgrund der beschränkten Bahnsteiglängen von 200 Metern im Hamburger Hauptbahnhof nicht mehr möglich, das Fahrgastaufkommen zwischen Neumünster, Elmshorn und Hamburg steigt immer weiter – deshalb war im Jahr 2014 ein neues Fahrplankonzept notwendig. Das Konzept sieht vor, dass es schnelle langlaufende RE-Verbindungen von und nach Hamburg gibt, die nicht überall auf der Strecke halten und durch die kürzere Fahrzeit wichtige Anschlüsse in Hamburg und Kiel für viele Fahrgäste sichern. Zusätzlich fahren Regionalbahnen, die alle Stationen bedienen. Die Schnellverkehre, die den Norden Schleswig-Holsteins mit Hamburg verbinden, werden so von den Stadt-Umlandverkehren südlich von Elmshorn getrennt. Dadurch sollen sich die Fahrgäste auf der stark genutzten Strecke ihrer Fahrtrelation entsprechend gleichmäßiger auf die Züge verteilen.

In Pinneberg nutzten in der Vergangenheit viele Reisende die RE-Züge. Untersuchungen des Reiseverhaltens zeigten, dass die Fahrgäste fast ausschließlich nach Elmshorn oder Hamburg fuhren. Mit der nordbahn haben sie dafür weiterhin ein sehr gutes Angebot. Für Fahrgäste, die Ziele nördlich von Wrist haben (insbesondere Kiel und Neumünster), sind vor allem zu den pendlerrelevanten Zeiten weiter gute Verbindungen vorhanden. Für diese Zielgruppe halten – soweit im Fahrplan möglich – auch weiterhin bestimmte RE-Züge in Pinneberg.

Warum hält der RE 70 in Brokstedt, aber nicht an anderen Bahnhöfen?
Wichtig ist zunächst einmal: Der Halt an anderen Stationen – wie zum Beispiel in Pinneberg – wurde nicht zugunsten des Haltes in Brokstedt aufgegeben. Im Netz Mitte wurde insgesamt ein neues Fahrplankonzept umgesetzt.
Die Linie RE 70 Kiel – Hamburg hat mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 auf dem kurzen Abschnitt zwischen Neumünster und Wrist die Funktion der früher dort verkehrenden Regionalbahnen übernommen und hält daher zusätzlich in Brokstedt. Das ist nötig, weil die nordbahn nur zwischen Wrist und Hamburg unterwegs ist. Sie fährt also nicht die gesamte Strecke der vorher zwischen Neumünster und Pinneberg/Hamburg verkehrenden Regionalbahn. Damit das zwischen Neumünster und Wrist gelegene Brokstedt weiterhin eine Bahnanbindung hat, müssen also die RE-Züge dort halten. Ansonsten wäre der Ort komplett vom Bahnverkehr abgehängt. Durch die Verkürzung der bisherigen Regionalbahnlinie nördlich von Wrist spart das Land Geld, das seit 2015 in die Verbesserung des Angebotes im Netz Mitte und in neue Fahrzeuge investiert wurde.

Der letzte Zug der nordbahn von Hamburg Hauptbahnhof nach Itzehoe fährt um 21:06 Uhr. Sind spätere Verbindungen künftig möglich?
Spätere Verbindungen gibt es um 21:21, 21:46, 22:21 oder 23:45 Uhr, jeweils mit Umstieg von den Linien RE70 oder RE7 auf die Linie RE 6 oder RB 71 in Elmshorn. Zusätzliche direkte nordbahn-Verbindungen sind bisher nicht vorgesehen. Die Fahrgastzahlen am späteren Abend belegen den Bedarf an zusätzlichen Fahrt derzeit nicht.

Anpassungen auf der RB-Linie 62 Heide - Itzehoe

Welche Anpassungen gibt es für die Linie RB 62?
Der Fahrplan der Linie RB 62 Heide – Itzehoe wird zum Dezember 2016 umgestellt und auf die Anschlüsse in Heide und zur nordbahn in Itzehoe angepasst.

Bisher war die Linie RB 62 sehr schlecht in den Knoten Heide eingebunden, in dem es wichtige Umsteigebeziehungen gibt. Alle Fahrgäste, die über Heide in Richtung Büsum oder Husum/ Westerland fahren wollten, mussten dort mindestens 40 Minuten auf ihren Anschlusszug warten. In Itzehoe war die RB 62 auf der anderen Seite mit den Zügen der NOB-Linie RE6 verknüpft. Dadurch hatten Reisende nach Hamburg-Altona und Elmshorn schnelle Anschlüsse, nach Hamburg Hauptbahnhof mussten sie jedoch zwei Mal umsteigen. Bahnhöfe wie Krempe oder Pinneberg waren ebenfalls nur mit zwei Umstiegen und langen Wartezeiten erreichbar.

Dieses einseitig auf Hamburg-Altona ausgerichtete Angebot hatten in der Vergangenheit viele Fahrgäste und Politiker – auch aus der Region Dithmarschen – kritisiert und sich eine Anpassung des Fahrplans gewünscht. Bei der Neuausschreibung des sogenannten Bahnnetzes West und der Linien RB 62 und RE 6 wurde das Angebot den Wünschen entsprechend überarbeitet. Die Fahrzeiten der Linie RB 62 sind verändert, sodass in Heide kurze Umsteigezeiten von jeweils zehn Minuten in Richtung Büsum und Husum/ Westerland entstehen. Die Knotenfunktion des Bahnhofs Heide wird damit deutlich gestärkt und die Wartezeiten für Fahrgäste in Richtung Norden werden um knapp 40 Minuten erheblich verkürzt. In Richtung Hamburg führen die schnellsten Verbindungen nun zu den Bahnhöfen Dammtor und Hauptbahnhof.

Was hat das für Dithmarscher und den Anschluss in Itzehoe zur Folge?
In Richtung Hamburg hat die Verschiebung zur Folge, dass in Itzehoe nicht mehr zur Linie RE 6 nach Hamburg-Altona, sondern zur RB-Linie 62 nach Hamburg Hauptbahnhof ein direkter Anschluss besteht. Fahrgäste aus St. Michaelisdonn oder Meldorf zum Beispiel können nun mit der RB-Linie 62 nach Itzehoe fahren und haben dort direkten Anschluss an die RB-Linie 61 zum Hamburger Hauptbahnhof. Aus Dithmarschen wird damit die Fahrt zum Hauptbahnhof aufgewertet, da dieser mit nur noch einem Umstieg und fünf Minuten schneller als bisher erreichbar ist.
Um nach Hamburg-Altona zu fahren, müssen Fahrgäste aus Dithmarschen in Zukunft zweimal umsteigen – in Itzehoe und Hamburg Dammtor. Die Fahrzeit verlängert sich um 19 Minuten. Daneben besteht für Fahrgäste aus St. Michaelisdonn und Meldorf jedoch auch die Möglichkeit, in Heide auf die RE-Linie 6 umzusteigen und so mit nur einem Umstieg nach Hamburg-Altona zu fahren.

Für Fahrgäste aus Dithmarschen verbessert sich also – so wie von vielen Fahrgästen und Politikern gewünscht – die Anbindung an den Hamburger Hauptbahnhof. Für Reisende mit dem Ziel Hamburg-Altona verlängern sich die Fahrzeiten und es entsteht ein zusätzlicher Umstieg. Uns ist bewusst, dass das Angebot für Fahrgäste, die ausschließlich nach Hamburg-Altona wollen, schlechter wird. Diese Änderungen bedeuten für eine Mehrheit der Fahrgäste in der Region jedoch eine deutliche Verbesserung und machen den Nahverkehr für mehr Menschen in der Region attraktiv.

Gibt es attraktivere Verbindungen in der Hauptverkehrszeit?
Morgens gibt es in der Hauptverkehrszeit auch weiterhin schnelle Verbindungen für Pendler, speziell nach Hamburg-Altona. Es gab noch Anpassungen des Fahrplans, die die elektronische Fahrplanauskunft bislang noch nicht vollständig angezeigt hat. Neben dem direkten Zug von Meldorf (5:58 Uhr), St. Michaelisdonn (Abfahrt 6:06 Uhr), Burg (6:13 Uhr) und Wilster (6:25 Uhr) nach Hamburg-Altona (Ankunft 7:21 Uhr), gibt es eine weitere Verbindung mit Umstieg in Itzehoe (St. Michaelisdonn ab 7:00 Uhr, Burg ab 7:07 Uhr, Wilster ab 7:18 Uhr, Hamburg-Altona an 8:21 Uhr). Darüber hinaus hält der RE 6, der um 6:57 Uhr ab Heide nach Hamburg-Altona fährt (Ankunft 8:21 Uhr), zusätzlich auch in Meldorf (ab 7:05 Uhr). Diese Verbindung ist von Meldorf 15 Minuten schneller als die bisherige Umsteigeverbindung in derselben Zeitlage.

Für Pendler aus Hamburg bestehen nachmittags und am frühen Abend bis 19:55 Uhr stündliche Verbindungen nach Wilster, Burg, St. Michaelisdonn und Meldorf. Danach lässt das Fahrgastaufkommen deutlich nach, wie Fahrgastzählungen belegen, sodass die nächste Verbindung erst wieder mit einer direkten Verbindung mit dem RE 6 um 21:40 Uhr ab Hamburg-Altona besteht.

Können permanente Halte zwischen Heide und Itzehoe nicht doch noch umgesetzt werden?
Ein permanenter Halt der RE-Züge auf der Linie Westerland – Hamburg in den Bahnhöfen Meldorf, St. Michaelisdonn, Burg und Wilster bedeutete für den überwiegenden Teil der Fahrgäste eine schlechtere Verbindung und für das Land Schleswig-Holstein deutlich höhere Kosten. Durch die vier zusätzlichen Halte würde sich die Reisezeit um gut zehn Minuten verlängern. Bis Hamburg wäre die Fahrzeit aufgrund von Trassenkonflikten südlich von Elmshorn sogar 15 Minuten länger. In der Folge ließe sich der Umlauf des Gesamtfahrplans Hamburg – Westerland nicht mehr mit der bisher geplanten Fahrzeugzahl abwickeln. Das Land müsste also eine zusätzliche Lok mit sechs Wagen kaufen, um die Halte und den Umlauf abzudecken.

Die Linie RB 62, die um 6:42 Uhr ab Heide fährt, soll laut Fahrplanauskunft in Zukunft deutlich später fahren. Welche Möglichkeiten haben Schüler und Pendler, die nach Itzehoe oder weiter nach Hamburg fahren wollen?
Morgens gibt es in der Hauptverkehrszeit auch weiterhin schnelle Verbindungen für Schüler und Pendler – dazu gab es noch eine Anpassung in der elektronischen Fahrplanauskunft. Es fährt ein direkter Zug von Meldorf (ab 05:58 Uhr), St. Michaelisdonn (Abfahrt 06:06 Uhr), Burg (ab 06:13 Uhr) und Wilster (ab 06:25 Uhr) nach Itzehoe und bis Hamburg-Altona (Ankunft 7:21 Uhr). Eine weitere Verbindung nach Altona besteht mit Umstieg in Itzehoe: ab St. Michaelisdonn ab 07:00 Uhr, Burg ab 07:07 Uhr und Wilster ab 07:18 Uhr. Ankunft in Itzehoe ist um 07:26 Uhr, ab 07:34 Uhr ist die Weiterfahrt mit der Linie RE 6 bis Hamburg-Altona möglich (Ankunft 8:21 Uhr). Dieser RE6, der um 8:21 Uhr in Hamburg-Altona ankommt, hält zusätzlich auch in Meldorf (7:05 Uhr). Eine weitere Verbindung besteht mit der RB 62 ab Heide um 08:08 Uhr mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen und Ankunft im Hamburger Hauptbahnhof um 09:53 Uhr. In Pinneberg oder Hamburg-Dammtor besteht die Möglichkeit, auf S-Bahnen umzusteigen.

Anpassungen auf der RE-Linie 1 Hamburg - Rostock

Was verändert sich für Müssen?
Die Bauarbeiten am Berliner Tor dauern an. Deshalb sind auch für diese Fahrplanperiode Anpassungen notwendig, die leider zu Lasten der Fahrgäste aus Müssen gehen. Geplant ist, die Halte wieder in den Fahrplan zu integrieren, wenn die Arbeiten am Berliner Tor abgeschlossen sind. Dies wird aber erst zur kommenden Fahrplanperiode im Dezember 2017 möglich sein. Die Einschränkungen für Müssen sind also nur vorübergehend.

In Richtung Hamburg gibt es folgende Veränderungen:
Der Halt in Müssen um 9:17 Uhr nach Hamburg entfällt. Für Büchen und Schwarzenbek beschleunigt sich die Fahrt um acht bzw. sechs Minuten. Die nächstgelegenen Verbindungen von Müssen bestehen um 8:12 und 10:19 Uhr.
Der Halt in Müssen um 13:17 Uhr nach Hamburg entfällt ebenfalls. Die nächstgelegenen Verbindungen von Müssen bestehen um 12:09 und 14:19 Uhr.

Richtung Büchen gibt es diese Veränderungen im Fahrplan:
Der Halt in Müssen um 15:31 Uhr aus Richtung Hamburg entfällt. Hintergrund der Anpassung: Vor Beginn der Bauarbeiten am Berliner Tor in Hamburg fuhr der RE 1 um 15:32 Uhr in Hamburg Hbf. ab. Im Fahrplan für das Jahr 2016 musste die Abfahrt wegen der Baustelle am Berliner Tor auf 15:00 Uhr vorgelegt werden. Das hat zu Beschwerden vieler Fahrgästen geführt, weil eine Abfahrt um 15:00 Uhr für viele Berufstägige zu früh ist. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember wird die Abfahrt jetzt wieder nach hinten verschoben, auf 15:25 Uhr, und ist damit deutlich näher an der ursprünglichen Lage vor Beginn der Bauarbeiten am Berliner Tor. Die Fahrzeit nach Schwarzenbek und Büchen verkürzt sich um zwei bzw. fünf Minuten. Leider ist es mit dieser späteren Abfahrt aber nicht mehr möglich, den Halt in Müssen zu bedienen: Der Zug muss zu einer bestimmten Zeit in Büchen ankommen, um den nachfolgenden Fernverkehr nicht zu behindern. Im Sinne der Mehrheit der Fahrgäste, für die eine spätere Abfahrtszeit deutliche Vorteile bietet, haben wir der Veränderung des Fahrplans zugestimmt. Die nächstgelegenen Verbindungen nach Müssen bestehen um 14:21 bzw. 16:11 Uhr ab Hamburg Hbf. Derzeit prüfen Land und Kreis, ob zusätzliche Busverbindungen von Schwarzenbek nach Müssen die Lücken im Fahrplan überbrücken können.   

Wie lange gelten die Einschränkungen für Müssen?
Für den Fahrplan ab Dezember 2017 können Fahrgäste aus Müssen mit einer deutlichen Verbesserung ihres Fahrtangebots rechnen. Nach dem Ende der Bauarbeiten am Berliner Tor soll der Halt Müssen wieder mit sämtlichen Zügen bedient und ein verlässlicher Takt für die Verbindung Hamburg – Büchen eingerichtet werden. Dasselbe gilt für den 30-Minutentakt in der Spitzenstunde morgens und nachmittags. Für die Neuausschreibung der Verkehre Hamburg – Büchen – Rostock ist die Ausdehnung des Halbstundentakts auf die gesamte Hauptverkehrszeit vorgesehen.