Fahrplanauskunft
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Entschädigungen

Wie werden Marschbahnpendler entschädigt?
Pendler, die von oder nach Sylt fahren oder zwischen Heide und Itzehoe unterwegs sind, haben Ende des vergangenen Jahres eine einmalige Entschädigung für die gravierenden Qualitätseinbußen auf der Marschbahn erhalten. Entschädigt wurden Zeitkartenkunden, also Abonnenten, Monatskartenbesitzer und Wochenkartenbesitzer, die eine gültige Zeitkarte für den Zeitraum zwischen dem 11. November und 11. Dezember 2016 hatten. Das galt auch für die entsprechenden Schülerkarten. Netzkartenbesitzer und Schwerbehinderte mit einer Wertmarke erhielten ebenfalls eine Entschädigung, wenn sie einen Nachweis erbringen konnten, dass sie auf den entsprechenden Abschnitten unterwegs waren. Die Entschädigung erfolgte pauschal und unabhängig vom Fahrkartenwert. Abonnenten und Monatskartenbesitzer erhielten 80 Euro, Wochenkartenbesitzer 20 Euro. Fahrgäste mit Wertmarken erhielten eine Entschädigung in Höhe von 20 Euro.

Es handelte sich bei der Entschädigung um eine einmalige, freiwillige Leistung des Landes, der NAH.SH GmbH und der NOB. Es wurde bisher eine Summe von rd. 132.500 Euro ausgezahlt.

Warum dauert die Auszahlung der Entschädigung für Marschbahn-Pendler so lange?
Knapp 3.000 Anträge auf Entschädigung sind bis Ende Januar aufgelaufen. Die Mitarbeiter der Transdev GmbH als Konzernmutter der NOB müssen alle Anträge einzeln bearbeiten, die Fahrkarten prüfen, ggf. Kontakt zum Antragssteller aufnehmen, wenn Angaben fehlen und die Auszahlung auf den Weg bringen. Das dauert leider etwas, zumal eine solche Sonderaufgabe zum Betriebsende der NOB in der Personalplanung nicht vorgesehen war. Auch wenn die Antragsfrist am 31. Januar 2017 abgelaufen ist, bearbeitet der Transdev-Kundendialog die Fälle weiter.

Sind weitere Entschädigungen geplant?
Es ist keine weitere besondere Entschädigung vorgesehen. Die Situation auf der Marschbahn zwischen dem 11. November und dem 11. Dezember 2016 war wegen der vielen Zugausfälle eine besondere und hatte außergewöhnliche Qualitätseinbußen zur Folge. Deshalb haben sich das Land, die NAH.SH GmbH und die NOB dafür entschieden, hier einmalig eine Entschädigung anzubieten. Mittlerweile hat sich der Betrieb auf der Marschbahn stabilisiert, die Pünktlichkeit hat sich verbessert und Zugausfälle gibt es nur noch selten – auch wenn auf der Strecke aufgrund des Ersatzkonzeptes nicht der gewohnte Komfort möglich ist. Bei Verspätungen ab 20 Minuten, haben die Fahrgäste weiterhin die Möglichkeit, die NAH.SH-Garantie zu beantragen.