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Durchgehende Pendlerzüge Kiel-Lübeck-Hamburg verkehren ab 18. April wieder

Eintrag von J.Schulz, 21.03.2011

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Ab 17.4. verkehren die Pendlerzüge Kiel-Lübeck-Hamburg wieder

Ab 17.4. verkehren die Pendlerzüge Kiel-Lübeck-Hamburg wieder

Der nach den Winterproblemen aufgetretene Triebfahrzeugmangel im Netz Ost sorgt ja immer noch dafür, dass die durchgehenden Pendlerzüge Kiel-Lübeck-Hamburg zur Zeit in Lübeck gebrochen werden. Dort muss umgestiegen werden. Ab Mitte April - dies ergab eine Nachfrage bei der Regionalbahn Schleswig-Holstein - sollen die Züge dann wieder durchfahren und umsteigefreie Verbindungen beispielsweise zwischen Eutin und Hamburg anbieten.

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Kommentare

  • Sorry,Verschreibser, meinte natürlich Kiel-Lübeck. Sichtungen zwischen Preetz und Eutin.

    Geschrieben von Bahnkunde, 27/03/2011 10:02pm (vor 8 Jahren)

  • Heute nachmittag wohl wieder Totalausfall einer RE-Einheit auf Kiel-Flensburg. Zweimal war zu beobachten, dass der Zug nach Lübeck ausfiel. Wieviel Umläufe tatsächlich betroffen waren, weiß ich allerdings nicht. Traurig, dass man offensichtlich ab Kiel keinen Ersatz einsetzen konnte. Ansonsten eine Dostoeinheit und LINT in Einzeltraktion unterwegs.

    Geschrieben von Bahnkunde, 27/03/2011 10:00pm (vor 8 Jahren)

  • Um um genau wie viele Gleise hat man Hamburg Lübeck in den letzten 74 Jahren ausgebaut....?

    Geschrieben von Flens, 24/03/2011 10:04am (vor 8 Jahren)

  • @Kieler: Man hatte 74 Jahre Zeit sich auf den ach so dichten Verkehr einzustellen. Das sollte selbst für die RBSH genug Zeit sein zu reagieren :-)

    Mal ehrlich: Diese ständigen Entschuldigungen von wegen zu wenig Zugmaterial, zu dichter Fahrplan... man kann all diese Dinge ändern nur offenbar will man es bis heute nicht. Es gibt genug andere Länder die mit dichten Fahrplänen kein Problem haben. Kann doch nicht sein das man nur hier zu doof ist das umzusetzen?

    Immerhin flutscht der Verkehr auf Kiel - Lübeck morgens wieder. Dem DOSTO, der nun anstelle des Lint um 6:44 verkehrt sei Dank. Jetzt muss es nur noch zurück so gut klappen.

    Geschrieben von Thomas W, 24/03/2011 8:19am (vor 8 Jahren)

  • Die Pünktlichkeitsprobleme kommen daher, dass der Verkehr heute deutlich dichter als 1936 ist. Wie der Zufall so will, habe ich ein Kursbuch vom Sommer 1939 zur Hand. Damals verliessen Hamburg je 3 Züge zur 16 und zur Stunde 17. Einer dieser 6 Züge könnte als RE bezeichnet werden und hielt lediglich in Ahrensburg und Bad Oldesloe, mit einer Fahrzeit von 53 Minuten. Die anderen Züge waren alles Personenzüge mit knapp 90 Minuten Fahrzeit bis Lübeck.

    Die 'hochgelobten' Nonstop-Züge der LBE fuhren 1939 genau zweimal am Tag hin- und zurück und hatten tatsächlich nur 40 Minuten Fahrzeit. Ankunft in Hamburg um 11:14 und 23:30. Abfahrt in Hamburg um 14:20 und 23:57. Tolle Pendlerzeiten...

    Die Mühe sich nun einmal das LVS Fahrplanbuch zu nehmen und die Züge heute zu zählen, kann sich vielleicht jemand anderes machen.

    Geschrieben von Kieler, 23/03/2011 11:04pm (vor 8 Jahren)

  • @Hagenest

    Der durchgebundene RE aus Hamburg soll nach Fahrplan um 17:26 Uhr in Lübeck sein und dann um 17:28 weiter nach Kiel fahren. So steht es zumindest auf dem Papier. Warum dieser Zug es seit Herbst 2010 nicht mehr geschafft hat, pünktlich Lübeck zu erreichen wüsste ich auch gern. ;-)

    Geschrieben von Thomas W, 22/03/2011 5:02pm (vor 8 Jahren)

  • Die Non-Stop Züge von Hamburg nach Lübeck sind ja nicht etwa kürzer unterwegs - sie haben mit 43 Minuten die gleiche Fahrzeit wie die dreimal haltenden Züge und sind 1 Minute langsamer als die zweimal haltenden Züge (und 3 Minuten länger unterwegs als 1936 - 1939 die LBE-Nonstop-Doppeldecker mit Dampflok bei 120km/h)!! Sie sollten also jede Menge Reserve haben und es in ca. 36 Minuten reiner Fahrzeit schaffen wie die ICE-Züge, die ja hier auch nicht schneller (max. 140km/h) fahren dürfen. Wenn man sie pünktlich losschickt und Trassenkonflikte vermeidet - woher stammt eigentlich das Pünktlichkeitsproblem?

    Geschrieben von Detlef Schulze-Hagenest, 22/03/2011 2:02pm (vor 8 Jahren)

  • Also, erstens ist es gut, dass wieder das vereinbarte Verkehrsangebot gefahren werden kann und zweitens ist es gut, dass die Non-Stop-Züge Lübeck - Hamburg wieder vertragsgemäß mit Doppelstockwagen gefahren werden.

    Drittens ist es nicht gut, dass fast 4 Monate lang nicht das vereinbarte Verkehrsangebot (sowohl Zugausfälle als auch Fahrzeuge betreffend) gefahren werden kann. Das war der zweite Winter in Folge, bei denen sich die Bahnunternehmen und vor allem die Regionalbahn SH nicht gut präsentiert haben, ein drittes Mal darf das so nicht vorkommen. Interessant ist außerdem, wie sich die beim sogenannten "Krisengipfel" Entschädigungszahlungen für die Fahrgäste gestaltet haben beziehungsweise gestalten werden.

    Was die Verspätungsproblematik der durchgebundenen Züge Kiel - Lübeck - Hamburg angeht, sollte man sich genau anschauen, ob die Regionalbahn SH diese in den Griff bekommt oder nicht - wenn nicht, muss vielleicht auch im Sinne einer höheren Pünktlichkeit auf die Durchbindungen verzichtet werden.

    Geschrieben von Stefan Barkleit, 22/03/2011 12:24pm (vor 8 Jahren)

  • Na das is ja super, dann gibt es endlich wieder die beliebten Verspätungen wegen "Störung im Betriebsablauf", die wir schon so lange bei dem Durchgebunden Zug zw. Hambburg - Kiel vermisst haben. Ich glaube das letzte mal, das ein durchgebundener Zug den Lübecker HBF um 17:28 pünktlich erreicht hatte war im Frühherbst 2010 gewesen. Vielleicht erleben wir dieses Highlight ja bis Herbst 2011 noch einmal ;-)

    Ich hör immer nur Mangel, Mangel, Mangel, und das seit 5 Monaten. Wie wär es denn mal mit der Beschaffung neuer und vor allem Allwettertauglicher Züge? Oder dauert das jetzt auch wieder 5 Monate? Und wohin fließen denn bitte die Fahrpreiserhöhungen?

    Geschrieben von Thomas W, 22/03/2011 11:36am (vor 8 Jahren)