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Kostenermittlung für neue Stationen RD - RD-Seemühlen

Eintrag von Jochen Schulz, 06.03.2014

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Fotomontage möglicher Haltepunkt Rendsburg-Mastbrook

Um den politischen Entscheidungsprozess in der Stadt Rendsburg bezüglich der Reaktivierung der Bahnstrecke Rendsburg - Rendsburg-Seemühlen zu unterstützen, hat die LVS eine Kostenermittlung der kommunalen Anteile für die Investitionen an den Stationen Rendsburg/Büdelsdorf-Gymnasium Kronwerk, Rendsburg-Mastbrook und Rendsburg-Seemühlen erarbeitet. Die Ergebnisse wurden am 4.3. im Bauausschuss der Stadt beraten und sind im Ratsinformationssystem der Stadt Rendsburg unter folgendem Link Vorlage Kostenermittlung einsehbar. Ein Bericht der Landeszeitung findet sich unter diesem Link: Landeszeitung zu Bauauschuss 4.3 

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Kommentare

  • HC Consulting berücksichtigte nur Pendler in "sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen". Studenten, Schüler und Ehrenamtler wurden anscheinend nicht mitgezählt. Die Anbindung an Bildungseinrichtungen ist aber ein Kriterium für Lebensqualität. Auch ging es in erster Linie um Pendler in Richtung Kiel. Daß es auch die andere Richtung gibt, z.B. Bredenbek-RD-Seemühlen, um in der Büsumer Straße zu arbeiten, blieb außen vor und wurde nur von Armin Rösener (Grüne) angemerkt. Und was ist mit der Freizeit? Mastbrook würde über den Bahnhalt SLer Chaussee direkt an den Naturpark Westensee angeschlossen.
    Immer wniger junge Leute machen einen Führerschein. Immer wniger Menschen unterhalten ein eigenes Auto. Die Wichtigkeit des ÖPNV steigt. Es wurde klar aufgezeigt, daß es keinen Kannibalismus gibt. Es handelt sich um eine Investition in die Zukunft. Der Anfangsinvestition folgen Einnahmen durch die Pacht.
    Und ein Teil der Investitionen in die Fahrradabstellanlagen an den Bahnhalten ließe sich durch Mietboxen wieder hereinholen. Für eine Gebühr nutzbar schützen derartige Boxen hochwertige Fahrräder vor Vandalismus. Die RABS könnte die Betreuung übernehmen. Auch an Rendsburg Hauptbahnhof könnten solche Boxen aufgestellt werden. Drei bis sechs Langzeitmietboxen, zwei bis drei Tagesmietboxen, vier oder fünf Anlehnbügel an jedem Bahnhalt dürften ausreichen, dazu vieleicht zwei bis drei PKW-Parkplätze, in der Büsumer Straße nahe dem Bahnhalt ein paar mehr, um Pendler von Außehalb aus der Stadt herauszuhalten: Park & Ride. Letzteres hatte Sabine Stechmann (Modernes Rendsburg) als Option zur Entlastung der innerstädtischen Straßen erkannt, wenn ich ihre Nachfrage richtig verstand. Für die Bahnhalte Kronwerk und Seemühlen sollte die Stadt Rendsburg prüfen, ob sich Büdelsdorf und Fockbek nicht beteiligen können, z.B. über GEP, weil die Einwohner dieser Kommunen im erheblichen Maße von diesem Bahnanschluß profitieren werden.

    Geschrieben von Torben Frank, 22/04/2014 3:17pm (vor 5 Jahren)