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Zusätzliche Fahrt HH-Flensburg nicht finanzierbar

Eintrag von P.Coordes, 04.03.2010

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Den Wunsch nach einer zusätzlichen Fahrt morgens zwischen Hamburg und Flensburg (siehe Eintrag vom 11.01.2010) können wir derzeit leider nicht erfüllen. Die damit verbundenen Kosten sind momentan nicht finanzierbar. Wir berücksichtigen diesen Wunsch aber bei den Anforderungen an den neuen Verkehrsvertrag für das "Netz Mitte", zu dem auch die Strecke Hamburg - Flensburg gehört. Dieser Vertrag wird für 2014 neu ausgeschrieben.

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Kommentare

  • Ich finde es auch irrsinnig das es einen RB Flensburg-Neumünster, einen RB Kiel-Neumünster und einen RB Neumünster-Hamburg gibt das verbrennt umsonst Geld da die Züge eine gewisse Aufenthaltsdauer an den Endstellen haben, durch eine Verlängerung von Zugfahren kann die LVS Geld sparen und zudem erhöht sich die Kundenzahl.

    Faustregel: Desto länger ein Zug fährt umso günstiger wird es für die Auftraggeber, zudem besteht die Möglichkeit zusätzliche Verbindungen zu bestellen ohne zusätzliche Mittel bereitstellen zu müssen.

    Es gäbe noch eine Möglichkeit zum Geld sparen Die Vertragslaufzeiten sollten von 10 auf 20 Jahre verlängert werden, weil die EVU dann ihre Fahrzeuge besser Finanzieren können und bessere Gebote abgeben können, zudem würden die Beschäftigten auch hiervon Profitieren, da sie sich nicht andauernd einen neuen Job zu schlechteren Bedingungen suchen müssen!

    zu @ fox: stimme dir voll und ganz zu, die LVS und die Politik sollte ihre Handlungsweise mal überdenken und wie andere Auftraggeber 100% Besetzung von Begleitpersonal vorschreiben zudem sollte es Vorschriften zu Loks und Sozialstandards für Personal zum Bestandteil der Ausschreibungen zu machen!

    Geschrieben von sylt, 05/03/2010 10:03pm (vor 9 Jahren)

  • Wo hier gerade das leidige Thema Zugauslastung angesprochen wird:
    Ich habe schon oft an den Fahrgastumfragen bzw Fahrgastzählungen im letzten Jahr teilgenommen. Frage mich nur warum diese Daten nicht endlich dazu verwendet werden, das Zugmaterial auf das schleswig holsteinische Streckennetz so aufzuteilen, dass es der Auslastung entspricht.
    Wenn es, wie in diesem Fall heißt: Die Fahrt ist nicht finanzierbar, dann würde ich zuerst die Frage stellen: Lohnt sich die Strecke mit kleineren Zügen? Erst wenn dies verneint werden kann, sollte man eine Fahrt meines erachtens ganz Streichen. Umgekehrte Situation Kiel-Lübeck: Hier ist die Auslastung teilw. so hoch, dass aus finanzieller Sicht größeres Zugmaterial wesentlich mehr Einnahmen zur Folge hätte.

    Kurzum: Mit ein bischen mehr Orientierung an der Auslastung lässt sich ein Streckennetz viel besser finanzieren. Mit einer "JA/Nein"-Politik kommt man hier jedenfalls nicht weiter.

    Geschrieben von fox, 05/03/2010 4:33pm (vor 9 Jahren)

  • Das einfachste für den RB Itzehohe-Hamburg wäre ihn einzustellen und die NOB Heide-Itzehohe bis Elmshorn oder Pinneberg zu verlängern evtl. auch Verlängerung in Nordrichtung bis Husum um die MEX Züge zu beschleunigen zu können . Am besten wäre diese Maßnahme zum Fahrplanwechsel (Winter) 2012 möglich da die NOB ja bekanntlich ihre Lint Stecken abgeben muss und die Fahrzeuge dann überflüssig sind. Ich würde dann allerdings den Lint als Doppel einsetzen um genügend Platz zu schaffen (bei bedarf auch Talent Doppel).

    Geschrieben von sylt, 04/03/2010 7:12pm (vor 9 Jahren)

  • Vielleicht könnte man auch mal schauen, wo Einsparungen möglich sind, um sowas zu finanzieren. Ich denke da an Züge, die miserabel ausgelastet sind oder Halte, wo kaum jemand aus-und einsteigt. Zumindest in meiner Umgebung gäbe es Einsparpotential. Warum halten alle RB in Prisdorf (2200 Einwohner)? Die Ein-und Aussteigerzahlen sind tagsüber, am Wochenende etc. teilweise ganz gering (Vorschlag: Je nach Auslastung und Tageszeit 1-2 Halte stündlich).Es kommt durchaus auch vor, dass niemand ein-und aussteigt. Braucht man unbedingt einen Zughalt für keine Handvoll Fahrgäste? Früher hat man das vernünftiger gelöst: Nur ein Teil der damaligen Diesel-S-Bahnzüge hielten in Prisdorf. Ersatz für teure Zughalte könnte ein preiswerterer Busanschluß für Prisdorf bringen (beispielsweise durch teilweise veränderte Linienführung 185). Dieser Busanschluß ist mehr als überfällig, auch wegen dem großen Marktkauf-Einkaufszentrum.
    Weiterhin hat beispielsweise die RB von und nach Itzehoe teilweise eine extrem schlechte Auslastung. Es ist geradezu aberwitzig, mit 5,6 n-Wagen, einer Lok und zwei Mann oder Frau Personal Fahrgäste zu transportieren, die in zwei, drei Taxis passen würden. Zu Teil liegt die schlechte Auslastung dieser RB an den unglücklichen Abfahrtszeiten: Wer kann, weicht auf die NOB aus, die kurz davor oder gleich danach fährt. Einsparmöglichkeiten: Preiswerteres Material in Schwachlastzeiten und am Wochenende einsetzen (DB hat 425, die wohl auch auf Neumünster-Kiel zum Einsatz kommen werden). Den permanenten Halt der NOB in Glückstadt halte ich für nicht unbedingt erforderlich. In der Woche gibt es sehr viele Pendler, am Wochenende hält sich das arg in Grenzen.
    Das nur als Beispiele zum Sparen. Vermutlich gibt es auch Fahrgastzählungen dazu.

    Geschrieben von Bahnkunde, 04/03/2010 2:53pm (vor 9 Jahren)