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Essbare Kräuter

Tour-Nummer: 10 / 2020

Auf Kräutertour am Einfelder See

Route und Info

Die Tour „Essbare Wildkräuter“ ist nur eine von vielen, die Kornelia Duda in ihrer Heilpflanzenschule Kräuterwelten anbietet. Einen Überblick über alle Touren, Seminare und Termine findet man unter www.heilpflanzenschule-kraeuterwelten.de

Oder man wendet sich direkt an:
Naturheilpraxis Balance & Heilpflanzenschule Kräuterwelten
Kornelia Duda, Im Wiesengrund 9, 24582 Bordesholm, Tel. 04322 885633

Barrierefreiheit:

Die unterschiedlichen Touren stellen unterschiedliche Anforderungen an die Teilnehmer*innen. Oft geht es abseits der breiten Wege über schmale Pfade und durch unwegiges Gelände. Am besten vor der Tour fragen.

Ö:

Ab Neumünster ZOB/Bahnhof alle 40 Minuten mit der Buslinie 5 Richtung Neumünster-Einfeld Hans-Böckler-Allee. Neumünster-Einfeld-Gymnasium aussteigen. Von dort dem Roschdohler Weg ca. 200 Meter in nördlicher Richtung folgen und die Uferstraße links am Einfelder See entlang. Dann sind es noch rund 600 Meter bis zum Treffpunkt „Parkplatz an der Margarethenschanze“ in der Uferstraße 39, 24536 Neumünster.

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Tipps zur Tour

Tipp 1

Giersch und Co.

Mag sein, dass gegen manches nach wie vor kein Kraut gewachsen ist. Gegen erstaunlich vieles andere aber eben schon. Wer wissen möchte, wie man die richtigen Kräuter findet, wie sie schmecken und was sie können, der fragt am besten die Bordesholmer Heilpraktikerin und Homöopathin Kornelia Duda, die Touren und Seminare zu unterschiedlichen Themen rund um die Kraft der Kräuter anbietet – aktuell auch über ihre Heilpflanzenschule „Kräuterwelten.“

Tipp 2

Schätze der Natur

In einer Gruppe von 12 Interessierten aller Altersgruppen und Vorbildungsstufen folgen wir Kora auf einer Kräuterwanderung am Westufer des Einfelder Sees und wollen etwas über „essbare Wildkräuter“ lernen. Dabei entpuppt sich schon der oft achtlos unter Unkrautstreifen subsumierte Wegesrand als wahre Schatzkammer. Allerdings sollte man hier aufgrund der markierfreudigen Hunde der Umgebung vom Sammeln der Kräuter besser absehen.

Tipp 3

Kulinarisches

Etwas tiefer im Dickicht sieht das schon ganz anders aus. Das kulinarische Angebot ist üppig und immer wieder ermutigt Kora uns, die Pflanzen nicht nur zu beschnuppern, sondern auch zu probieren. Auch wenn nicht jedes Kraut in Reinform ein Gaumenschmeichler ist, spätestens getrocknet und zubereitet werden sie zum Genuss: Giersch im Pesto, gedünstete Nachtkerzenwurzel, Waldmeisterbowle oder ein Brennesselsmoothie.

Tipp 4

Medizinisches

Die Brennnessel eignet sich nicht nur für Salate und Smoothies, der Vitamin-C-Bombe werden auch Heilkräfte nachgesagt. Als Tee, Salbe oder Tinktur kommt sie gegen Blutungen, Rheuma, Arthritis, Hautleiden und Gicht zum Einsatz. Überhaupt ist die Natur ein wahres Medizinschränkchen. Schöllkrautsaft soll gegen Warzen helfen, Breitwegerich gegen schmerzende Gelenke. Aus Birke lässt sich Zahnpasta herstellen und Spitzwegerich stillt Wundblutungen.

Tipp 5

Semantisches

Viele Kräuter tragen ihre Wirkung schon im Namen. Der Taumel-Kälberkropf beispielsweise verweist auf die schwankenden Bewegungen von Rindern nach übermäßigem Verzehr der schwach giftigen Pflanze, der Fliegenpilz hilft beim Abheben in bewusstseinserweiternde Sphären und der stinkende Storchschnabel heißt so, weil sein Fruchtknoten an einen Storchenschnabel erinnert. Und sein olfaktorisches Zusatzattribut? Einfach mal zerreiben und dran riechen.

Tipp 6

Tipps

Aufgrund der Menge an nützlichen, kuriosen und erstaunlichen Informationen ist ein Notizbuch von Vorteil. Auch festes Schuhwerk empfiehlt sich. Wer empfindlich auf Insekten bzw. Insektenstiche reagiert, sollte außerdem lange Kleidung in Erwägung ziehen. Wer später sein Wissen vertiefen und erweitern möchte, dem sei die App „Flora Incognita“ sowie das Buch „Essbare Wildpflanzen“ von Steffen G. Fleischhauer ans Herz gelegt.

Tipp 7

Bärlauch- oder Mangold-Schnitzel

  • 400 g Kräuterquark vorbereiten (Quark + Kräuter: Schnittlauch, Brennnessel, Giersch, Vogelmiere, Taubnessel, Thymian, Bohnenkraut...)

  • ein Bärlauch- oder Mangoldblatt mit dem Quark bestreichen und mit zweitem Blatt bedecken
  • von beiden Seiten panieren (Mehl → Ei → Paniermehl) und in heißem Öl von beiden Seiten braten
  • Mit Kartoffeln oder Kartoffelpüree servieren.