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Viele Bäume – und viel mehr!

Tour-Nummer: 05 / 2020

Ö:
Von Flensburg ZOB alle 20 Minuten mit der Linie 3 bis zur Haltestelle „Marienhölzungsweg“.
Hinweis: Für Hunde ist im Bus eine Einzelfahrkarte Kind zu lösen.
Routenplaner

Bushaltestelle – Hundefreiläufe: Straßenverlauf stadtauswärts folgen. Freiläufe nach rund 300 Metern rechts und links der Straße.

Hundefreiläufe – Balancier-Parcours: Straßenverlauf folgen. Brücke über B200 überqueren. Erster Waldweg links. Straße „Grüner Weg“ queren. Vorbei am Ententeich. Richtung Südwesten gehen. (ca. 1,5 km)

Balancier-Parcours –Wildgehege: Links auf den breiten Waldweg einbiegen. Geradeaus bis Forsthof. (ca. 100 m)

Wildgehege – Eddeboe: Breitem Waldweg folgen. An der Kreuzung Richtung „Ritterrunde“ (Schild). (ca. 500 m)

Eddeboe – Seerosenteich: Waldweg im Uhrzeigersinn folgen. An Kreuzung kleinem Pfad geradeaus folgen. (ca. 700 m)

Seerosenteich – Bushaltestelle: gleicher Weg zurück oder Hauptweg am nördlichen Rand der Marienhölzung folgen bis zur Brücke über die B200. An Hundefreiläufen vorbei. (ca. 2,4 km)

Gesamtlänge: ca. 5,5 km

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Tipps zur Tour

Tipp 1

Mit Hund in die Flensburger Marienhölzung

Über 150 Hektar Wald – und das ganz nah an der Flensburger Innenstadt. In der Marienhölzung gibt es aber nicht nur jede Menge Bäume. Hier lassen sich Reste von Wallanlagen einer mittelalterlichen Burganlage entdecken, die Bewohner des Wildschweingeheges freuen sich über einen Apfel oder Salat, und nach einem Gleichgewichtstraining auf einem kleinen Fitness-Pfad verlockt eine Schutzhütte am Seerosenteich zur Picknickpause.

Tipp 2

Gelungener Tourstart für Vierbeiner

Von der Bushaltestelle bis zu den beiden Hundefreiläufen sind es keine 500 Meter. Hier können sich die Vierbeiner noch einmal richtig austoben, bevor sie im Wald an die Leine müssen. Wer kein Spielzeug im Rucksack hat, findet in den beiden kleinen Waldstücken ausreichend „Beschäftigungsmaterial“. Einige liegende Baumstämme lassen sich zum Beispiel hervorragend für ein Training nutzen, bei dem es mit voller Absicht drunter und drüber geht.

Tipp 3

Immer schön im Gleichgewicht bleiben

Wer kann sich noch an Trimm-Dich-Pfade erinnern? Besonders in den 70er Jahren sorgten die robusten Sportgeräte in etlichen Wäldern für Abwechslung auf langen Familienspaziergängen. In der Marienhölzung weckt heute ein kurzer Balancier-Parcours die Bewegungslust. Die Holzbohlen sind so angebracht, dass sich hier vor allem kleinere Nachwuchsturner gut ausprobieren können. Spaß macht es aber auch den Großen.

Tipp 4

Ungleiche Nachbarn im Wildgehege

Direkt hinter zwei Forsthäusern liegen die Wildgehege. Im ersten knabbert graziles Damwild an Karotten. Wird es zu unruhig, ziehen die Tiere sich vom Zaun in die weitläufige Anlage zurück. Ihre Nachbarn lassen sich dagegen nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Die über 100 Kilo schweren Wildschweine freuen sich über einen Apfel, Salat und ihre Bodenkuhlen, in denen sie ausgiebig – und sehr fotogen – in der Sonne dösen.

Tipp 5

Wo einst die Ritter wohnten

Wo heute Jogger ihre Runden drehen, waren einst Ritter zuhause. Entlang der „Ritterrunde“, einem der ausgeschilderten Wanderwege, stand die mittelalterliche Burg Eddeboe. Eine Infotafel weist vor Ort auf die Reste ihrer Wallanlagen hin, die mit etwas Phantasie bis heute erkennbar sind. Ganz in der Nähe soll auch noch eine Wasserburg gestanden haben. Zumindest das Wasser ist geblieben – in Form zahlreicher Teiche, Tümpel, Bäche und Gräben.

Tipp 6

Picknick mit rosigen Aussichten

Wird man beim Spaziergang von norddeutschem Schietwetter überrascht, ist es gut zu wissen, dass der nächste regensichere Unterstand nie weit ist. Den schönsten Ausblick bietet eine kleine Schutzhütte im Westen der Marienhölzung. Sie steht direkt an einem See, der über und über mit Seerosen bedeckt ist. Bei Sonnenschein ist der Baumstumpf neben der Hütte der perfekte Freiluftplatz für eine kleine Picknickpause – rosige Aussichten inklusive.