Fahrplanauskunft
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Die Verhandlungen zum Semesterticket: Wer macht was?

Die Verkehrsunternehmen

Im nördlichsten Bundesland stimmt die Gesellschafterversammlung aller Verkehrsunternehmen in Schleswig-Holstein für die Verkehrsunternehmen ab. Anders als in anderen Bundesländern tragen hier die Unternehmen finanzielle  Risiken und nicht das Land.
Insgesamt 33 Verkehrsunternehmen sind in Schleswig-Holstein für die Gestaltung des Schleswig-Holstein-Tarifs zuständig. Die Verkehrsunternehmen verdienen Geld, wenn Studierende sich eine Fahrkarte kaufen. Ein Verhandlungsergebnis, das die verschiedenen Interessen berücksichtigt, ist deshalb wichtig, damit die Unternehmen keinen Verlust machen und der Preis des Semestertickets die Fahrkartenkäufe ausgleicht.

Die Studierendenvertretungen

Die Studierenden wünschen sich einen fairen Preis für das Landesweite Semesterticket. Für ihre Interessen setzen sich Studierendenvertretungen aus den ASten und die Landesastenkonferenz der Hochschulen in Schleswig-Holstein ein. Die Vertretungen bereiten auch die Urabstimmungen und die Vollversammlungen an den Hochschulen vor. Die Vertretungen haben sich außerdem für faire Tarifbestimmungen stark gemacht und für einen gerechten Vertrag.

Die Verkehrsverbünde

Im Nahverkehrsverbund NAH.SH haben sich das Land sowie die Kreise und kreisfreien Städte zusammengeschlossen und beauftragen die Verkehrsunternehmen, damit sie auf Straße und Schiene mit Bussen und Bahnen fahren. Die NAH.SH ge-staltet im Auftrag des Landes den Rahmen für den Nahverkehr in Schleswig-Holstein.

Beim Landesweiten Semesterticket moderiert die NAH.SH den Abstimmungsprozess und führt alle Interessen zusammen: die der Studierenden, die der Verkehrsunternehmen, die des Hamburger Verkehrsverbundes, die des Landes Schleswig-Holstein und die der NAH.SH.

Der Hamburger Verkehrsverbund HVV muss der Einführung des Landesweiten Semestertickets ebenfalls zustimmen, weil das Ticket auch in Hamburg gilt.Grafik Wer macht was

Hier gibt es die Grafik als PDF-Datei zum Herunterladen.

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