Sondervermögen ermöglicht schnellere Modernisierungen im Nahverkehr in Schleswig-Holstein
In den kommenden Jahren wird das Schienennetz in Schleswig-Holstein umfassend modernisiert. Dies ist möglich durch das Sondervermögen des Bundes - viele Verbesserungen können früher starten als geplant. Für Reisende bedeutet das: mehr Platz, zuverlässigere Verbindungen und langfristig ein stabileres Angebot.
Auf einer Pressekonferenz gaben das Land Schleswig-Holstein und die NAH.SH, die DB sowie die AKN bekannt, wie die Mittel aus dem Sondervermögen eingesetzt werden sollen. Insgesamt können damit 13 zusätzliche Schienenprojekten angeschoben werden mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 900 Millionen Euro.
Wichtige Strecken werden ausgebaut
Es stehen größere Projekte an, die den Alltag vieler Pendler*innen verbessern sollen, darunter:
- Ausbau und Elektrifizierung Neumünster–Bad Oldesloe
- Ausbau Kiel–Preetz
- Reaktivierung der Verbindung Bergedorf–Geesthacht
- Neue Station Henstedt-Ulzburg West
- Neuer Innenstadtbahnhof Flensburg
Mehr Platz in den Zügen
Darüber hinaus werden einige Bahnsteige auf der Strecke zwischen Hamburg und Kiel verlängert und angepasst, in Elmshorn, Neumünster-Einfeld, Bordesholm und Nortorf. Dadurch können künftig längere Züge fahren, sodass mehr Menschen gleichzeitig mitfahren können.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Landes.