Die Nah.sh Fahrplan-auskunft
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Starke Einschränkungen auf Schiene und Straße zum Ende der Woche erwartet

NAH.SH warnt vor Reisen mit dem Nahverkehr zum Ende der Woche: Fahrgäste sollten nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Laut Wetterdienst erwartet Deutschland zum Ende der Woche ein Sturmtief, das Schneesturm und Eisregen mit sich bringt. In Schleswig-Holstein drohen starke Schneefälle mit Verwehungen. Der Nahverkehr im hohen Norden rechnet damit, dass es aufgrund der extremen Wetterbedingungen ab Freitag teilweise zu Betriebseinstellungen ohne Ersatzverkehr kommen wird. Insbesondere die Eisenbahnverkehrs- und Infrastrukturunternehmen bereiten sich auf den Wintereinbruch vor und stellen die Fahrpläne entsprechend um.

Da die Sicherung des Betriebes priorisiert wird, ist es nicht gewährleistet, dass die Fahrgäste in Echtzeit informiert werden können. Auch die On-Demand-Shuttles werden voraussichtlich nur eingeschränkt verfügbar sein. Deshalb rät der Nahverkehrsverbund, wenn möglich ab Freitag früh auf Fahrten mit dem ÖPNV zu verzichten. In jedem Falle sollten sich Fahrgäste vor Antritt der Reise bei ihrem regionalen Verkehrsunternehmen informieren.

Auch, wenn es wohlmöglich regionale Unterschiede des Wintereinbruchs geben wird: Der Nahverkehr ist ein zusammenhängendes System, sodass auch Regionen von Einschränkungen betroffen sein können, bei denen die Wetterlage entspannter ist. 

NAH.SH-Geschäftsführer Dr. Arne Beck: „Wir sind im engen Austausch mit den Verkehrsunternehmen und dem Verkehrsministerium. Wir bitten um Verständnis, dass es trotz aller Vorbereitungsmaßnahmen und dem Einsatz aller möglichen Kräfte am folgenden Wochenende zu Beeinträchtigungen und Ausfällen im Nahverkehr kommen kann. Die Situation kann sich kurzfristig auch noch ändern, die Lage weniger extrem sein, als erwartet: Dennoch möchten wir auf alles vorbereitet sein – und vor allem unsere Fahrgäste vorbereitet wissen.“

 

Foto Copyright: NAH.SH/Mathias Pank