Start Machbarkeitsstudie Neumünster-Ascheberg
NAH.SH untersucht im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein die mögliche Reaktivierung der 26 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen der kreisfreien Stadt Neumünster und Ascheberg im Kreis Plön. Bis zu ihrer Stilllegung im Juli 1995 wurde die Strecke bis Mitte der achtziger Jahre für den Personenverkehr und anschließend weiter für den Güterverkehr genutzt. Die Studie soll Antworten dazu liefern, welcher Infrastrukturausbau mit welchem Zug-Angebot wirtschaftlich sinnvoll realisiert werden könnte und welche Kosten entstehen würden. Auch welche Fahrgastpotentiale entstünden, soll prognostiziert werden. Den Auftrag für die Studie haben der Kreis Plön, die Stadt Neumünster und NAH.SH gemeinsam vergeben und teilen sich die Kosten. Ergebnisse soll es nach circa einem Jahr geben.
Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel: „Die Machbarkeitsstudie ist ein wichtiger Schritt, um die Chancen einer Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Neumünster und Ascheberg realistisch einschätzen zu können. Für das Reaktivierungsprojekt liegt noch keine gesicherte Finanzierung vor. Gleichwohl kann die Maßnahme langfristig ein sinnvoller Bestandteil der regionalen Mobilitätsentwicklung sein. Deswegen freue ich mich sehr, dass wir die Studie im Schulterschluss mit der Stadt Neumünster und dem Kreis Plön auf den Weg bringen.“
Tobias Bergmann, Oberbürgermeister der Stadt Neumünster: „Für Neumünster wäre die Wiederanbindung ein echter Gewinn – für die Mobilität, für die Bürgerinnen und Bürger und für die Entwicklung unseres Wirtschaftsraums. Deshalb werden wir die Perspektive einer Reaktivierung der Strecke Neumünster–Ascheberg jetzt entschlossen und gemeinsam vorantreiben.“
Mit der Reaktivierung der Strecke könnte die Reisekette zwischen Plön bzw. Ascheberg und beispielsweise Hamburg deutlich beschleunigt werden. Das Planungsbüro TransportTechnologie-Consult Karlsruhe GmbH (TTK) wird die geforderten Untersuchungen und Berechnungen für die Machbarkeitsstudie erbringen