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Maskenpflicht

Seit dem 29.04.2020 besteht im Nahverkehr in Schleswig-Holstein die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht). Dies ergibt sich aus der Landesverordnung des Landes Schleswig-Holstein zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2. Ab dem 25.01.2021 ist infolge einer Anpassung der Landesverordnung eine medizinische Maske zu tragen, um der Einhaltung der Maskenpflicht zu genügen. Medizinische Masken sind:

  • OP-Masken,
  • FFP2-Masken,
  • N95- bzw. KN95-Masken.

Masken mit Ausatemventil sind nicht gestattet, auch wenn es sich dabei um FFP2- oder auch FFP3-Masken handelt.

Ohne das Tragen einer medizinischen Maske dürfen Bahnen, Busse und Fähren der Kieler Fördeschifffahrt (SFK) nicht betreten wurden. Tragen Sie die Maske während der Fahrt, aber auch in Bahnhöfen, an Bahnsteigen, Haltestellen und in Verkaufsstellen. Achten Sie darauf, dass Mund und Nase vollständig bedeckt sein müssen. Denken Sie dabei daran, dass Abstandsregeln und Hygieneetikette auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung eingehalten werden müssen.

Die Verwendung von Alltagsmasken, Tüchern oder Schals ist ab dem 25.01.2021 nicht mehr ausreichend. Weiterhin ist das Tragen von sogenannten Kunststoffvisieren, auch unter dem Namen Faceshields bekannt, seit dem 24.10.2020 nicht mehr ausreichend, um der Maskenpflicht nachzukommen. Sofern Sie ein Kunststoffvisier nutzen möchten, tragen Sie darunter bitte eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung.

Bei Verstoß gegen die Maskenpflicht wird seit dem 01.01.2021 eine Vertragsstraße von 40,00 Euro erhoben. Dies gilt auch, wenn eine nicht geeignete Maske getragen wird. Zudem können behördliche Ordnungskräfte ein Bußgeld von 150,00 Euro anordnen.

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind:

  • Kinder bis einschließlich 5 Jahren,
  • Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies durch einen Nachweis glaubhaft machen können. Legen Sie hierzu bitte beim Einstieg oder bei der Fahrkartenkontrolle ein ärztliches Attest vor.

 

Fragen und Antworten zur Maskenpflicht

  • Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt in allen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs sowie in Bahnhöfen, an Bahnhaltepunkten und auf Bahnhofsvorplätzen sowie an Bushaltestellen.

    Übrigens: Die Maskenpflicht gilt auch

    • in Kleinbussen/ Taxen, wenn diese im Linien- oder Ersatzverkehr eingesetzt sind,
    • auf den Fähren, auch in den Außenbereichen,
    • in den Zügen des Fernverkehrs.
  • Ab dem 25.01.2021 ist infolge einer Anpassung der Corona-Landesverordnung Schleswig-Holstein eine medizinische Maske zu tragen, um der Einhaltung der Maskenpflicht zu genügen. Als medizinische Masken gelten laut Landesverordnung:

    • medizinische Gesichtsmasken aus der europäischen Norm DIN EN 14683:2019+AC:2019 oder OP-Masken mit vergleichbarer Schutzwirkung, auch wenn diese nicht als Medizinprodukt zulässig sind,
    • partikelfiltrierende Halbmasken der Klasse FFP2 aus der europäischen Norm DIN EN 149:2001+A1:2009,
    • partikelfiltrierende Halbmasken der Effizienzstufe N95 nach dem US-amerikanischen Standard NIOSH-42CFR84 und
    • partikelfiltrierende Halbmasken der Klasse KN95 nach dem chinesischen Standard GB 2626-2006.

    Masken mit Ausatemventil sind nicht gestattet, auch wenn es sich dabei um FFP2- oder auch FFP3-Masken handelt. Die Verwendung von Alltagsmasken, Tüchern oder Schals ist nicht mehr ausreichend. Bitte beachten Sie, dass gemäß Landesverordnung das Tragen von sogenannten Kunststoffvisieren (Gesichtsvisiere, Faceshields) seit dem 24.10.2020 ebenfalls nicht ausreicht, um der Maskenpflicht nachzukommen.

    Das Tragen von Masken, die gemäß der Landesverordnung als nicht geeignet gelten, fällt unter die Vertragsstrafe.

    Hinweis: Um das Lippenlesen zu ermöglichen, dürfen Personen, die als Gebärdendolmetscher*innen oder Kommunikationshelfer*innen für Personen mit Hörbehinderung tätig sind, während dieser Tätigkeit ein Kunststoffvisier (Gesichtsvisier, Faceshield) verwenden. Das Visier muss das ganze Gesicht abdecken.

  • Von der Maskenpflicht ausgenommen sind:

    • Kinder bis einschließlich 5 Jahren,
    • Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies durch einen Nachweis glaubhaft machen können. Legen Sie hierzu bitte beim Einstieg oder bei der Fahrkartenkontrolle ein ärztliches Attest vor.
  • Personen, die von der Maskenpflicht ausgenommen sind, sind verpflichtet, dies durch Vorlage eines ärztlichen Attestes glaubhaft zu machen. Zeigen Sie dieses beim Einstieg oder der Fahrkartenkontrolle vor. Nachträgliches Vorzeigen ist nicht möglich.

    Bei Kindern bis einschließlich 5 Jahren ist selbstverständlich kein Attest notwendig.

  • Menschen, die schwerhörig oder gehörlos sind und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

    Um das Lippenlesen zu ermöglichen, dürfen Personen, die als Gebärdendolmetscher*innen oder Kommunikationshelfer*innen für Personen mit Hörbehinderung tätig sind, während dieser Tätigkeit ein Kunststoffvisier (Gesichtsvisier, Faceshield) verwenden. Das Visier muss das gesamte Gesicht abdecken.

  • Wird keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung getragen oder wird die Mund-Nasen-Bedeckung nicht ordnungsgemäß angewendet, fällt dies unter die Vertragsstrafe. Dies gilt zum Beispiel auch, wenn die Nase nicht bedeckt ist oder eine Mund-Nasen-Bedeckung erst bei Sichtung des Prüfdienstes aufgesetzt wird.

  • Grundsätzlich gilt: Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nicht abgesetzt werden. Ausnahmen sind nur möglich, soweit die Landesverordnung diese zulässt. Da Telefonieren auch mit Maske möglich ist, ist das Ablegen nicht gestattet.

  • Grundsätzlich gilt: Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nicht abgesetzt werden. Ausnahmen sind nur möglich, soweit die Landesverordnung diese zulässt. Zur Nahrungsaufnahme darf die Maske ausnahmsweise kurz abgesetzt werden.

  • Ja, wer keine medizinische Maske tragen will und damit den Vorgaben der Landesverordnung nicht nachkommt, kann von der Fahrt ausgeschlossen werden.

  • Sind Sie mit dem Zug aus Schleswig-Holstein nach Hamburg unterwegs, gelten ab Überschreiten der Landesgrenze die Regelungen der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg. Weil die Vorgaben zur Maskenpflicht in Schleswig-Holstein und Hamburg sehr ähnlich sind, brauchen Sie sich nicht umzugewöhnen.

  • Ja. Mit dem Kauf einer Fahrkarte werden die Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen des SH-Tarifs akzeptiert.

  • Ja, die Maskenpflicht gilt grundsätzlich für alle Personen. Daher tragen alle Mitarbeiter*innen im Kundenkontakt  eine Mund-Nasen-Bedeckung.

    Eine Ausnahme gilt für das Fahrpersonal: Weil es beim Tragen einer Maske zu Seh- und Sichtbeeinträchtigungen kommen kann, z.B. durch Verrutschen der Maske oder Beschlagen von Brillengläsern, sind Triebfahrzeugführer*innen und Busfahrer*innen von der Maskenpflicht befreit. Zum Schutz sind die Fahrer*innen in den Zügen durch einen separaten Bereich abgeschirmt, in den Bussen durch eine Hygieneschutzwand.