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Maskenpflicht

Aufgrund der Corona-Pandemie besteht im Nahverkehr in Schleswig-Holstein die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht). Dies ergibt sich aus der Landesverordnung des Landes Schleswig-Holstein zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 sowie aus dem Bundesinfektionsschutzgesetz.

Ohne das Tragen einer geeigneten Maske dürfen Bahnen, Busse und Fähren der Kieler Fördeschifffahrt (SFK) nicht betreten wurden. Tragen Sie die Maske während der Fahrt, aber auch in Bahnhöfen, an Bahnsteigen, Haltestellen und in Verkaufsstellen. Achten Sie darauf, dass Mund und Nase vollständig bedeckt sein müssen. Bitte denken Sie daran, dass Abstandsregeln und Hygieneetikette auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung eingehalten werden müssen.

 

Diese Masken sind geeignet

Im Nahverkehr gelten als geeignete Masken Atemschutzmasken (FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken) und medizinische OP-Masken.

Der Gesetzgeber hat verfügt, dass die Maskenpflicht verschärft wird, wenn die sogenannte Corona-Notbremse nach dem Bundesinfektionsschutz angewendet wird: Dann sind in dem betroffenen Kreis bzw. der kreisfreien Stadt, wo die Corona-Notbremse gilt, ausschließlich Atemschutzmasken (FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken) zulässig; medizinische OP-Masken sind in dieser Situation nicht mehr ausreichend. Dies gilt ab dem 24.04.2021.

Die Corona-Notbremse wird angewendet, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100 Neuinfektionen/100.000 Einwohner überschreitet ab dem übernächsten Tag. Dies gilt ausschließlich in dem betroffenen Kreis bzw. der betroffenen Stadt und so lange, bis die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Tagen den Schwellenwert durchgehend unterschreitet. Wo die Corona-Notbremse gilt, entnehmen Sie bitte den öffentlichen Bekanntmachungen.
Niemals erlaubt sind Masken mit Ausatemventil, auch wenn es sich dabei um FFP2- oder auch FFP3-Masken handelt, Alltagsmasken, Tücher, Schals, Gesichtsmasken (Faceshields).
Corona-Situation Zulässige Masken
Allgemein medizinische Masken und Atemschutzmasken:
  • OP-Masken
  • FFP2-Masken
  • FFP3-Masken
  • N95- bzw. KN95-Masken
Corona-Notbremse nur Atemschutzmasken
  • FFP2-Masken
  • FFP3-Masken
  • N95- bzw. KN95-Masken

Bei Verstoß gegen die Maskenpflicht wird seit dem 01.01.2021 eine Vertragsstraße von 40,00 Euro erhoben. Dies gilt auch, wenn eine nicht geeignete Maske getragen wird. Zudem können behördliche Ordnungskräfte ein Bußgeld von 150,00 Euro anordnen.

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind:

  • Kinder bis einschließlich 5 Jahren,
  • Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies durch einen Nachweis glaubhaft machen können. Legen Sie hierzu bitte beim Einstieg oder bei der Fahrkartenkontrolle ein ärztliches Attest vor. Wenn Sie aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung von der Tragepflicht einer Atemschutzmaske befreit sind, sind Sie verpflichtet, eine medizinische OP-Maske zu tragen, es sei denn, die ärztliche Bescheinigung befreit auch vom Tragen einer medizinischen OP-Maske.

 

Fragen und Antworten zur Maskenpflicht

  • Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt in allen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs sowie in Bahnhöfen, an Bahnhaltepunkten und auf Bahnhofsvorplätzen sowie an Bushaltestellen.

    Übrigens: Die Maskenpflicht gilt auch

    • in Kleinbussen/ Taxen, wenn diese im Linien- oder Ersatzverkehr eingesetzt sind,
    • auf den Fähren, auch in den Außenbereichen,
    • in den Zügen des Fernverkehrs.
  • Grundsätzlich gelten sowohl Atemschutzmasken als auch medizinische OP-Masken geeignet:

    • OP-Masken,
    • FFP2-Masken,
    • FFP3-Masken,
    • N95-Masken (US-amerikanischer Standard),
    • KN95-Masken (chinesischer Standard).

    Bei einer verschärften Infektionslage (Corona-Notbremse) sind ausschließlich folgende Masken zulässig:

    • FFP2-Masken,
    • FFP3-Masken,
    • N95-Masken (US-amerikanischer Standard),
    • KN95-Masken (chinesischer Standard).

    Die Corona-Notbremse wird angewendet, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100 Neuinfektionen/100.000 Einwohner überschreitet ab dem übernächsten Tag. Dies gilt ausschließlich in dem betroffenen Kreis bzw. der betroffenen Stadt und so lange, bis die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Tagen den Schwellenwert durchgehend unterschreitet. Wo die Corona-Notbremse gilt, entnehmen Sie bitte den öffentlichen Bekanntmachungen.

    Gut zu wissen:

    • Masken mit Ausatemventil sind nicht gestattet, auch wenn es sich dabei um FFP2- oder auch FFP3-Masken handelt.
    • Die Verwendung von Alltagsmasken, Tüchern, Schals und Kunststoffvisieren (Gesichtsvisiere, Faceshields) ist nicht ausreichend, um der Maskenpflicht nachzukommen.
    • Sofern Sie eine medizinische OP-Maske nutzen, die aufgrund ihres besonderen Erscheinungsbildes nicht unmittelbar als solche zu erkennen ist, führen Sie bitte einen geeigneten Beleg mit, der bei einer Kontrolle die Klassifizierung als medizinische Maske im Sinne der Landesverordnung nachweist, indem er ausgedruckt oder digital vorgezeigt wird. Der Beleg kann beispielsweise ein Zertifikat des Herstellers über die Klassifizierung sein. Dies hilft Ihnen und dem Kontrollpersonal, den behördlichen Vorgaben nachzukommen.

    Das Tragen von Masken, die als nicht geeignet gelten, fällt unter die Vertragsstrafe.

    Hinweis: Um das Lippenlesen zu ermöglichen, dürfen Personen, die als Gebärdendolmetscher*innen oder Kommunikationshelfer*innen für Personen mit Hörbehinderung tätig sind, während dieser Tätigkeit ein Kunststoffvisier (Gesichtsvisier, Faceshield) verwenden. Das Visier muss das ganze Gesicht abdecken.

  • Wir empfehlen, eine Atemschutzmaske (FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken) zu tragen, wenn Sie nicht sicher sind, welche Regelungen bei Ihnen vor Ort bzw. auf Ihrer Strecke, die Sie zurücklegen, aktuell gelten.

    Die verschärfte Maskenpflicht gilt nur, wenn die Corona-Notbremse zur Anwendung kommt, also wenn die Sieben-Tage-Inzidenz durchgehend über dem Schwellenwert von 100 Neuinfektionen liegt. Sonst können Sie auch eine medizinische OP-Maske nutzen. Informieren Sie sich am besten in den Medien über die aktuelle Situation vor Ort.

  • Von der Maskenpflicht ausgenommen sind:

    • Kinder bis einschließlich 5 Jahren,
    • Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies durch einen Nachweis glaubhaft machen können. Legen Sie hierzu bitte beim Einstieg oder bei der Fahrkartenkontrolle ein ärztliches Attest vor. Wenn Sie aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung von der Tragepflicht einer Atemschutzmaske befreit sind, sind Sie verpflichtet, eine medizinische OP-Maske zu tragen, es sei denn, die ärztliche Bescheinigung befreit auch vom Tragen einer medizinischen OP-Maske.
  • Personen, die von der Maskenpflicht ausgenommen sind, sind verpflichtet, dies durch Vorlage eines ärztlichen Attestes glaubhaft zu machen. Zeigen Sie dieses beim Einstieg oder der Fahrkartenkontrolle vor. Nachträgliches Vorzeigen ist nicht möglich.

    Wenn Sie aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung von der Tragepflicht einer Atemschutzmaske befreit sind, sind Sie verpflichtet, eine medizinische OP-Maske zu tragen, es sei denn, die ärztliche Bescheinigung befreit auch vom Tragen einer medizinischen OP-Maske.

    Bei Kindern bis einschließlich 5 Jahren ist selbstverständlich kein Attest notwendig.

  • Bei Anwendung der Corona-Notbremse ist im Nahverkehr das Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken) in dem betroffenen Kreis bzw. der kreisfreien Stadt für Personen ab 6 Jahren gesetzlich vorgeschrieben, um den bestmöglichen Schutz vor einer Ansteckung zu erreichen. Wir bitten um Verständnis, dass wir hieran gebunden sind.

    Können Sie eine solche Atemschutzmaske aus gesundheitlichen Gründen nicht nutzen, ist ein ärztliches Attest erforderlich. Zeigen Sie dieses beim Einstieg oder der Fahrkartenkontrolle vor. Wenn Sie aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung von der Tragepflicht einer Atemschutzmaske befreit sind, sind Sie verpflichtet, eine medizinische OP-Maske zu tragen, es sei denn, die ärztliche Bescheinigung befreit auch vom Tragen einer medizinischen OP-Maske.

  • Menschen, die schwerhörig oder gehörlos sind, Menschen mit Sprachbehinderungen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen, brauchen keine Atemschutzmaske zu tragen. Dies gilt auch, wenn die verschärfte Maskenpflicht aufgrund der Corona-Notbremse angewendet wird. Sie sind jedoch zum Tragen einer medizinischen OP-Maske verpflichtet. Sie dürfen die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

    Um das Lippenlesen zu ermöglichen, dürfen Personen, die als Gebärdendolmetscher*innen oder Kommunikationshelfer*innen für Personen mit Hörbehinderung tätig sind, während dieser Tätigkeit ein Kunststoffvisier (Gesichtsvisier, Faceshield) verwenden. Das Visier muss das gesamte Gesicht abdecken.

  • Wird keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung getragen oder wird die Mund-Nasen-Bedeckung nicht ordnungsgemäß angewendet, fällt dies unter die Vertragsstrafe. Dies gilt zum Beispiel auch, wenn die Nase nicht bedeckt ist oder eine Mund-Nasen-Bedeckung erst bei Sichtung des Prüfdienstes aufgesetzt wird.

  • Grundsätzlich gilt: Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nicht abgesetzt werden. Ausnahmen sind nur möglich, soweit die Landesverordnung diese zulässt. Da Telefonieren auch mit Maske möglich ist, ist das Ablegen nicht gestattet.

  • Ja. Mit dem Kauf einer Fahrkarte werden die Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen des SH-Tarifs akzeptiert.

  • Grundsätzlich gilt: Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nicht abgesetzt werden. Ausnahmen sind nur möglich, soweit die Landesverordnung diese zulässt. Zur Nahrungsaufnahme darf die Maske ausnahmsweise kurz abgesetzt werden.

  • Sind Sie mit dem Zug aus Schleswig-Holstein nach Hamburg unterwegs, gelten ab Überschreiten der Landesgrenze die Regelungen der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg. Weil die Vorgaben zur Maskenpflicht in Schleswig-Holstein und Hamburg sehr ähnlich sind, brauchen Sie sich nicht umzugewöhnen.

    Wird in Hamburg die Corona-Notbremse angewendet, so gelten dort die Regelungen der verschärften Maskenpflicht: Dann sind ab Überschreiten der Landesgrenze ausschließlich Atemschutzmasken (FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken) zulässig; medizinische OP-Masken sind in dieser Situation nicht mehr ausreichend.

  • Ja, wer keine medizinische Maske tragen will und damit den Vorgaben der Landesverordnung nicht nachkommt, kann von der Fahrt ausgeschlossen werden.

  • Ja, die Maskenpflicht gilt grundsätzlich für alle Personen. Daher tragen alle Mitarbeiter*innen im Kundenkontakt  entsprechend den Vorschriften eine medizinische OP-Maske.

    Eine Ausnahme gilt für das Fahrpersonal: Weil es beim Tragen einer Maske zu Seh- und Sichtbeeinträchtigungen kommen kann, z.B. durch Verrutschen der Maske oder Beschlagen von Brillengläsern, sind Triebfahrzeugführer*innen und Busfahrer*innen von der Maskenpflicht befreit. Zum Schutz sind die Fahrer*innen in den Zügen durch einen separaten Bereich abgeschirmt, in den Bussen durch eine Hygieneschutzwand.

  • Während der Corona-Pandemie haben sich die Regelungen zur Maskenpflicht im Nahverkehr in Schleswig-Holstein mehrfach geändert. Hier haben wir die unterschiedlichen Bestimmungen chronologisch zusammengestellt.

    April 2020
    Seit dem 29.04.2020 besteht im Nahverkehr in Schleswig-Holstein die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht). Dies ergibt sich aus der Landesverordnung des Landes Schleswig-Holstein zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2. Zunächst sind jegliche Formen von Mund-Nasen-Bedeckungen zulässig.

    Oktober 2020
    Das Tragen von sogenannten Kunststoffvisieren, auch unter dem Namen Faceshields bekannt, ist seit dem 24.10.2020 nicht mehr ausreichend, um der Maskenpflicht nachzukommen.

    Januar 2021

    • Im Nahverkehr in Schleswig-Holstein wird bei Verstoß gegen die Maskenpflicht seit dem 01.01.2021 eine Vertragsstraße von 40,00 Euro erhoben. Zudem können behördliche Ordnungskräfte ein Bußgeld von 150,00 Euro anordnen. Das gilt auch, wenn eine ungeeignete Maske getragen wird.
    • Mit Wirkung zum 25.01.2021 wird die Landesverordnung angepasst. Seitdem ist eine medizinische Maske zu tragen, um der Einhaltung der Maskenpflicht zu genügen. Die Verwendung von Alltagsmasken, Tüchern oder Schals ist seitdem nicht mehr ausreichend.

    April 2021
    Am 24.04.2021 tritt das ergänzte Bundesinfektionsschutzgesetz in Kraft. Bei Anwendung der sogenannten Corona-Notbremse ist in dem betroffenen Kreis bzw. der kreisfreien Stadt eine sogenannte Atemschutzmaske (FFP2-Maske oder vergleichbar) verpflichtend; medizinische Masken sind in dieser Situation nicht mehr ausreichend.