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Maskenpflicht

Aufgrund der Corona-Pandemie besteht im Nahverkehr in Schleswig-Holstein die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht) in Form einer medizinischen OP-Maske oder einer Atemschutzmaske (FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken). Dies ergibt sich aus der Landesverordnung des Landes Schleswig-Holstein zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2.

Ohne das Tragen einer solchen Maske dürfen Bahnen und Busse sowie die Fähren der Kieler Fördeschifffahrt (SFK) nicht betreten werden. Tragen Sie die Maske während der Fahrt, aber auch in Bahnhöfen, an Bahnsteigen, Haltestellen und in Verkaufsstellen; auf den Fähren gilt die Maskenpflicht in den Innenbereichen. Achten Sie darauf, dass Mund und Nase vollständig bedeckt sein müssen. Bitte denken Sie daran, dass Abstandsregeln und Hygieneetikette auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung eingehalten werden müssen. Die Maskenpflicht gilt auch für geimpfte, genesene und getestete Menschen.

Bei Verstoß gegen die Maskenpflicht wird seit dem 01.01.2021 eine Vertragsstraße von 40,00 Euro erhoben. Dies gilt auch, wenn eine nicht geeignete Maske getragen wird. Zudem können behördliche Ordnungskräfte ein Bußgeld von 150,00 Euro anordnen.

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind:

  • Kinder bis einschließlich 5 Jahren,
  • Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies durch einen Nachweis glaubhaft machen können. Legen Sie hierzu bitte beim Einstieg oder bei der Fahrkartenkontrolle ein ärztliches Attest vor. Wenn Sie aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung von der Tragepflicht einer Atemschutzmaske befreit sind, sind Sie verpflichtet, eine medizinische OP-Maske zu tragen, es sei denn, die ärztliche Bescheinigung befreit auch vom Tragen einer medizinischen OP-Maske.

Nicht erlaubt sind Masken mit Ausatemventil, auch wenn es sich dabei um FFP2- oder auch FFP3-Masken handelt, Alltagsmasken, Tücher, Schals, Gesichtsmasken (Faceshields).

 

Fragen und Antworten zur Maskenpflicht

  • Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt in allen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs sowie in Bahnhöfen, an Bahnhaltepunkten und auf Bahnhofsvorplätzen sowie an Bushaltestellen.

    Übrigens: Die Maskenpflicht gilt auch

    • an Bord der Fähren der Kieler Fördeschifffahrt (Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel) in den Innenbereichen,
    • in Kleinbussen/ Taxen, wenn diese im Linien- oder Ersatzverkehr eingesetzt sind,
    • in den Zügen des Fernverkehrs.
  • Im Nahverkehr in Schleswig-Holstein sind sowohl Atemschutzmasken als auch medizinische OP-Masken geeignet, um der Maskenpflicht zu genügen:

    • OP-Masken,
    • FFP2-Masken,
    • FFP3-Masken,
    • N95-Masken (US-amerikanischer Standard),
    • KN95-Masken (chinesischer Standard).

    Gut zu wissen:

    • Masken mit Ausatemventil sind nicht gestattet, auch wenn es sich dabei um FFP2- oder auch FFP3-Masken handelt.
    • Die Verwendung von Alltagsmasken, Tüchern, Schals und Kunststoffvisieren (Gesichtsvisiere, Faceshields) ist nicht ausreichend, um der Maskenpflicht nachzukommen.
    • Sofern Sie eine medizinische OP-Maske nutzen, die aufgrund ihres besonderen Erscheinungsbildes nicht unmittelbar als solche zu erkennen ist, führen Sie bitte einen geeigneten Beleg mit, der bei einer Kontrolle die Klassifizierung als medizinische Maske im Sinne der Landesverordnung nachweist, indem er ausgedruckt oder digital vorgezeigt wird. Der Beleg kann beispielsweise ein Zertifikat des Herstellers über die Klassifizierung sein. Dies hilft Ihnen und dem Kontrollpersonal, den behördlichen Vorgaben nachzukommen.

    Das Tragen von Masken, die als nicht geeignet gelten, fällt unter die Vertragsstrafe.

    Hinweis: Um das Lippenlesen zu ermöglichen, dürfen Personen, die als Gebärdendolmetscher*innen oder Kommunikationshelfer*innen für Personen mit Hörbehinderung tätig sind, während dieser Tätigkeit ein Kunststoffvisier (Gesichtsvisier, Faceshield) verwenden. Das Visier muss das ganze Gesicht abdecken.

  • Von der Maskenpflicht ausgenommen sind:

    • Kinder bis einschließlich 5 Jahren; für Kinder bis 16 Jahre ist jederzeit eine medizinische OP-Maske zulässig.
    • Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies durch einen Nachweis glaubhaft machen können. Legen Sie hierzu bitte beim Einstieg oder bei der Fahrkartenkontrolle ein ärztliches Attest vor. Wenn Sie aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung von der Tragepflicht einer Atemschutzmaske befreit sind, sind Sie verpflichtet, eine medizinische OP-Maske zu tragen, es sei denn, die ärztliche Bescheinigung befreit auch vom Tragen einer medizinischen OP-Maske.
  • Personen, die von der Maskenpflicht ausgenommen sind, sind verpflichtet, dies durch Vorlage eines ärztlichen Attestes glaubhaft zu machen. Zeigen Sie dieses beim Einstieg oder der Fahrkartenkontrolle vor. Nachträgliches Vorzeigen ist nicht möglich.

    Wenn Sie aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung von der Tragepflicht einer Atemschutzmaske befreit sind, sind Sie verpflichtet, eine medizinische OP-Maske zu tragen, es sei denn, die ärztliche Bescheinigung befreit auch vom Tragen einer medizinischen OP-Maske.

    Bei Kindern bis einschließlich 5 Jahren ist selbstverständlich kein Attest notwendig.

  • Kinder bis einschließlich 5 Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen; ein Nachweis ist nicht erforderlich.

    Für Kinder ab 6 Jahren gelten die Regelungen zur Maskenpflicht. Für Kinder ab 6 bis 16 Jahre ist das Tragen eine medizinischen OP-Maske ausreichend, eine Atemschutzmasken (FFP2/FFP3- sowie KN95/N95-Masken) ist hingegen nicht erforderlich, auch wenn die Corona-Notbremse gilt.

  • Menschen, die schwerhörig oder gehörlos sind, Menschen mit Sprachbehinderungen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen, brauchen keine Atemschutzmaske zu tragen. Dies gilt auch, wenn die verschärfte Maskenpflicht aufgrund der Corona-Notbremse angewendet wird. Sie sind jedoch zum Tragen einer medizinischen OP-Maske verpflichtet. Sie dürfen die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

    Um das Lippenlesen zu ermöglichen, dürfen Personen, die als Gebärdendolmetscher*innen oder Kommunikationshelfer*innen für Personen mit Hörbehinderung tätig sind, während dieser Tätigkeit ein Kunststoffvisier (Gesichtsvisier, Faceshield) verwenden. Das Visier muss das gesamte Gesicht abdecken.

  • Wird keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung getragen oder wird die Mund-Nasen-Bedeckung nicht ordnungsgemäß angewendet, fällt dies unter die Vertragsstrafe. Dies gilt zum Beispiel auch, wenn die Nase nicht bedeckt ist oder eine Mund-Nasen-Bedeckung erst bei Sichtung des Prüfdienstes aufgesetzt wird.

  • Ja. Mit dem Kauf einer Fahrkarte werden die Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen des SH-Tarifs akzeptiert.

  • Grundsätzlich gilt: Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nicht abgesetzt werden. Ausnahmen sind nur möglich, soweit die Landesverordnung diese zulässt. Da Telefonieren auch mit Maske möglich ist, ist das Ablegen nicht gestattet.

  • Grundsätzlich gilt: Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nicht abgesetzt werden. Ausnahmen sind nur möglich, soweit die Landesverordnung diese zulässt. Zur Nahrungsaufnahme darf die Maske ausnahmsweise kurz abgesetzt werden.

  • Sind Sie mit dem Zug aus Schleswig-Holstein nach Hamburg unterwegs, gelten ab Überschreiten der Landesgrenze die Regelungen der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg. Weil die Vorgaben zur Maskenpflicht in Schleswig-Holstein und Hamburg sehr ähnlich sind, brauchen Sie sich nicht umzugewöhnen.

  • Ja, wer keine medizinische Maske tragen will und damit den Vorgaben der Landesverordnung nicht nachkommt, kann von der Fahrt ausgeschlossen werden.

  • Ja, die Maskenpflicht gilt grundsätzlich für alle Personen. Daher tragen alle Mitarbeiter*innen im Kundenkontakt  entsprechend den Vorschriften eine medizinische OP-Maske.

    Eine Ausnahme gilt für das Fahrpersonal: Weil es beim Tragen einer Maske zu Seh- und Sichtbeeinträchtigungen kommen kann, z.B. durch Verrutschen der Maske oder Beschlagen von Brillengläsern, sind Triebfahrzeugführer*innen und Busfahrer*innen von der Maskenpflicht befreit. Zum Schutz sind die Fahrer*innen in den Zügen durch einen separaten Bereich abgeschirmt, in den Bussen durch eine Hygieneschutzwand.

  • Während der Corona-Pandemie haben sich die Regelungen zur Maskenpflicht im Nahverkehr in Schleswig-Holstein mehrfach geändert. Hier haben wir die unterschiedlichen Bestimmungen chronologisch zusammengestellt.

    April 2020
    Seit dem 29.04.2020 besteht im Nahverkehr in Schleswig-Holstein die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maskenpflicht). Dies ergibt sich aus der Landesverordnung des Landes Schleswig-Holstein zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2. Zunächst sind jegliche Formen von Mund-Nasen-Bedeckungen zulässig.

    Oktober 2020
    Das Tragen von sogenannten Kunststoffvisieren, auch unter dem Namen Faceshields bekannt, ist seit dem 24.10.2020 nicht mehr ausreichend, um der Maskenpflicht nachzukommen.

    Januar 2021

    • Im Nahverkehr in Schleswig-Holstein wird bei Verstoß gegen die Maskenpflicht seit dem 01.01.2021 eine Vertragsstraße von 40,00 Euro erhoben. Zudem können behördliche Ordnungskräfte ein Bußgeld von 150,00 Euro anordnen. Das gilt auch, wenn eine ungeeignete Maske getragen wird.
    • Mit Wirkung zum 25.01.2021 wird die Landesverordnung angepasst. Seitdem ist eine medizinische Maske zu tragen, um der Einhaltung der Maskenpflicht zu genügen. Die Verwendung von Alltagsmasken, Tüchern oder Schals ist seitdem nicht mehr ausreichend.

    April 2021
    Am 24.04.2021 tritt das ergänzte Bundesinfektionsschutzgesetz in Kraft; es läuft Ende Juni 2021 aus. Bei Anwendung der sogenannten Corona-Notbremse ist in dem betroffenen Kreis bzw. der kreisfreien Stadt eine sogenannte Atemschutzmaske (FFP2-Maske oder vergleichbar) verpflichtend; medizinische Masken sind in dieser Situation nicht mehr ausreichend. Die Corona-Notbremse wird angewendet, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100 Neuinfektionen/100.000 Einwohner überschreitet ab dem übernächsten Tag.