Förderbescheid für modernes Bahnhofsumfeld in Schönkirchen
Es entstehen Park+Ride-Plätze, überdachte Fahrradabstellanlagen, eine Wendeschleife, barrierefreie Zuwegungen, eine Leihradstation und Ladesäulen für E-Autos.
Barrierefrei ein-, aus- und umsteigen, das eigene Fahrrad wettergeschützt abstellen, Menschen zum Bahnhof bringen oder sie abholen, das E-Auto laden, Leihräder nutzen – all das wird Fahrgästen möglich sein, wenn die Bauarbeiten am neuen Bahnhof Schönkirchen abgeschlossen sind. Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel und NAH.SH-Geschäftsführer Dr. Arne Beck übergaben am Montag, 3. August, den Förderbescheid für die Umfeldgestaltung an Schönkirchens stellvertretenden Bürgermeister Steffen Falk-Schott und die stellvertretende Amtsdirektorin von Schrevenborn Hildegard Mersmann. Seit der Eröffnung des neuen Bahnhofes im Dezember 2025 fährt stündlich die Regionalbahnlinie 76 von Schönkirchen nach Kiel. Nun startet die Gemeinde mit der Gestaltung des Stationsumfeldes.
Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel übergab den Förderbescheid mit den Worten: „Zu einer guten Anbindung gehört nicht nur, dass die Züge regelmäßig fahren, sondern auch, dass den Menschen das Ein- und Umsteigen so leicht wie möglich gemacht wird. Die Gemeinde Schönkirchen hat das erkannt und gestaltet das Bahnhofsumfeld zu einem echten Mobilitätsknotenpunkt um – dieses Vorhaben fördern wir sehr gern.“
Mit knapp 550.000 Euro fördert das Land Schleswig-Holstein den Bau barrierefreier Zuwegungen, eines Wendeplatzes, von sechs Park+Ride-Plätzen, einem Parkplatz für Menschen mit Behinderung und einer wettergeschützten Fahrradabstellanlage mit 32 Stellplätzen. Darüber hinaus realisiert die Gemeinde Schönkirchen zwei E-Ladesäulen und eine Leihradstation der Sprottenflotte. Die Baumaßnahmen sollen im November 2026 abgeschlossen werden.
Dr. Arne Beck, Geschäftsführer der NAH.SH ergänzte: „Die Umfeldgestaltung des Bahnhofs Schönkirchen zeigt, was wir gemeinsam mit unseren Kommunen erreichen können: moderne, attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote. Sie sind eine Investition in Lebensqualität und klimaschonende Mobilität für kommende Generationen.“
Schönkirchens stellvertretender Bürgermeister Steffen Falk-Schott freute sich über die Landesförderung: „Die neue Bahnverbindung nach Kiel wird bereits sehr gut von den Menschen angenommen. Dieser Förderbescheid ist die Grundlage für den nächsten wichtigen Schritt: Die Aufwertung unseres Haltepunktes. So schaffen wir einen Ort, an dem die Menschen noch lieber ankommen, umsteigen und unterwegs sind.“
Schrevenborns Amtsdirektorin Hildegard Mersmann betonte die Wichtigkeit dieses Schrittes für die nachhaltige Entwicklung Schönkirchens: „Unsere Bürgerinnen und Bürger, die Pendler*innen und Schüler*innen, aber auch Gäste unserer Region werden von der neuen Aufenthaltsqualität und den gut miteinander verknüpften Verkehrsmitteln profitieren.“
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