Die Nah.sh Fahrplan-auskunft
v.l.n.r: Otto Schmid, Birgit Austen, Martin Bill, Matthias Meyer, Susanne Henckel, Anna-Theresa Korbutt, Jan Schröder
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Spatenstich für die Energieversorgung der künftigen S5

Mit dem Spatenstich beginnt in Kaltenkirchen ein zentraler Bauabschnitt im Projekt S5: das neue Umrichterwerk als Herzstück der künftigen Stromversorgung für den elektrischen S-Bahn Betrieb bis Kaltenkirchen. Die AKN realisiert das Projekt im Auftrag der Länder gemeinsam für eine bessere, klimafreundliche Bahnverbindung zwischen Freie und Hansestadt Hamburg und Schleswig-Holstein.

Kernpunkte zum Baustart:

  • Zentrale Voraussetzung für den elektrischen Betrieb der künftigen S5: stabile Energieversorgung für die Strecke. 
  • Starker Nutzen für die Region: Perspektivisch weniger Umstiege, bessere Verknüpfung von Stadt und Umland als Beitrag zur Mobilitätswende. 
  • Zeitplan: Fertigstellung des Umrichterwerks bis voraussichtlich Juli 2028; Inbetriebnahme und Probebetrieb erfolgen dann ab Juli 2028, um die Betriebsaufnahme der S-Bahn im Dezember 2028 sicherzustellen.

Energieinfrastruktur, die den Alltag besser macht
Das Umrichterwerk sorgt künftig dafür, dass aus Strom aus dem öffentlichen Netz der Strom wird, den die Bahn für einen sicheren, stabilen Betrieb benötigt. Verständlich gesagt: ein „Energie‑Übersetzer“ für die Schiene. Damit wird ein weiterer konkreter Schritt umgesetzt, der Investitionen in Infrastruktur und Klimaneutralität für Bürgerinnen und Bürger spürbar macht. 

AKN baut und hält den Betrieb im Blick
Die AKN treibt das Projekt S5 seit Januar 2023 in mehreren Bauphasen voran und modernisiert die Infrastruktur Schritt für Schritt für den späteren S‑Bahn‑Betrieb; aktuell läuft Bauphase 4. Auch beim Neubau des Umrichterwerks bleibt der Anspruch, Eingriffe so planbar wie möglich zu machen und Fahrgäste frühzeitig zu informieren. 

Matthias Meyer, Geschäftsführer der AKN:
„Das Umrichterwerk ist der nächste große Schritt, damit die S‑Bahn künftig zuverlässig bis Kaltenkirchen fahren kann. Wir bauen hier nicht irgendeine Anlage. Wir bauen die Grundlage dafür, dass Pendlerinnen und Pendler spürbar einfacher, leiser und klimafreundlicher unterwegs sind. Und wir zeigen: Das Projekt geht sichtbar voran.“ 

Länderübergreifende Verantwortung mit konkreter Investitionen
Das Projekt wird länderübergreifend getragen: Hamburg und Schleswig-Holstein haben die Fortführung und Elektrifizierung der Verbindung gemeinsam beschlossen. Auf Landes- und Bundesebene ist der Aus- und Umbau der Schiene zudem Teil einer breiteren Investitionslinie, die mit Instrumenten wie dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ zusätzlichen Rückenwind für Ausbau- und Elektrifizierungsprojekte geben soll. 

Susanne Henckel, Staatssekretärin in Schleswig-Holstein und Aufsichtsratsvorsitzende der AKN:
„Wer Klimaneutralität und eine funktionierende Mobilitätswende will, muss die Schiene stärken und zwar vor Ort. Genau das passiert hier: Wir investieren in zentrale Infrastruktur, damit Menschen verlässlich ans Ziel kommen und das Auto öfter stehen lassen können.“ 

Menschen mit Spaten an einem Erdhauefen vor einem großen Baustellenschild

v.l.n.r: Otto Schmid (Siemens Mobility), Birgit Austen (NAH.SH), Martin Bill (Staatsrat HH für Verkehr und Mobilitätswende), Matthias Meyer (AKN), Susanne Henckel (Verkehrsstaatssekretärin SH) , Anna-Theresa Korbutt (hvv), Jan Schröder (S-Bahn)

Perspektive Betrieb: Qualität, Stabilität, Wachstum
Mit der Elektrifizierung und dem Aufbau der Energieversorgung entsteht die Grundlage für ein modernes S‑Bahn‑Angebot. Für die S‑Bahn Hamburg steht dabei besonders die Kombination aus Netzausbau und zuverlässigem Betrieb im Mittelpunkt. 

Birgit Austen, Geschäftsführerin NAH.SH
„Das Umrichterwerk ist ein wichtiger weiterer Schritt auf dem Weg zur durchgehenden S-Bahn-Verbindung, die Schleswig-Holstein und Hamburg enger zusammenwachsen lässt. Die Landesgrenze wird künftig für Fahrgäste auf dieser Strecke nicht mehr spürbar sein und das ist ein tolles Signal."

Bau bis 2028
Die Arbeiten am Umrichterwerk sind bis voraussichtlich Juni/Juli 2028 vorgesehen. Parallel laufen weitere Maßnahmen entlang der Strecke, unter anderem an Bahnhöfen, Technik und Oberleitungsanlagen, damit im Sommer 2028 die technischen Voraussetzungen für Betriebsaufnahme und Probebetrieb bereitstehen.

Mehr Infos zum Projekt S5 finden Sie hier: https://www.akn.de/ueber-uns/projekt-s5