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Vertragliche Grundlage

Basis des Semestertickets Schleswig-Holstein ist ein Vertrag der 5 Eisenbahnverkehrsunternehmen und 25 Busunternehmen in Schleswig-Holstein, vertreten durch die NSH Nahverkehr Schleswig-Holstein GmbH, mit den sieben beteiligten Studierendenschaften, vertreten durch ihre ASten über das landesweite Semesterticket. Der Vertrag regelt insbesondere den Geltungsbereich, die Konditionen des Tickets und die Preisfortschreibung.

Neben dem Vertrag zum landesweiten Semesterticket gibt es drei regionale Semesterticketverträge für die einzelnen Hochschulstandorte in Kiel, Lübeck und Flensburg. Sie regeln die Gültigkeit des Semestertickets im Nahverkehr der jeweiligen Stadt und ggf. dem direkten Umland. Diese regionalen Semesterticketverträge bestehen schon deutlich länger. Sie bleiben auch nach Einführung des landesweiten Semestertickets dauerhaft erhalten.

Der Vertrag und die Regelungen zum landesweiten Semesterticket greifen bei Fahrten über den Geltungsbereich des regionalen Semestertickets hinaus. Damit die Abwicklung unkompliziert bleibt, baut das landesweite Semesterticket auf den regionalen Verträgen auf. Dies gilt z.B. für die Kindermitnahme oder für die Regelungen zu Erstattungen.

Der von den Studierenden zu entrichtende Einführungsbeitrag für das landesweite Semesterticket Schleswig-Holstein beträgt im Wintersemester 2019/20 124,00 Euro. Er wird zusätzlich zum jeweiligen örtlichen Semesterticketbeitrag erhoben. Der Beitrag steigt bis zum Wintersemester 2021/22 um 6,00 Euro pro Semester auf dann 148,00 Euro. Dies liegt daran, dass die Landesregierung die Einführung des Semestertickets Schleswig-Holstein durch eine Anschubfinanzierung unterstützt, die bis dahin ausläuft. Fortan wird das Semesterticket vollständig durch die Studierenden selbst getragen.

Übrigens: Die Konditionen zum Semesterticket werden zwischen den ASten der teilnehmenden Hochschulen und den Verkehrsunternehmen verhandelt. Ansprechpartner in Sachen Semesterticket ist somit immer der AStA ihrer Hochschule.