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3G-Regel

Derzeit ist die Nutzung des Personenverkehrs bundesweit nur nach der 3G-Regel zulässig – das gilt auch für den Nahverkehr in Schleswig-Holstein: Die Mitfahrt in Bahnen und Bussen ist nur für Geimpfte, Genesene und Getestete möglich. Dies ergibt sich aus dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz).

Daher führen Sie Ihren Impf-, Genesenen- bzw. Testnachweis bitte bei jeder Fahrt mit und zeigen Sie diesen auf Anforderung gemeinsam mit Ihrem amtlichen Lichtbildausweis vor.

Übrigens: Mit Bahn und Bus sind Sie sicher unterwegs, denn im Nahverkehr gibt es kein erhöhtes Infektionsrisiko – das ist das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen, z.B. der Pendler-Coronastudie der Charité.

  • 3G ist die Kurzbezeichnung für geimpft, genesen, getestet. Die 3G-Regel bedeutet: Wer nicht vollständig geimpft ist oder nicht als genesen gilt, muss einen offiziellen Testnachweis vorlegen, entweder für einen aktuellen Antigen-Schnelltest oder einen aktuellen PCR-Test. Sonst ist eine Mitfahrt im Personenverkehr nicht zulässig. Das gilt im Detail:

    • Geimpfte
      Personen mit vollständigem Impfschutz gegen das neuartige Coronavirus. Der Impfschutz gilt als vollständig, wenn nach der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind (Wartezeit). Dies ist in der Regel nach der zweiten Impfung der Fall, beim Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson nach der ersten Impfgabe. Die Auffrischungsimpfung (Boosterimpfung) wird bei der Einstufung des Impfstatus nicht berücksichtigt.
    • Genesene
      Personen mit einem Nachweis über einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal 180 Tage zurückliegt bzw. Personen, die sich nach Ablauf der 180 Tage mindestens ein Mal haben impfen lassen; in diesem Fall gilt keine Wartezeit.
    • Getestete
      Personen mit einem offiziellen Testnachweis über einen negativen Antigen-Schnelltest oder einen negativen PCR-Test, der jeweils nicht älter als 24 Stunden ist. Der Testnachweis muss insbesondere Angaben über den Vor- und Zunamen der getesteten Person, das Testergebnis, den Testzeitpunkt und zur Teststelle enthalten.
      Offizielle Testnachweise werden nur von zugelassenen Teststellen ausgestellt, z.B. Arzt, Labor, Testzentrum. Zulässig ist auch die betriebliche Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, sofern auch dann ein offizieller Testnachweis mit den o.g. Angaben ausgestellt wird.
      Wichtig: Belege über Selbsttests, auch beaufsichtigte, sind nicht gültig.

    Treten typische Symptome auf, die auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus hindeuten, z.B. Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust, ist eine Mitfahrt auch dann nicht erlaubt, wenn ein 3G-Nachweis erbracht wird.

  • Die 3G-Regel gilt bundesweit für die Fahrt in allen Bahnen und Bussen. Sie gilt auch...

    • auf den Fähren der Kieler Fördeschifffahrt (Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel), auch wenn Sie sich nur in den Außenbereichen aufhalten,
    • in Kleinbussen/ Taxen, wenn diese im Linien- oder Ersatzverkehr eingesetzt sind,
    • in den Zügen des Fernverkehrs und auf Fernbuslinien, z.B. im KIELIUS.
  • Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind von der 3G-Regel ausgenommen und dürfen ohne Nachweis mitfahren.

    Schüler*innen können ebenfalls ohne 3G-Nachweis mitfahren. Schüler*innen ab spätestens 16 Jahren werden gebeten, ein aktuelles Dokument mitzuführen, aus dem hervorgeht, dass sie Schüler sind, z.B. eine Schulbescheinigung, einen Schülerausweis oder die Schülerstammkarte, jeweils mit Stempel und Unterschrift der Schule. Alternativ ist selbstverständlich ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis zulässig.

  • Bitte führen Sie bei jeder Fahrt ein zugelassenes Nachweisdokument gemeinsam mit Ihrem amtlichen Lichtbildausweis mit und zeigen Sie diese auf Anforderung vor. Zulässige Nachweise sind die bekannten Immunisierungs- bzw. Testnachweise:

    • für Geimpfte der vollständige Impfnachweis in digitaler Form (z.B. Corona-Warn-App) oder in Papierform (Impfausweis/ Impfbuch),
    • für Genese der Genesenennachweis (positiver PCR-Testnachweis),
    • für Getestete der offizielle Testnachweis einer zugelassenen Teststelle in gedruckter oder digitaler Form. Wichtig: Belege über Selbsttests, auch beaufsichtigte, sind nicht gültig.

    Kinder bis einschließlich 5 Jahre sowie Schüler*innen können ohne 3G-Nachweis mitfahren. Schüler*innen ab spätestens 16 Jahren werden gebeten, ein aktuelles Dokument mitzuführen, aus dem hervorgeht, dass sie Schüler sind, z.B. eine Schulbescheinigung, einen Schülerausweis oder die Schülerstammkarte, jeweils mit Stempel und Unterschrift der Schule. Alternativ ist selbstverständlich ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis zulässig.

  • Bitte führen Sie den gültigen Nachweis und Ihren amtlichen Lichtbildausweis bei jeder Fahrt mit und zeigen Sie die Dokumente nach Aufforderung vor. Die 3G-Regel wird stichprobenartig kontrolliert.

  • Ohne einen gültigen Nachweis und Ihren amtlichen Lichtbildausweis ist die Nutzung des Personenverkehrs nicht gestattet. Bitte haben Sie Verständnis, dass eine nachträgliche Vorlage nicht akzeptiert wird.

  • Wer gegen die 3G-Regel nach Maßgabe des Bundesinfektionsschutzgesetzes verstößt, wird von der Fahrt ausgeschlossen. Die Personale der Verkehrsunternehmen und Ordnungskräfte sind berechtigt, zur Prüfung der 3G-Regel und bei der Feststellung von Verstößen personenbezogene Daten zu verarbeiten.

    Behördliche Ordnungskräfte können nach § 73 Abs. 2 Infektionsschutzgesetz ein Bußgeld von bis zu 25.000,00 Euro verhängen.

  • Der Gesetzgeber hat verfügt, dass Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfung erhalten können, stattdessen im Rahmen der 3G-Regel ein negatives Testergebnis nachweisen müssen.

  • Ja, ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung hierfür ist, dass die Person mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Auch aktuelle ausländische Testnachweise werden anerkannt, wobei sie möglichst in englischer Sprache ausgestellt sein sollten.

  • Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass es im Nahverkehr kein erhöhtes Infektionsrisiko gibt. So ist das Ergebnis der Pendler-Coronastudie der Charité, dass nicht mehr Infizierte in Bussen und Bahnen unterwegs sind als zu Fuß, mit dem Rad oder im Pkw. Eine weitere Untersuchung zeigt: Mitarbeitende in Zügen der Deutschen Bahn (DB) mit permanentem Kundenkontakt sind keinem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt als Mitarbeitende ohne Kundenkontakt.

    Ein wesentlicher Grund hierfür sind die zahlreichen Corona-Maßnahmen: Neben der Maskenpflicht tragen vielfältige Schutzmaßnahmen hierzu bei, zum Beispiel regelmäßiges Lüften der Fahrzeuge an den Haltestellen und gründliches Reinigen. Helfen Sie mit, sich und andere zu schützen und denken Sie an die bekannten Hygieneregeln.

    Dennoch gilt die 3G-Regel auch im Personenverkehr. Das liegt nicht daran, dass im Nahverkehr ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, vielmehr reiht sich der Nahverkehr damit in nahezu alle anderen öffentlichen Bereiche ein, für die der Gesetzgeber die Anwendung der 3G-Regel verfügt hat, zum Beispiel den Einzelhandel.

  • Ja, das Personal ist der 3G-Regel entsprechend geimpft, genesen oder getestet.

  • Ja, ein 3G-Nachweis ist nur für die Fahrt erforderlich.

  • Für Rückgabe, Umtausch und Erstattung von Fahrkarten oder die Kündigung von Abonnements gelten die allgemeinen tariflichen Regelungen. Personen, die nicht vollständig geimpft oder nicht als genesen gelten, können den Personenverkehr weiterhin nutzen, indem sie die Möglichkeit der kostenlosen Antigen-Schnelltests in Anspruch nehmen. Daher bitten wir um Verständnis, dass es in Verbindung mit der Einführung der 3G-Regel keine besonderen Rückgaberegelungen gibt.