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NAH.SH veröffentlicht Leitfaden für barrierefreie Bushaltestellen

Unterstützung für Planende in Verwaltungen - Mindeststandards für barrierefreie Bushaltestellen definiert - Stand der Technik und gesetzliche Grundlagen berücksichtigt

Der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen ist ein komplexes Thema, das momentan viele Gemeinden beschäftigt. Es fängt mit der Frage der Zuständigkeit für den Haltestellenausbau und deren Finanzierung an und hört mit der Frage, welche Bauweise denn überhaupt barrierefrei ist, auf. NAH.SH hat nun einen Leitfaden herausgegeben, der einen Mindeststandard für barrierefreie Bushaltestellen beschreibt.

Der Leitfaden richtet sich insbesondere an die Planenden in Kommunen, Straßenbauämtern und sonstigen Fachverwaltungen im NAH.SH-Verbundgebiet sowie an die von diesen Stellen beauftragten Planungsbüros. Das Ziel der Barrierefreiheit im  ÖPNV ist in diversen Gesetzen verankert, jedoch oft in Form unbestimmter Rechtsbegriffe und ohne verbindliche Vorgabe von technischen Richtlinien. Der neue Leitfaden soll allen Beteiligten bei der Umsetzung helfen, indem er den Stand der Technik sowie der gesetzlichen Grundlagen widerspiegelt.

Erarbeitet hat den Leitfaden eine Arbeitsgruppe aus Aufgabenträgern, Vertretern von Behindertenverbänden, Verkehrsunternehmen und Straßenbaulastträgern unter Leitung der NAH.SH. Die breite Zusammensetzung der Arbeitsgruppe garantiert eine ausgewogene und weitreichende Bearbeitung des Themas. Die Verkehrsunternehmen haben zum Beispiel auf das Zusammenspiel von baulicher Infrastruktur und eingesetzten Fahrzeugen geachtet und die Betroffenenvertreter haben sichergestellt, dass die Belange der Mobilitätseingeschränkten hinreichend berücksichtigt werden.

Als Grundlage für die technischen Inhalte dienten allgemein anerkannte Regeln der Technik wie DIN-Normen und Regelwerke der Forschungsgesellschaft Straßen und Verkehrswesen (FGSV).

Alle Unterlagen zum Leitfaden für den barrierefreien Aus-, Um- und Neubau von Bushaltestellen finden Sie hier 

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